WFW Tuesday Night Rav #321

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    • WFW Tuesday Night Rav #321

      ToH Male Singles Tourney
      Shelton Benjamin vs. Tiger Mask IV


      Carpe Diem
      Es gibt Menschen, die sich für einen großen Redner halten. Dann gibt es Menschen, die keine großen Redner sind, sich aber gerne so sehen, weil sie sich mitteilen wollen. Und es gibt Shelton Benjamin. Der sich nicht für einen großen Redner hält, obwohl es ihm jeder attestiert. Liegt wohl daran, das er sich im Squared Circle einfach heimischer fühlt. Im Ring ist er in seinem Element. Selbst wenn der sich mittlerweile nicht mehr sicher ist, ob er allein mit "fair play" noch weit genug kommt. Oder wollte er zuletzt einfach den Standpunkt von Val Venis verbal untermauern. Ob so oder so, an Zuversicht mangelt es ihm nicht. Das hat er unmissverstgändlich geäußert. Er glaubt an seinen Sieg. Und die Fans glauben nicht nur an ihn, sondern jubeln ihm zudem noch frenetisch zu, während er sich zum Ring begibt. Er ist zweifellos ein "Held des Wrestlings", mit dem Fans mitfiebern, mitleiden, mitjubeln. Vielleicht sollte er wieder im Mainstream aktiv werden, wo ein Mangel an solchen Helden beklagt wird? Andererseits scheint er sich hier deutlich wohler zu fühlen. Was auch gut ist.

      C
      Jungle Joyride
      Tiger Mask IV

      Sein Gegner ist von diesem Status noch weit entfernt, insofern Japan mal ausgeklammert wird. Hat seine Fanbase seit der letzten Show allerdings erweitern können, so das auch ihm ein paar positive Reaktionen des Publikums sicher sind. Die meisten zieht aber dennoch die größte Stärke des Japaners. Namentlich: Batista, der Camus Partner vom Maskierten, welcher seinen neuen C- olleague durch persönliche Anwesenheit bzw. Begleitung moralisch unterstützt. Trotzdem sollte Tiger Mask IV nicht vorschnell abgeschrieben werde. Schließlich hat beim Tournament of Honour jeder eine Chance, worauf hin Batse zuletzt folgerichtig hingewiesen hat. Nur muss jeder Teilnehmer seine Chance halt auch zu nutzen wissen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also ran an den Speck bzw. Shelton. Der hier mit einem Clean Match rechnen kann. Womit nicht gemint ist, das die Hygiene-Standarts in dieser Halle besonders hoch sind. Sondern vielmehr, das er nicht fliegenden Stühlen oder ähnlich gelagerten Tricks rechnen muss. Wobei dieser Tenor bereits für Sheltons Match gegen Haru galt, und... nun ja. Es kommt wie es kommt.

      Eine Person kommt hingegen nicht, sondern ist schon da. NämlichEkaterina Akenova. Jene russische Ringrichterin mit voluminösem Pferdeschwanz, die möglicherweise etwas zu kurz kommt, während ihre Schwestern Lala Sakurai und Mirlinda Farkas ins Rampenlicht stürmen. Um dem entgegen zu wirken, dürfen sie Fans und Wrestler nun im Ring bewundern.

      Ein Wrestler muss jetzt aber raus, womit Batista allerdings auch gar kein Problem hat, der seinem C- olleague Erfolg wünscht, bevor ringside begibt, um das Match vor dort aus zu begutachten. Danach schlägt jemand auf den Gong, damit die Begegnung offiziell beginnt. So weit, so clean. Was auch für die Kicks vom Japaner gilt, die sauber aufgeführt werden, und Shelton mal am rechten, mal am linken Oberschenkel treffen. Wer weniger Gewicht hat, muss halt auf Schnelligkeit setzen. Die harte, beziehungsweise härtere Gangart, beherrscht der ehemalige Lord of Greatness aber ebenso, wie ein Forearm ins Gesicht des Maskenträgers unmissverständlich klar stellt. Der getigerte taumelt kurz zurück, trifft dann jedoch mit einem Low Dropkick gegen den Oberschenkel Benjamins. Welcher darauf hin in die Knie sinkt, so das der Tiger die Gelegenheit nutzt, um in den Seilen Schwung zu holen. Da zeigt ihm Shelton, das er selbst gern mal auf großen Fuß lebt:
      Superkick gegen Tiger Mask IV!
      Hätte es zumindest werden sollen, allerdings erwischt der Superathleth diesmal nur Sauerstoff, der natürlich nicht zu Boden geht. Der männliche Tiger im Stall(Gehege?) von C - Jeri-C-ho holt auf der anderen Seite noch mehr Schwung, ehe er seinem Gegner per Flying Crossbody in die Arme fliegt. Und nun in ihenen verweilen muss, da Shelton einfach standhaft bleibt. Schließlich kommt es resultiert darauf ein Ausheber, wenngleich kein Slam, da der Japaner hinter seinem Kontrahenten auf den Beinen landet. Der Maxiemalpigmentierte dreht sich schnell um, da wird schon ein side Headlock angesetzt. Problemlos stößt Shelton seinen Gegner in die Seile, um ihn danach mit einem Clothesline zu erwischen, doch Tiger Mask IV schlingt sich um die Arme seines Kontrahenten:
      Cruzifix Driver gegen Shelton Benjamin!
      Der Maskierte erhebt sich, steht vor seinem Kontrahneten, und zeigt einen knallhrten Kick an dem Kopf, den Tajiri nicht besser hätte durchziehen können. Zum Sieg reicht er dennoch nicht, da sich der neueste Feind von Haru Kanemura gtroffen aus dem Ring raus rollt. So dass Aketerina in szene schnucken darf/muss um ihn anzuzählen. Wahrscheinlich nicht sehr lange, da der Kurzhaarige wieder erhebt, was der Tiger mit ebenso karger Mähne für einen Suicide Dive zu nutzen weiß! Rascht wird Benajmin in den Squared Circle gerollt, wonach der Tiger auf den Top Turnbuckle klettert. Auch er ist jetzt ganz in seinem Element. Das er allerdings mit Shelton teilen muss, der ihm nunmehr entgegen kommt, aber übersprungen wird. Der erneute Ansturm lässt nicht lange auf sich warten, mündet allerdings in einem High Kick, nach welchem shelton in die Ecke taumelt. Diesmal gibt der grüne Vertreter Gas, wofür er aich einen Backdrop einhandelt. Dafür hält er sich auf dem Mattenrand, bringt einen Slingshot durch, sowie wenig später einen Springboard Missile Dropkick!
      1!
      2!
      Kick Out!
      Alle Achtung, kleine Variante von The Animal schlägt sich hier ziemlich gut. Ob The (Big)Animal mit Tiger Mask IV, Último Dragón, Aurora MacMeow und Katzengefährtin Sabrina einen tierischen Sub-Stable gründen soltlen? Vielleicht, wenn ihnen mal langweilig sein sollte, was aktuell aber gar nicht der Fall ist, da Maskenmann seinen Gegner im side Headlock hoch zieht. Der mittels Side Backbreaker aber dennoch eine Konteraktion durch zieht, der sich ein Snap Legdrop anschließt. Der Dunkelhäutige erhebt sich wieder, als der getigerte Gegner bereits zur Stelle ist, um, Whooo, einen Chop auszupacken. Das kann Benjamin aber auch, und sogar mehrfach, womit sich das Ballt zu wenden scheint. Mit einem Spinning Heel Kick wil Yamazaki diese Entwicklung abwenden, verfehlt seinen Gegner allerdings, der seinem Kontrahentin hiernach zeigt, wie ein Spinning Wheel kick richtig platziert wird. Verfrachtet das Raubtier per Irish-Whip in die Ringecke, bevor es Zeit für den Stinger Splash ist. Von dem Tiger Mask IV offenbar kein Fan ist, so dass ihm rechtzeitig entgeht, doch Benjamin landet geistesgegenwärtig mit den Füßen auf dem Seilen. Ein Reverse Crossbody soll den Japaner umreißen, der diesen Plan jedoch perf defense Dropkick zu nunichte macht! Während sich Shelton noch auf der Matte krümmt, stellt beweist der Tiger erneut seine Kletterfähigkeiten, und richtet sich auf dem Top Turnbuckle auf. wo er darauf lauert, das Benjamin ebenfalls zurück in den Stand gelangt:
      Blessings from Above... into the Superkick!
      1!
      2!
      3!

      So schnell kanns gehen. Der Maskierte hatte definitiv seine Chancen, sprang beim Versuch des Jumping DDT jedoch dem Knock Out entgegen. Womit Shelton Benjamin seine ganze Erfahrung unter Beweis stellt, die ihm die Chance auf den bietet, sofern seinen Gegner auch nur einen Fehler macht. Der Favorit siegt also über die Undercat den Underdog, der das beste draus machte, wenngleich das Beste in diesem Fall eben nicht für eienen Sieg gereicht hat.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Das Gimmick des Japaners ist hervorragend gewählt, war seine ganze vorarbeit doch sprichwörtlich für die Katz. Und damit begrüße ich Sie zu Rav. Mein Name ist Amadeus, doch das war Ihnen bestimmt klar, bin ich doch ein ehemaliger WFW-Star und weltberühmter Pianist, der Sie heute aus Manchester begrüßt, der Heimat von, wer es es gedacht, Mancherster United, dessen wertvollster Spieler aktuell Bastian Schweinstiger sein dürfte. doch wir kommen zurück zum Restling und schalten Backstage, wo...
      Danke für die Begrüßung, Herr Kollege! Denn obwohl Herr Amadaus gerne den Alleinunterhalter mimen würde, ist auch heute natürlich wieder ein Kommentatoren-Duo am Start. Und bevor jemand fragt: Meine Verpflichtung hat nichts mit guten Kontakten zu Jimmy Bauer zu tun, der sich seit Jahren nicht bei mir gemeldet hat. Auch an dich einen recht schönen Dank, du Arsch!

      Letzte Woche sahen wir die Müller Zwillinge vor einer Deutschlandfahne stehen und sie diskutierten ihr Sein. Und auch heute hängt die Deutschlandfahne wieder da, aber Maike und Nina Müller sind weniger ernst und stattdessen wieder gut aufgelegt. Und das obwohl sie nicht Backstage stehen, sondern irgendwo vor der Arena die Fahne aufgehängt haben, wo es schon etwas kühl und leicht verregnet aussieht, halt typisch Britisch. Aber ebenso wenig wie dies Anlass für mehr Kleidungsstücke als Deutschlandtrikot und schwarz-rot-goldene Stirnbänder sind, ist dies offenbar Anlass für trübe Laune. Sie fallen einander in die Arme, Unterschenkel hoch: Knuddel~! Dann je eine Pirouette um 360 und dann noch mal 180 Grad, Flechte an Flechte, Po an Po, Fersen an Fersen, den zur Kamera gewandten Oberschenkel hoch, Unterschenkel angewinkelt, sodass Fuß auf Fuß trifft und dann der doppelte Daumen hoch.

      Maike & Nina:
      Hallo, Fans aus der Heimat, wir vermissen die deutsche Küche!
      Hallo Fans aus dem Rest der Welt – aber ausländische Küche ist auch cool.
      Und zur Not gibt’s ja noch Mäckes, da schmeckt‘s immer gleich.
      Wobei man sich Mäckes auch nur so einmal im Monat geben kann ohne zu k…
      Aber genug davon, erst mal ein dickes Sorry an unsere englischen Fans!
      Wollten euch echt nicht vor den Kopf stoßen.
      Aber wir können ja nix dafür, dass eure Nationalelf dauernd so mies ist.
      Viele von Euch haben aber eh mit Humor genommen, was mit Humor gedacht war.

      Beide werfen einen Luftkuss.

      Schön, wenn man über sich selbst auch mal lachen kann!
      Lachen ist besser als weinen.
      Und auf Lachen folgt nicht zwingend Weinen, blödes Sprichwort.
      Fast so blöd wie das mit den alten Zöpfen und dem schneiden.
      Oder halt genauso blöd wie die Holländische Nationalelf!
      Da können wir noch viel weniger dran beschönigen.
      Wollen wir auch gar nicht, weil wir Oranje eh nicht mögen.
      Kein Wunder, dass die doofe Stella Nova dieselbe Farbe hat.

      Sie zwinkern in die Kamera.

      Spaß! Das Käskoppland ist auch ganz cool eigentlich.
      Also dafür halt, dass es das Käskoppland ist.
      Und die Stella ist nicht doof... außer manchmal.
      Ne, ganz im Ernst: wir sehen und hören die ebenso gern wie die meisten!
      Aber die Daumen drücken wir natürlich unserer Aurora!
      Oder anders gesagt: ihr!

      Da hopst besagte Aurora MacMeow in den Vordergrund, während im Hintergrund Auras Partnerin Sabrina Falkenstein eine Schottlandfahne zur Deutschlandfahne hängt.

      Aurora MacMeow:
      Aura is going to be Queen, nyah!
      Much better queen than English Queen, too, nyah!
      Meow Highness will soon rule!
      But before that there’s a mouse to prey upon, nyah!
      Well, a vampire bat actually, but a bat is still kind of a mouse, right?
      Like a mouse with wings?
      Nyah?
      Not that it matters much. I’ll purr-fectly swipe that mouse-bat with my claws and that’s that!
      Cat Punch to the win~! Nyah!


      Aura puncht ein paar Mal katzenhaft in Richtung Kamera und bleckt die Zähnchen (was naturgemäß bedrohlich aussehen soll, aber tatsächlich natürlich ca. das komplette Gegenteil dessen ist), womit die Szene off geht…

      Amadeus & Dave Prazak:
      Da kennt wohl jemand den Begriff Fledermaus. Also kann Lala Sakurai in der deutschen Sprache zumindest wörtlich aus Maus durch gehen. Desweiteren ist es höchst erfreulich, das auch andere Menschen erkennen können wie blöd diverse Sprichwörter sind. Über mich selsbt zu lachen ist allerdings nahezu unmöglich, da mein Charackter keine humoristischen Tendenzen aufweist. Vielleicht bin ich auch einfach zu intelligent, um über mich über Sachverhalte amüsieren, die bestimmte Personen als Schenkellopfer bezeichnen. Und sie klopfen sich tatsächlich auf die Schenkel, wodurch der Humor jedoch keine Qualitätssteigerung erfährt.
      Die deutsche Küche ist jedenfalls richtig gut, das stimmt! Und holländischer Brie ist ebenfalls nicht zu verachten. Aber das Essen hier ist ja auch nicht schlecht. Ich meine, Bacon and Eggs, wo gibt's das schon zum Frühstück? Es liefert Aurroa und Lala außerdem genug Energie für ihr Match, so sie denn nicht anders speisen. Aber so oder so, wird das Resultat wohl kaum am Essen gemessen.

      C


      Gorgon Family

      In der vergangenen Show war ein Beschreibungstext frech. Er bezeichnete das Haupthaar von Medusa Gorgon als „mehr als genug“. Und es wurde rasch klar, dass dies etwas ist, das die Queen Cobra so nicht würde stehen lassen. So schreitet sie hier mit einem Mic bewaffnet zum Ring… aber freilich nicht allein. Schwester Euryale Gorgon
      Ist mit ihr unterwegs, ebenso wie ihre Tochter Pégasos, deren Ehegatte Siegfried und Medusas Sohnemann Chrysaor. Dessen Ehegattin Callirrhoe ist natürlich auch mit am Start und deren gemeinsame Tochter Echidnaebenso. Wer jetzt noch vermutet, dass auch Echidnas (angebliche) Töchter Leona Flanka sowie die Merbraids ebenfalls mit dabei sind… vermutet richtig. Die Gorgon Family ist so „komplett“ am Start, wie sie es momentan für gewöhnlich ist. Und sie kriegen alle Mics. Was entweder sehr gut oder sehr schlecht sein kann. Den Auftakt der Gruppenrede macht aber überrascherderweise nicht Medusa, sondern Peg.

      Pégasos:
      In den vergangenen Wochen und Monaten, wenn nicht sogar Jahren, ist ein Thema zu kurz gekommen, über das meine wunderschöne Mutter einst in voller Länge zu sprechen pflegte – die Rede ist… hiervon~!

      Alle weiblichen Mitglieder der Gorgon Family beginnen damit ihr Haar in einen offenen Zustand zu versetzen, was ob der Masse, die hier erwachsen ist, einige Momente dauert. Dann übernimmt Medusa wie erwartet das Wort.

      Medusa Gorgon:
      Egal wie viel Haar eine Frau hat, sie darauf zu reduzieren ist nie in Ordnung, wie es stets falsch ist Einzelteile hervorzuheben und dadurch den Blick für das Gesamte zu verlieren! Und doch, manchmal ist es eine zwingende Notwendigkeit über einzelne Aspekte zu sprechen, wenn es Anlass dazu gibt und den gibt es in doppelter Hinsicht! Zum einen hat mein güldener Stolz nun endlich die 3 Meter Marke geknackt – also die 3 Meter mehr als Körpergröße Marke! Was ein Grund zu feiern wäre, statt zu predigen, doch man lässt mir keine andere Wahl: es ist Zeit für… eine Haarpredigt~!

      Der Jubel der Fans hält sich in überschaubaren Grenzen, wobei einige Fans Medusa durchaus höflich für ihre „Errungenschaft“ gratulieren.

      Medusa Gorgon:
      Sag mir, liebe Schwiegertochter: was ist die Frisur für eine Frau?

      Callirrhoe:
      Ahahaha! Das ist eine leichte Frage, meine liebe Schwiegermutter! Die Frisur ist stets der Stolz einer Frau – egal ob lang, ob kurz oder gar Glatze: hinter jeder Frisur steckt Absicht und Charakter der Person, die sie trägt und eben weil dieser äußere Aspekt so sehr mit dem inneren Seelenleben verknüpft ist, ist es von erhöhter Leichtigkeit mit einem unbedachten Wort oder gar offener Ablehnung viel im Inneren auszulösen! Doch ist nicht jede Frisur gleich: über viel Haar darf gespottet und Schnitterei nahegelegt werden, aber wer einer Kurzgeschorenen nachsagt, dass sie besser wachsen lassen sollte, wird beschuldigt in überholten Denkmustern gefangen zu sein und sie nicht zu respektieren.

      Medusa Gorgon:
      Ganz richtig! So sag nun du mir, Schwiegersohn:
      Was ist „genug“?


      Siegfried:
      ”Genug” ist der Zustand, wo etwas in genau dem idealen Maße vorhanden ist, dass die Notwendigkeit gänzlich abgedeckt ist. So wie der Zustand des satt seins bedeutet, dass man genug gegessen hat oder man nicht mehr durstig ist, wenn man genug getrunken hat.

      Medusa Gorgon:
      Was sagt uns also der Begriff „mehr als genug“, mein Sohnemann?

      Chrysaor:
      Dass man sich überfressen und über den Durst getrunken hat. Ergo, dass man mehr als das Notwendige hat und damit einher geht die Implikation, dass es weniger sein sollte.

      Medusa Gorgon:
      Ganz genau! Und hier hört dann der Spaß auf! Denn was ist „genug“ oder „mehr als genug“? Wer definiert es? Am Ende doch jeder für sich selbst. Eine 90jährige Rentnerin wird wohl rascher „genug“ gegessen und getrunken haben als ein 30jähriger Muskelberg von Wrestler. Wo setzt man denn jetzt die Grenze, um zu sagen, was „genug“ oder „mehr als genug“ ist, wo sich doch die Mengen an Nahrung und Getränk so sehr unterscheiden? Eine Idee dazu, Schwester?

      Euryale Gorgon:
      Du hast es ja eigentlich schon selbst formuliert:
      Diese Grenze zieht jeder für sich selbst, ganz individuell.
      Hat jemand abweichende Grenzen, sind Leute pikiert,
      Das geht dann je nach Thema und Abweichung ganz schnell.


      Medusa Gorgon:
      Anders formuliert: „jemand hat mehr als genug“ ist nichts anderes als die Aussage, dass „jemand“ mehr von etwas hat, als man selber gutheißen würde, was gleichzeitig eine blumige Umschreibung ist für die wahre Aussage „jemand sollte weniger von etwas haben, damit es zu meinem Weltbild passt“. Es wird also anderen Individuen das eigene, gänzlich subjektive Empfinden aufgezwungen und Personen nach Übereinstimmung mit demselben bewertet, ohne die abweichenden Empfindungen der beurteilten Person in Betracht zu ziehen – oder wenn sie in Betracht gezogen werden, dann werden sie dämonisiert, weil die Person, die „mehr als genug“ hat, eben „mehr als genug“ hat, anstatt mit dem „genug“ zufrieden zu sein und es dabei zu belassen. Was natürlich an sich bereits Humbug ist, denn welches „genug“ ist denn nun „objektiv gesehen richtig“?

      Aya Sarah “Albatross” Fuchs:
      Tja… fragt man mich nach meinem Schuhschrank, ich würde von “mehr als genug Schuhen” sprechen, wenn auch nur ein einziges Paar darin stehen würde. Weil ich mich in Schuhen nicht wohlfühle und daher keine tragen mag. Aber das ist natürlich eine Extremposition und die werden dann wieder mit „viel zu wenig“ abgetan, weil es nicht nur ein „Maximum“ gibt, nach dem man beurteilt wird, sondern auch ein „Minimum“…

      Katia "Klabautermann" Fuchs:
      Was zwangsläufig dazu führt, dass oftmals der Durchschnitt genommen wird, um “genug” oder “zu wenig” zu formulieren. Auch verbunden mit der Neiddebatte, denn wer von etwas „mehr als genug“ hat, wird dann gerne als gierig dargestellt, weil diese Person weit von der sogenannten „Normalität“ entfernt ist – während diejenigen, die „zu wenig“ haben entweder bemitleidet werden oder ihrerseits negativ angegangen werden, von wegen „Leute, die sich aus gesellschaftlichen Normen ausschließen“. Hat jemand heutzutage noch immer keinen Fernseher, die Person wird doch nicht für voll genommen, sondern als Hinterwäldler dargestellt. Dabei steht es doch jeder Person frei all die schönen Dinge zu verpassen, die ein Fernseher ermöglicht… wie etwa WFW Blu Rays gucken, mithilfe eines BluRay Players... oder einer Playstation. So diese denn Discs gerade lesen mag...


      Medusa Gorgon:
      Dies bedeutet wiederum, dass heutzutage nicht mehr die Exzellenz die Grenzen bestimmt, sondern das Mittelmaß. Was gleichzeitig bedeutet, dass dem Überragenden mit Missgunst und Neid begegnet wird, statt mit Respekt und Anerkennung. Was für eine wunderbare, tolerante, zivilisierte Welt es doch ist, in der wir leben… außer, dass genau das eben gar nicht der Fall ist. Fühlst du dich erst wohl, wenn dein Haar mehrere Meter Ausmaße hat? Egal! Niemanden kümmert es, du solltest schon mit weniger als Polänge „zufrieden sein können“ oder ist nicht sogar schon Schulterlänge „genug“? Genau diese Denkweise nutzen infame Zerstörungswütige ja, um ihrem Schnippfetisch zu frönen, den sie oft noch als gute Intentionen zu tarnen pflegen. Doch ich schweife ab: was bedeutet es für eine Gesellschaft, welche das Mittelmaß hochstilisiert, anstatt der Exzellenz zu huldigen? Dass sie sich in ihrer Mittelmäßigkeit gefällt und dass „Gerechtigkeit“ bedeutet, dass alle sich in denselben, engen Rahmen zu bewegen haben, um nicht zu Außenseitern zu werden: Toleranz bedeutet also, dass alles gleich zu sein hat und was abweicht bestenfalls „toleriert“ aber niemals akzeptiert, noch respektiert wird. Was bedeutet das nun für die Aussichten dieser Gesellschaft?

      Echidna:
      Stagnation auf mittelmäßigem Niveau. Was bedeutet, dass fortschrittliches Denken und Auslotung von Grenzen ebenso wenig gefragt ist, wie möglichst viel aus sich machen zu wollen.
      Man stelle sich vor, man hätte einem Platon oder Aristoteles vorgeworfen „mehr als genug philosophiert“ zu haben.
      Oder einem Edison „mehr als genug“ getüftelt zu haben.
      Oder einem Huà Tuó „mehr als genug“ medizinische Fortschritte gemacht zu haben.
      Hatte nicht auch Dali „mehr als genug“ gemalt?
      Michelangelo „mehr als genug“ Bildhauerei betrieben?
      Goethe und Shakespeare „mehr als genug“ geschrieben?
      Haben nicht Messi und Ronaldo schon „mehr als genug“ Tore geschossen?
      Leute wie Christian Cage oder Chris Jericho „mehr als genug“ Rekorde aufgestellt und Titel gewonnen?
      Das Mittelmaß zu glorifizieren, anstatt die Exzellenz als Ansporn zu nehmen oder sich zumindest ihrer Leistungen oder Errungenschaften zu erfreuen und selbige zu unterstützen… der blanke Irrsinn.


      Medusa Gorgon:
      So und nicht anders ist es! Ich hoffe ihr habt gut zugehört und etwas gelernt! Denn nur weil ihr die Schule absolviert habt und möglicherweise Studium und/oder Ausbildung, habt ihr noch lange nicht „mehr als genug“ gelernt! Das hat man nämlich nie, wie auch ich ganz sicher nicht „mehr als genug Haupthaar“ habe! Ganz im Gegenteil, ich habe ein Bedürfnis noch deutlich mehr davon zu haben! Gerne noch mal das Doppelte von dem, was ich schon habe und dann noch mehr! Aber ob meine Haarwurzeln das mitmachen, weiß ich nicht, die Menschen sind ja zu beschäftigt damit neue Viren zu erschaffen und zu errechnen wie sich eine Zombie-Apokalypse ausbreiten würde, anstatt Fortschritte in der Gesundheitsforschung zu machen. Aber was erwartet man auch von einer Welt, wo für Beständigkeit und Kontinuität kein Platz mehr ist, weil „Trends“ alle paar Wochen anders sind und ungesunde Modelmaße, absurde Haarmetzgerei und Gleichmachung statt Gleichberechtigung der Geschlechter das tägliche Leben bestimmen?

      Ein Moment Schweigen, dann schickt sich die einzige noch im Turnier befindliche Person im Ring an, die Frage zu beantworten.

      Leona Flanka:
      Ich für meinen Teil… bin enttäuscht. Das war’s schon? Das war alles? Das war keine Predigt, das war Bettelei. „Bitte, bitte, habt Verständnis“. Sicher, hier und da wurden ein paar hochtrabende Worte verwandt, aber ich habe nichts gespürt von dem inneren Feuer früherer Tage, mit dem du Haarpracht angepriesen hast. Wo ist dieses Selbstbewusstsein geblieben, diese natürliche Aura des Stolzes?
      Ich glaube allmählich, dass hier das wahre Problem begraben liegt, welches euch alle so unglaublich erfolglos sein lässt: ihr seid alle zu weich und nachsichtig geworden, zu sehr auf Sympathie und Verständnis aus, anstatt unbeirrt euren Weg zu gehen. Von „Exzellenz“ wird gesprochen und dem fehlenden Respekt dafür, doch mit welcher Eindringlichkeit, welchem Nachdruck, welcher ansteckenden Überzeugungskraft?


      Sie schreitet mit den Zehenspitzen über Medusas blond.

      Leona Flanka:
      Was ist aus Sätzen geworden wie „Haar ist der schönste Untergrund für eure Füße, den ihr je spüren werdet“ und was wurde aus Slogans wie „Haare sind das Wahre –und keine Ware!“? Sicher, will man eine Botschaft übermitteln, sollte man nicht unnötig auf Konfrontationskurs gehen, aber so eine blutleere Vorstellung habe ich lange nicht mehr erlebt. Dies war keine Überzeugungsrede, es war eine Rechtfertigungsrede. Muss ich ausformulieren, warum das jämmerlich ist? Ich denke nicht. Nächste Show werde ich euch dann zeigen, wie eine Frau agiert, die Leute nicht anbettelt, ihre Qualitäten anzuerkennen… sondern allen keine andere Chance gibt, als dies zu tun.
      …Lieza, CJA, Kapuzenheini… ich werde nicht so blauäugig sein wie die Merbraids. Bereitet euch darauf vor, dass ich bei unserem Tänzchen den Takt vorgeben werde. Ich bin gespannt, wie lange ihr mitgehen könnt, ehe ich Lieza mit meinem Tanzbein in den Hintern trete und sie somit aus dem Turnier kicke!


      Und damit geht Leona. Alle gucken ihr erst überrumpelt hinterher, dann folgen sie ihr nach…





      C


      Gorgon Family

      In der vergangenen Show war ein Beschreibungstext frech. Er bezeichnete das Haupthaar von Medusa Gorgon als „mehr als genug“. Und es wurde rasch klar, dass dies etwas ist, das die Queen Cobra so nicht würde stehen lassen. So schreitet sie hier mit einem Mic bewaffnet zum Ring… aber freilich nicht allein. Schwester Euryale Gorgon
      Ist mit ihr unterwegs, ebenso wie ihre Tochter Pégasos, deren Ehegatte Siegfried und Medusas Sohnemann Chrysaor. Dessen Ehegattin Callirrhoe ist natürlich auch mit am Start und deren gemeinsame Tochter Echidnaebenso. Wer jetzt noch vermutet, dass auch Echidnas (angebliche) Töchter Leona Flanka sowie die Merbraids ebenfalls mit dabei sind… vermutet richtig. Die Gorgon Family ist so „komplett“ am Start, wie sie es momentan für gewöhnlich ist. Und sie kriegen alle Mics. Was entweder sehr gut oder sehr schlecht sein kann. Den Auftakt der Gruppenrede macht aber überrascherderweise nicht Medusa, sondern Peg.

      Pégasos:
      In den vergangenen Wochen und Monaten, wenn nicht sogar Jahren, ist ein Thema zu kurz gekommen, über das meine wunderschöne Mutter einst in voller Länge zu sprechen pflegte – die Rede ist… hiervon~!

      Alle weiblichen Mitglieder der Gorgon Family beginnen damit ihr Haar in einen offenen Zustand zu versetzen, was ob der Masse, die hier erwachsen ist, einige Momente dauert. Dann übernimmt Medusa wie erwartet das Wort.

      Medusa Gorgon:
      Egal wie viel Haar eine Frau hat, sie darauf zu reduzieren ist nie in Ordnung, wie es stets falsch ist Einzelteile hervorzuheben und dadurch den Blick für das Gesamte zu verlieren! Und doch, manchmal ist es eine zwingende Notwendigkeit über einzelne Aspekte zu sprechen, wenn es Anlass dazu gibt und den gibt es in doppelter Hinsicht! Zum einen hat mein güldener Stolz nun endlich die 3 Meter Marke geknackt – also die 3 Meter mehr als Körpergröße Marke! Was ein Grund zu feiern wäre, statt zu predigen, doch man lässt mir keine andere Wahl: es ist Zeit für… eine Haarpredigt~!

      Der Jubel der Fans hält sich in überschaubaren Grenzen, wobei einige Fans Medusa durchaus höflich für ihre „Errungenschaft“ gratulieren.

      Medusa Gorgon:
      Sag mir, liebe Schwiegertochter: was ist die Frisur für eine Frau?

      Callirrhoe:
      Ahahaha! Das ist eine leichte Frage, meine liebe Schwiegermutter! Die Frisur ist stets der Stolz einer Frau – egal ob lang, ob kurz oder gar Glatze: hinter jeder Frisur steckt Absicht und Charakter der Person, die sie trägt und eben weil dieser äußere Aspekt so sehr mit dem inneren Seelenleben verknüpft ist, ist es von erhöhter Leichtigkeit mit einem unbedachten Wort oder gar offener Ablehnung viel im Inneren auszulösen! Doch ist nicht jede Frisur gleich: über viel Haar darf gespottet und Schnitterei nahegelegt werden, aber wer einer Kurzgeschorenen nachsagt, dass sie besser wachsen lassen sollte, wird beschuldigt in überholten Denkmustern gefangen zu sein und sie nicht zu respektieren.

      Medusa Gorgon:
      Ganz richtig! So sag nun du mir, Schwiegersohn:
      Was ist „genug“?


      Siegfried:
      ”Genug” ist der Zustand, wo etwas in genau dem idealen Maße vorhanden ist, dass die Notwendigkeit gänzlich abgedeckt ist. So wie der Zustand des satt seins bedeutet, dass man genug gegessen hat oder man nicht mehr durstig ist, wenn man genug getrunken hat.

      Medusa Gorgon:
      Was sagt uns also der Begriff „mehr als genug“, mein Sohnemann?

      Chrysaor:
      Dass man sich überfressen und über den Durst getrunken hat. Ergo, dass man mehr als das Notwendige hat und damit einher geht die Implikation, dass es weniger sein sollte.

      Medusa Gorgon:
      Ganz genau! Und hier hört dann der Spaß auf! Denn was ist „genug“ oder „mehr als genug“? Wer definiert es? Am Ende doch jeder für sich selbst. Eine 90jährige Rentnerin wird wohl rascher „genug“ gegessen und getrunken haben als ein 30jähriger Muskelberg von Wrestler. Wo setzt man denn jetzt die Grenze, um zu sagen, was „genug“ oder „mehr als genug“ ist, wo sich doch die Mengen an Nahrung und Getränk so sehr unterscheiden? Eine Idee dazu, Schwester?

      Euryale Gorgon:
      Du hast es ja eigentlich schon selbst formuliert:
      Diese Grenze zieht jeder für sich selbst, ganz individuell.
      Hat jemand abweichende Grenzen, sind Leute pikiert,
      Das geht dann je nach Thema und Abweichung ganz schnell.


      Medusa Gorgon:
      Anders formuliert: „jemand hat mehr als genug“ ist nichts anderes als die Aussage, dass „jemand“ mehr von etwas hat, als man selber gutheißen würde, was gleichzeitig eine blumige Umschreibung ist für die wahre Aussage „jemand sollte weniger von etwas haben, damit es zu meinem Weltbild passt“. Es wird also anderen Individuen das eigene, gänzlich subjektive Empfinden aufgezwungen und Personen nach Übereinstimmung mit demselben bewertet, ohne die abweichenden Empfindungen der beurteilten Person in Betracht zu ziehen – oder wenn sie in Betracht gezogen werden, dann werden sie dämonisiert, weil die Person, die „mehr als genug“ hat, eben „mehr als genug“ hat, anstatt mit dem „genug“ zufrieden zu sein und es dabei zu belassen. Was natürlich an sich bereits Humbug ist, denn welches „genug“ ist denn nun „objektiv gesehen richtig“?

      Aya Sarah “Albatross” Fuchs:
      Tja… fragt man mich nach meinem Schuhschrank, ich würde von “mehr als genug Schuhen” sprechen, wenn auch nur ein einziges Paar darin stehen würde. Weil ich mich in Schuhen nicht wohlfühle und daher keine tragen mag. Aber das ist natürlich eine Extremposition und die werden dann wieder mit „viel zu wenig“ abgetan, weil es nicht nur ein „Maximum“ gibt, nach dem man beurteilt wird, sondern auch ein „Minimum“…

      Katia "Klabautermann" Fuchs:
      Was zwangsläufig dazu führt, dass oftmals der Durchschnitt genommen wird, um “genug” oder “zu wenig” zu formulieren. Auch verbunden mit der Neiddebatte, denn wer von etwas „mehr als genug“ hat, wird dann gerne als gierig dargestellt, weil diese Person weit von der sogenannten „Normalität“ entfernt ist – während diejenigen, die „zu wenig“ haben entweder bemitleidet werden oder ihrerseits negativ angegangen werden, von wegen „Leute, die sich aus gesellschaftlichen Normen ausschließen“. Hat jemand heutzutage noch immer keinen Fernseher, die Person wird doch nicht für voll genommen, sondern als Hinterwäldler dargestellt. Dabei steht es doch jeder Person frei all die schönen Dinge zu verpassen, die ein Fernseher ermöglicht… wie etwa WFW Blu Rays gucken, mithilfe eines BluRay Players... oder einer Playstation. So diese denn Discs gerade lesen mag...


      Medusa Gorgon:
      Dies bedeutet wiederum, dass heutzutage nicht mehr die Exzellenz die Grenzen bestimmt, sondern das Mittelmaß. Was gleichzeitig bedeutet, dass dem Überragenden mit Missgunst und Neid begegnet wird, statt mit Respekt und Anerkennung. Was für eine wunderbare, tolerante, zivilisierte Welt es doch ist, in der wir leben… außer, dass genau das eben gar nicht der Fall ist. Fühlst du dich erst wohl, wenn dein Haar mehrere Meter Ausmaße hat? Egal! Niemanden kümmert es, du solltest schon mit weniger als Polänge „zufrieden sein können“ oder ist nicht sogar schon Schulterlänge „genug“? Genau diese Denkweise nutzen infame Zerstörungswütige ja, um ihrem Schnippfetisch zu frönen, den sie oft noch als gute Intentionen zu tarnen pflegen. Doch ich schweife ab: was bedeutet es für eine Gesellschaft, welche das Mittelmaß hochstilisiert, anstatt der Exzellenz zu huldigen? Dass sie sich in ihrer Mittelmäßigkeit gefällt und dass „Gerechtigkeit“ bedeutet, dass alle sich in denselben, engen Rahmen zu bewegen haben, um nicht zu Außenseitern zu werden: Toleranz bedeutet also, dass alles gleich zu sein hat und was abweicht bestenfalls „toleriert“ aber niemals akzeptiert, noch respektiert wird. Was bedeutet das nun für die Aussichten dieser Gesellschaft?

      Echidna:
      Stagnation auf mittelmäßigem Niveau. Was bedeutet, dass fortschrittliches Denken und Auslotung von Grenzen ebenso wenig gefragt ist, wie möglichst viel aus sich machen zu wollen.
      Man stelle sich vor, man hätte einem Platon oder Aristoteles vorgeworfen „mehr als genug philosophiert“ zu haben.
      Oder einem Edison „mehr als genug“ getüftelt zu haben.
      Oder einem Huà Tuó „mehr als genug“ medizinische Fortschritte gemacht zu haben.
      Hatte nicht auch Dali „mehr als genug“ gemalt?
      Michelangelo „mehr als genug“ Bildhauerei betrieben?
      Goethe und Shakespeare „mehr als genug“ geschrieben?
      Haben nicht Messi und Ronaldo schon „mehr als genug“ Tore geschossen?
      Leute wie Christian Cage oder Chris Jericho „mehr als genug“ Rekorde aufgestellt und Titel gewonnen?
      Das Mittelmaß zu glorifizieren, anstatt die Exzellenz als Ansporn zu nehmen oder sich zumindest ihrer Leistungen oder Errungenschaften zu erfreuen und selbige zu unterstützen… der blanke Irrsinn.


      Medusa Gorgon:
      So und nicht anders ist es! Ich hoffe ihr habt gut zugehört und etwas gelernt! Denn nur weil ihr die Schule absolviert habt und möglicherweise Studium und/oder Ausbildung, habt ihr noch lange nicht „mehr als genug“ gelernt! Das hat man nämlich nie, wie auch ich ganz sicher nicht „mehr als genug Haupthaar“ habe! Ganz im Gegenteil, ich habe ein Bedürfnis noch deutlich mehr davon zu haben! Gerne noch mal das Doppelte von dem, was ich schon habe und dann noch mehr! Aber ob meine Haarwurzeln das mitmachen, weiß ich nicht, die Menschen sind ja zu beschäftigt damit neue Viren zu erschaffen und zu errechnen wie sich eine Zombie-Apokalypse ausbreiten würde, anstatt Fortschritte in der Gesundheitsforschung zu machen. Aber was erwartet man auch von einer Welt, wo für Beständigkeit und Kontinuität kein Platz mehr ist, weil „Trends“ alle paar Wochen anders sind und ungesunde Modelmaße, absurde Haarmetzgerei und Gleichmachung statt Gleichberechtigung der Geschlechter das tägliche Leben bestimmen?

      Ein Moment Schweigen, dann schickt sich die einzige noch im Turnier befindliche Person im Ring an, die Frage zu beantworten.

      Leona Flanka:
      Ich für meinen Teil… bin enttäuscht. Das war’s schon? Das war alles? Das war keine Predigt, das war Bettelei. „Bitte, bitte, habt Verständnis“. Sicher, hier und da wurden ein paar hochtrabende Worte verwandt, aber ich habe nichts gespürt von dem inneren Feuer früherer Tage, mit dem du Haarpracht angepriesen hast. Wo ist dieses Selbstbewusstsein geblieben, diese natürliche Aura des Stolzes?
      Ich glaube allmählich, dass hier das wahre Problem begraben liegt, welches euch alle so unglaublich erfolglos sein lässt: ihr seid alle zu weich und nachsichtig geworden, zu sehr auf Sympathie und Verständnis aus, anstatt unbeirrt euren Weg zu gehen. Von „Exzellenz“ wird gesprochen und dem fehlenden Respekt dafür, doch mit welcher Eindringlichkeit, welchem Nachdruck, welcher ansteckenden Überzeugungskraft?


      Sie schreitet mit den Zehenspitzen über Medusas blond.

      Leona Flanka:
      Was ist aus Sätzen geworden wie „Haar ist der schönste Untergrund für eure Füße, den ihr je spüren werdet“ und was wurde aus Slogans wie „Haare sind das Wahre –und keine Ware!“? Sicher, will man eine Botschaft übermitteln, sollte man nicht unnötig auf Konfrontationskurs gehen, aber so eine blutleere Vorstellung habe ich lange nicht mehr erlebt. Dies war keine Überzeugungsrede, es war eine Rechtfertigungsrede. Muss ich ausformulieren, warum das jämmerlich ist? Ich denke nicht. Nächste Show werde ich euch dann zeigen, wie eine Frau agiert, die Leute nicht anbettelt, ihre Qualitäten anzuerkennen… sondern allen keine andere Chance gibt, als dies zu tun.
      …Lieza, CJA, Kapuzenheini… ich werde nicht so blauäugig sein wie die Merbraids. Bereitet euch darauf vor, dass ich bei unserem Tänzchen den Takt vorgeben werde. Ich bin gespannt, wie lange ihr mitgehen könnt, ehe ich Lieza mit meinem Tanzbein in den Hintern trete und sie somit aus dem Turnier kicke!


      Und damit geht Leona. Alle gucken ihr erst überrumpelt hinterher, dann folgen sie ihr nach…

      Amadeus & Dave Prazak:
      Auf Konfrontationskurs zu gehen um Verständnis zu erwirken ist wahrlich völliger Humbug, da das Mittelmaß wahre Exzellenz selbst dann nicht erkennt, wenn es von ihr überrolt werden würde. Da könnte ebenso so gut der Versuch unternommen werden, einer blinden Person Gebärdensprache zu vermitteln. Allerdings darf "genug" in manchem Fall nicht subjektiv beurteilt werden. Wie diesem. Da Haar nicht der nicht der Unterhaltung dient, wie etwa Malerei, oder dem Fortschritt, die die Medizin, sondern einzig und allein der Abdeckung von Kopfhaut. Weshalb Medusa in der Tat mehr als genug Haar besitzt.
      Unter praktischen Gesichtspunkten eine nachvollziehbare Denkweise, doch das Haar bedeutet manchen Menschen so viel mehr, wie du ja eben selbst gehört haben solltest. Und Qualität beziehungsweise Exellenz wird immer subjektiv beurteilt werden,also zumesit vom Mittelmaß, so es denn den größten Bevölkerungsanteil dar stellt. Worüber natürlich diskutiert werden könnte. Wir machen aber lieber weiter im Programm.

      Sie sind lila, hochgradig anarchisch und haben eigentlich gleich ein Match, wo es um den Einzug ins ToH Tag Team Finale geht. Aber das hindert Luna und Rebecca Flamberge nicht daran, noch eine andere Aktivität vor diesem Ereignis wahrzunehmen. Vielleicht ist das, was sie beabsichtigen zu tun, auch einfach ihre Version von Aufwärmen vor dem Match. Was GENAU sie beabsichtigen, ist dabei zwar fraglich, aber es hängt definitiv mit Volumina Siren zusammen. Vor deren Locker Room stehen sie nämlich nun gemeinsam mit ihren Verbündeten Guān Yuèqiáo und Lieza Ramón. Letztgenannte Echsenprinzessin sieht etwas scheu aus und nicht so, als wäre sie hier gerne mit dabei.

      Lieza Ramón:
      Und ihr haltet daz wirklich für eine gute Idee?
      Ich trau diezem marionettenzpielenden Kapuzenmann nicht…


      Luna und Rebecca gucken sich an und glucksen vergnügt.

      Luna Flamberge:
      Seine Bankverbindung war gedeckt, der Rest braucht uns nicht zu interessieren. Wir sind schließlich Geschäftsfrauen und unsere Dienste sind vom Austausch ausgeschlossen. Es würde unseren Ruf beschädigen, wenn wir plötzlich davor zurückschrecken würden, zu liefern. Wer bei uns bestellt, bekommt, was verlangt wurde. Ganz einfach. Abgesehen davon war es eh schon länger auf unserer Agenda Schwarz-Lila zu zeigen wo sie in der Lila Liste steht. Sprich: unter uns. Und das lässt sich durch nichts so einfach realisieren, als durch Hausbesuche.

      Rebecca Flamberge:
      Bei Bestellungen ab dem sechsstelligen Bereich liefern wir kostenlos frei Haus.

      Sie nähern sich der Tür. Die Gletscherhexe begutachtet diese ihrerseits interessiert.

      Guān Yuèqiáo:
      Shall I use my magical plowess to open the path fol us? Then again… maybe the dool isn’t even locked? With hel memoly problems, maybe the Silen al’eady folgot about us coming.

      Luna Flamberge:
      Die Sirene hat Amnesie, nicht diese beschissene Dreckskrankheit Alzheimer. Wobei ihr Hirn schon etwas mehr Matsch sein wird als jetzt, wenn wir unsere Aufgabe beendet haben, aber SO sehr würden nicht mal wir sie verprügeln. Schöne Frauen verkrüppeln würde sogar in unseren Köpfen so etwas wie ein schlechtes Gewissen hinterlassen. Abgesehen davon sorgt zu viel Gewalt nur zu unnötigen Kosten in Form von Schmiergeldern, die man zahlen muss. Und wir geben unser Geld lieber für SAO: Hollow Realization Nachthemd Preorder DLC aus als für sowas. Obwohl wir nicht mal was über das Gameplay des Spiels wissen. Und was diese Tür betrifft… warum umständlich, wenn es auch einfach geht?

      Rebecca Flamberge:
      Klopf, klopf~!

      Die Flamberges treten mächtig gegen die Tür, die daraufhin aufkracht. Die Vier treten ein, in Persona CJA besonders großspurig… und halten dann überrascht inne.

      Lieza Ramón:
      Daz izt ja fazt zo voll hier, wie beim Catering, wenn ez Kuchen gibt…

      In der Tat. Volumina Siren ist zur großen Überraschung des Quartetts nicht allein in ihrem Locker Room. Offenbar hat sie The ASS zu einem kleinen Plausch bei Saft, Plätzchen und Kuchen eingeladen. Womit natürlich nicht nur die sieben Asiatinnen gemeint sind, welche der Hemdchenmode zugewandt sind (Yu-Na Seong, Xiàhóu Lǚlǚ, Suguha Hinotomoe, Yui Meiou, Sasami Kannaoe, Naotora Thị Mai und Aspara Utsutsuruya), sondern auch ihre beiden Gefährt“inn“en, die Lucha Drag Queens, Lola und Salida del Sol. Erste krault eine weiße Katze, die es sich auf ihrem Schoß bequem gemacht hat.

      Lola:
      We expectet you already! Unfortunately, it seems to be, that your "masterplan" has already failed. Because this seven Shirties are full of carbohydrates and looking for some action. So, if i just snip with my finger, these women will immediatly stand up, to crush you, once and for all! And... ouh!

      Die Katze muss ihre Krallen im Moment an Lolas Hose wetzen.

      Salida:
      Well, that's option Nr.1. We know, that you love the fight, but... you won't love the outcome. Option Nr. 2 is, that you just sit down, take a piece of cake, and talk to us, so we can find a solution, that satisfies all of us.

      Sugu guckt die del Sols leicht angepisst an.

      Suguha Hinotomoe:
      Which drugs do you drags take to hallucinate me doing anything just because of a finger snip of yours? Want me to snap your fingers?

      Yui knuddelt Sugu und deutet nach vorn.

      Yui Meiou:
      Wrong time, wrong place and importantly: wrong targets.
      Those four over there are the enemy!


      Naotora kickt in die Luft und winkelt das Bein kampfbereit an.

      Naotora Thị Mai:
      Excuse my boldness, but if you mean to bring harm to the Volumina Siren, be ready to receive a foot to the face from me, the Vietnamese Vixen! And unless you are birds of a feather with Snitsky, this will not be enjoyable for you in any shape or form!

      Die Flamberges grinsen überheblich, während Yuèqiáo doch etwas besorgt dreinblickt… und Lieza quasi direkt den Rückwärtsgang eintritt, traurige Blicke gen Kuchen werfend.

      Luna Flamberge:
      Wäre LOL nicht schon ein mehrfach genutztes Kürzel, ihr könntet das als neuen Nick für eure Gruppe verwenden. Zum einen, weil ihr lachhaft seid, und zum anderen, weil dies euch auch ausformuliert gut beschreibt: die Legion of Lemmings. Ihr denkt doch nicht ernsthaft, dass ihr halben Hemdchen in irgendeiner Position wärt uns zu drohen?

      Rebecca Flamberge:
      Numerische Überlegenheit ist nicht alles, wisst ihr?

      Yu-Na Seong:
      Yes, we know. We also know or rather remember forcing you to retreat before. You have a history with Sugu-San and Yui-Chan in particular and you had a tough time fighting them two on two. Are you really willing to risk this encounter when you have an important match coming up later tonight?

      Intensive Blicke wandern von einer Seite zur anderen. Und im Hintergrundversucht Lieza sich unbemerkt näher gen Kuchen zu schleichen.

      Volumina:
      Ja, also ähm, Guten Tag, die Damen, das mit dem Klopfen klappt ja schon mal ganz gut, äh aber nun das Öffnen der Tür könnte in Zukunft vielleicht etwas weniger brutal vonstattengehen, dabei handelt es sich schließlich nicht um Privatbesitz, sondern um Staatseigentum, wofür wir alle übertrieben hohe Steuern zahlen müssen. Das kann ich so nicht unterstützen. Ich erwarte in diesem Zusammenhang eine angemessene Kinderstube. Wollen die Neuankömmlinge uns denn vielleicht den Grund ihres Besuches mitteilen - ach so, ich verstehe, ihr möchtet auch ein Stück von meinem frisch gebackenen Kuchen kosten, greift nur zu, scheut euch nicht, es gibt genug für ALLE.

      Das letzte Wort betont Volu dabei ehrlich freudig erregt und feierlich.
      Ein"e" Maskenträger"in", der die mittlerweile in den Hintergrund gerückt ist, klingt da schon deutlich ernster.

      Lola:
      Got it? Beating you up, would be a piece of cake. Just like this one over here!

      Womit "sie" einen Tisch mit Kuchen weg zieht, dem Lieza verdächtig nahe kam, sich selbst ein Stück nimmt und demonstrativ hinein beißt.
      Ihre "Schwester" schüttelt hingegen mit dem Kopf.

      Salida:
      That's the reason why we're always invited only once!

      Luna und Rebecca gucken zu den del Sols rüber und machen aggressive Dehnübungen mit ihren Fingern.

      Suguha Hinotomoe:
      If you mean harm to those two… suit yourself.

      Sugu grinst zu den del Sols rüber. In ihrer Aussage schwang Sarkasmus mit – inwiefern diese Aussage ernst gemeint war, ist also fraglich, aber es ist freilich auch denkbar, dass dies Suguhas voller Ernst war.

      Naotora Thị Mai:
      I apologize for our companions’ rudeness, beating you up surely would be rather difficult, but if the need was to arise, we would do our best to try! However, maybe you would fancy staying civil and share a slice of cake with us, as offered?

      Luna Flamberge:
      “Zivilisiert“ ist doch nur ein Euphemismus für „der Masse genehm“ – seit wann plädiert hier jemand für so einen Quatsch? Ihr seit heute? Wir jedenfalls heißen nicht umsonst Common Justice Antithe’Sis. Was gemeinhin als gerecht gilt, könnte uns kaum egaler sein. Wie es uns auch egal ist, wem diese Tür hier gehört hat. Staat, Privatbesitz, uns doch egal. Bei ner Wrestlingshow geht halt mal was kaputt, Berufsrisiko. Wie es auch Berufsrisiko ist, wenn man zusammengeschlagen wird. Passiert halt auch mal. Und genau das wird dir durch unsere Hand geschehe, Miss Amnesia the Dark Descendant. Alleine schon, weil wir kein gleichberechtigtes Lila neben uns dulden. Und weil wir vom Kapuzenmann dafür bezahlt werden. Allerdings könnt ihr aufhören euch in eure imaginären Höschen zu machen: heute sind wir nur gekommen, um das Unvermeidliche anzukündigen, nicht um es durchzuführen. Der Kapuzenmann will nämlich, dass du im Ring auf die Fresse kriegst. Was Yuèqiáo zu deiner Gegnerin macht, Rebecca, Lieza und ich werden da nämlich turniertechnisch verhindert sein. Weil wir unsere Turniermatches gewinnen und ihr nicht.

      Rebecca Flamberge:
      Weil wir eben kämpfen können und ihr nicht.

      Überhebliches Grinsen~!

      Aspara Utsutsuruya:
      Aren’t you a bit quick to think yourself Queens, before the Semi Finals are even over? Arrogance is no bliss and neither is ignorance in all cases. The law of nature knows natural predators, but even those may face defeat under certain circumstances.

      Luna und Rebecca gucken sich an und lachen. Glücklicher sieht derweil Lieza aus, die sich von Volumina Siren Kuchen geben lässt.

      Sasami Kannaoe:
      A single stone is easily swallowed by the torrential prowess of a mighty river – but when a lot of stones form a dam together they are very able to change a river’s flow if not halt it completely.

      Derweil hat sich auch die Gletscherhexe einen Kuchenteller geschnappt.

      Guān Yuèqiáo:
      Well, since youl day of suffeling has not yet come, I might as well accept youl offel and give youl cake a try. If it is tasty, this might glant you a glimpse of melcy when we meet in the ling. If I do not like what I get to eat howevel, this will plolong youl pain by a lot.

      Lieza schlingt ihr Kuchenstück herunter.

      Lieza Ramón:
      Hey, kann ich etwaz Nachzchlag haben?
      …und eine Erklärung, warum wir hier Zteuern zahlen zollten?
      Wir zind doch alle keine Engländer?
      Oder bizt du etwa Engländerin, Ziren?
      Hat dein Gedächtniz dich diez zagen lassen, weil du dich unterbewuzzt daran erinnerzt doch nicht auz Ghana zu ztammen?


      Volumina:
      Aber gerne! Vielleicht noch ein Pfirsichtörtchen? Oh, da bin ich wohl nicht die richtige Ansprechpartnerin, mir ist lediglich daran gelegen nicht mit Ulli Hoeneß in einen Topf geworfen zu werden. Ach ist das schön, dass ihr hier alle so schön versammelt seid, jeder mit einem kostbaren Stück Kuchen in Händen. Ich bin schon sehr gespannt, wie unser erstes Aufeinandertreffen im Ring verlaufen wird, ich denke bis zu diesem spektakulären Zeitpunkt sollten wir unsere Energien aufsparen.

      Lieza nickt eifrig, wie um einfach nur Ruhe zu kriegen, um ihr Pfirsichtörtchen zu essen.

      Luna Flamberge:
      Hey, Yuè, Lieza, wenn ihr jetzt damit aufhören würdet hier Bonding mit dem Feind zu betreiben wäre das echt ne Idee. Insbesondere, weil wir gerade KEINEN Kuchen essen können, weil unser Match bevorsteht! Wir waren hier, um schon einmal Furcht im Herzen der Sirene zu erwecken und nicht, um mit ihr auf Schmusekurs zu gehen!

      Rebecca Flamberge:
      Schluss mit essen, wir müssen gehen!

      Lieza guckt unverwandt zu ihnen.

      Lieza Ramón:
      Ihr kämpft doch nur gegen die Barry Babez… da zolltet ihr doch auch allein hingehen können und keine Hilfe brauchen?

      Wendet sich ab und isst weiter. Da Stille die Antwort ist, wird Lieza schlagartig klar, was sie gerade zu wem gesagt hat.

      Lieza Ramón:
      Äh… zoll heizzen… natürlich braucht ihr keine Hilfe gegen die Barry Babez, ganz klar! Äh… wir kommen… oder ich zumindezt…

      Lieza wirft einen traurigen Blick gen Kuchen, während die Gletscherhexe rasch aufisst.

      Guān Yuèqiáo:
      Well, that wal an all’ight meal I guess. I will feed you pain in the ling accoldingly when we meet. May way of letulning the favol… youl plobably last match has got to be “spectaculal” aftel all.

      Sie lächelt diabolisch und dann heißt es allmählich Abmarsch, steht doch das Tag Team Turniermatch von CJA unmittelbar bevor.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Die Vorgehensweise der Flamberges ist fragwürdig! Sie hätten genau so gut einen Info-Zettel unter der Tür hindurch schieben können, das hätte ihnen Zeit erspart, wenn sie noch nicht einmal vor hatten Kuche zu essen. Obwohl ein kleiner Energieschub vor dem Match hilfreich sein könnte. Das Berufsrisiko eines Wrestler ist allerdings in der Tat viel zu hoch, weshalb ich lieber am Piano sitze, anstatt mit unnötiger Aggresission von Personen konfrontiert zu werden die mir in technischer Hinsicht unterlegen sind.
      Dir gegenüber werden nur Wrestler oder Wrestlerinnen aggressiv? Nun, zumindest steigt in diesem Umfeld das Risiko, da Wrestling naturgemäß Aggression benötigt, da sich am Ende jemand durchsetzen muss. Aber besonders hoch ist die Aggressivität hier dann doch nicht, Familian müssen also jetzt nicht umschalten! Warum die Flamberges Lieza und die Geltscherhexe am Ring benötigen, wenn sie doch so überlegen sind, kann ich mir nicht ganz erklären. Nun, eigentlich schon, aber laut ausprechen will ich es doch nicht.

      ToH Tag Team Tourney Semi Finals
      Common Justice Antithe’Sis vs. Barry Babes


      The Very End
      Beliebtheitswettbewerbe haben sie ja ca. noch nie gewonnen, auch wenn sie ihre Fans haben – aber in jüngerer Vergangenheit ist das Ansehen der Flamberge Schwestern sogar noch ein gutes Stück gesunken, nicht zuletzt durch ihre Geschäftsbeziehung zum Kapuzenmann und allem, was damit so direkt oder indirekt zusammenhängt. Die Gletscherhexe Guān Yuèqiáo scheint von den negativen Fanreaktionen durchaus amüsiert zu sein, während Lieza Ramón als Einzige positive Resonanz erfährt… aber gar keine Aufmunterung braucht, hat sie doch offenbar von Volumina Siren Kuchen für unterwegs mitbekommen.

      Hot as Magma
      Ihr hat noch niemand Kuchen geschenkt. Was vielleicht der Grund dafür ist, dass Lailah Sapphire so eine hochgradig negative Person ist. Und schlecht gelittene. Die Advokatin für mehrere Lagen Kleidung und Gegnerin jeglichen Sexappeals außerhalb des Ehebetts wird auch so schnell keinen bekommen, geht sie doch den meisten Fans mit ihren Aussagen auf die Nerven und regelmäßige, herablassende Aussagen gegenüber Fan Favoritinnen helfen ihr da auch nicht so richtig weiter. Was heute aber auffällt: sie kommt allein. Warum?

      Encounter in the Abyss
      …okay, offenbar ist das „warum“ so zu erklären, dass nicht einmal mehr Nue Maō Suō Bock auf Lailah hat. Oder zumindest nicht genug, um gemeinsam mit ihr aufzutreten. Stattdessen geht das Licht aus, Scheinwerfer richten sich auf die Einzugsrampe und wir hören Nues Theme Song separat, der ob der Beleuchtung doch etwas bedrohlich rüberkommt. Nur Nue selbst fehlt noch. Lailah guckt etwas bange, ob ihre Partnerin denn noch kommt… und das tut sie.
      Und wird bejubelt.
      Warum? Nun, weil sie ihre Abwesenheit offensichtlich dazu genutzt hat, sich fanfreundlichere Kleidung zu besorgen. Sie trägt einen knappen Kapuzenmantel, Kapuze übergestülpt, Teile ihrer schwarzen Mähne fallen vorne raus und bis auf den Boden, schmiegen sich dabei an ihre Beine und Füße – die praktisch zur Gänze unverhüllt aus dem Mantel rausgucken. Und als Nue die Ringtreppe hinaufsteigt, sehen wir dank guter Kamera etwas unter ihren Mantel und sehen Porundung ohne alles, sie trägt also unter ihrem Mantel nix drunter. Dann steigt sie auf die Ringecke, beugt sich vor, damit ein paar mehr Leute Hinter(n)ansicht genießen können und sich die News verbreiten kann, wie Nue unterhalb des Mantels gekleidet ist. Womit der Jubel noch lauter wird... und Lailah in der Wechselecke stehend zur Salzsäule erstarrt. Woraufhin halt Nue in den Ring steigt, um für ihr Team das Match zu beginnen…

      ..das übrigens von Esmeralda Geamăn geleitet wird, die Nue zunächst einmal zu ihrer neuen Garderobe gratuliert, ehe es die Anläut-Pose gibt und es also um Wrestling gehen kann.

      Für die Flamberges beginnt Luna und die erste Aktion ist ein Lock Up, den die Lilane relativ einfach zu ihren Gunsten entscheiden kann. Sie stößt Nue zu Boden und grinst… doch die steht rasch wieder auf, packt zu und schleudert Luna per T-Bone Suplex hinter sich.
      Davon lässt sich Luna aber nicht unterkriegen, steht ihrerseits rasch wieder auf und schlägt einen Lariat… dem Nue aber ausweicht und mit einem Belly to Back Suplex beantwortet… gefolgt vom ersten Cover des Matches, das aber nicht einmal bis eins geht. Weitergehen soll es mit einem Head Scissor Chokehold, aber ehe NMS ihre Bein- und Fußpartie um Luna schlingen kann, windet diese sich raus, packt zu und zeigt selber einen doppelten Boston.
      Der ziemlich ausgebuht wird, während Nue mit Anfeuerungsrufen bedacht wird.
      Wer so etwas vor Wochen vorausgesagt hätte, wäre nun ein gefragter Wahrsager.
      Wie wohl die Vorhersagen dafür sind, dass Nue es in die Seile schafft?
      Hoffentlich positiv, sonst ist der Ruf als Orakel schon wieder dahin – NMS schafft nämlich den Rope Break und darf sich anschließend mit dem Hals auf den Seilen betten, wird sie doch in der Folge von Luna in den Seilen gewürgt. Dann nimmt die Purpurne Teufelin Anlauf und will mit Schwung auf Nues Rücken krachen, doch die weicht aus und Luna setzt sich selbst schmerzhaft auf, bzw. zwischen die Seile… und Nue hat die Chance zu wechseln. Aber Lailah spielt noch immer Salzsäule. Nue macht vor Lailahs Gesicht eine Runde „You can’t see me“ und die reagiert in der Tat gar nicht. Ergo entscheidet sich Nue im Ring zu bleiben und Luna mit einer harten Aktion aus den Seilen zu hieven: Deity’s Kiss!
      Eins!
      Zwei!
      Dr… Kick Out!
      Hui, das war so knapp wie es Nues neuer Mantel ist!
      Yuèqiáo und Lieza waren für einen Moment schon erschrocken, während Rebecca zumindest äußerlich keine Regung gezeigt hat. Inwiefern das nun Pokerface oder volles Vertrauen in die Schwester ist sei mal dahingestellt. Nue will nun jedenfalls mit einem Shoulderbreaker das Match weiterführen, aber Luna windet sich raus und zeigt dann selber einen deftigen Dragon Suplex, auf den sie dann selbst einen Double Underhook Backbreaker folgen lässt und schließlich auch noch einen Sidewalkslam.
      Eins, Zwei, Nein.
      Nue kommt raus, ist aber angeschlagen genug, dass Luna in aller Ruhe wechseln kann, dann nimmt Rebecca NMS in einen Chinlock und Luna rutscht mit einem Dropkick in Nue hinein. Autsch. Dann geht Luna raus und Rebecca zeigt das nächste Cover: wieder bis zwei. So ganz allmählich sollte Nue wirklich mal wechseln, aber das ist leichter gesagt als getan, wenn man in einen Half Boston Crab genommen wird – dann heißt die Priorität erst mal nicht aufgeben und dann die Seile zu erreichen. Zudem sieht Lailah noch immer nicht so aus, als wäre sie wieder in der Lage soch zu bewegen.
      Erneut wird Nue massiv von den Fans angefeuert, dass ihr das auch gelingt – und es gelingt!
      Rebecca trampelt etwas verärgert auf Nues Rücken rum, dann heißt es hoch für die Japanerin und Whip In… Flapjack! Und Ansatz zum Bow and Arrow Lock… aber Nue hat noch etwas Kraft in Reserve, wehrt sich mit Elbows… was Rebecca dazu animiert ihren Plan zu ändern, in die Seile zu federn und einen Low Clothesline zu schlagen… aber Nue weicht aus, Rebecca schlägt ins Leere und… findet sich dann urplötzlich in Nue Maou Suous Kuyou-Gatame wieder! In der Mitte des Rings!
      Das ist jetzt natürlich saudoof gelaufen!
      Sowohl Seile als auch Schwester sind weit weg… aber Rebecca versucht es!
      Stück… für Stück…
      Während die Fans natürlich chanten „Tap, Tap, Tap“.
      Und andere „No Pants Nue“ *clapclapclap*.
      Weil aktuell durch die ganze Körperhaltung der überdehnte Arm Rebeccas alles ist, was zwischen den Blicken der Fans und Nues… ist. Rebecca kämpft sich weiter vor… aber noch immer ist Luna ein gutes Stück entfernt und dann… schreit Rebecca plötzlich auf, trommelt auf die Ringmatte… aber nicht in einer Abklopf-Haltung sondern… was ist hier los?!
      Esmeralda bedeutet sofort Nue, dass sie den Griff lösen soll, was die auch macht…
      Woraufhin Rebecca sich den Arm hält und im Ring rumrollt…

      Hat Nue… ihr hier gerade den Arm ausgerenkt? Oder gar… gebrochen?
      Auf jeden Fall lässt Esmeralda den Kampf sofort abbrechen und ruft die Medical Staff herbei, redet dann mit Lilian Garcia… und die verkündet, dass Rebecca in den Augen Esmeraldas nicht dazu in der Lage ist, den Kampf fortzuführen und daher die Barry Babes die Gewinnerinnen dieses Matches sind und ins Finale einziehen!
      Das wiederum wollen die Flamberges überhaupt nicht einsehen.
      Rebecca stößt die Mediziner beiseite und beide Schwestern meckern auf Esmeralda ein, aber die schüttelt nur den Kopf, stemmt Nues Arm zum Zeichen des Sieges empor und geht dann. Mächtig angepisst gehen CJA, Lieza und Yuèqiáo nun mit der medizinischen Abteilung mit… während Nue die nun gänzlich in Ohnmacht gefallene Lailah aufsammelt und mit etwas Mühe (ist doch Lailah ein gutes Stück größer und schwerer als Nue) behutsam backstage trägt…

      Amadeus & Dave Prazak:
      Dieses Berufsrisiko ist ebenfalls ein Grund warum ich nicht mehr zwischen die Seile steige. Wäre dies mein Arm gewesen, könnte ich werde wrestlen noch Piano spielen. Womit bewiesen wäre, das Kampfgeist in erster Linie dazu dient, dem eigenen Körper zu schaden, weil dieser überansprucht wird. Hätte Rebecca abgeklopft, wäre ihr Schaden geringer augefallen. Einen Nutzen konnte sie schließlich nicht daraus ziehen, denn verloren hat sie das Match sowieso. Womit mehr als deutlich wird, das Kämpfernaturen kämpfen, weil sie es nicht besser wissen.
      Aufgeben ist ein No Go für Frauen wie sie und käme bestimmt einer Blamage gleich. Manche Menschen kämpfen bis zum Schluss, koste es was es wolle. Nues Auftritt hat sie in diesem Fall eine Tag Team Partnerin gekostet, wenngleich sie auf diese nicht wirklich angewiesen war. Ob die in ihr angestaute Agression wohl Lailah zu verschulden hat? Und habe ich das "H" jetzt an der richtigen Stelle gesetzt? Auf die Antworten zu diesen Fragen bin ich mehr als nur gespannt!

      Ein Tisch, ein Teller, ein Becher, ein Stuhl. Mitsamt Person drauf. Die allein im großen Raum sitzt. Kann bei ner Wrestling Show passieren, wenn es denn genug zu tun gibt. Das Ambiente verrät immerhin, das es sich nicht um nen großen, leeren Lockerroom handelt, sondern vielmehr den Catering Bereich. Und da Wrestling hungrig macht, verirrt sich bisweilen eine Person hinein, da gerade Zeit für ein paar schnelle Happen findet. Oder auch mehr. Wie zum Beispiel Shelton Benjamin, der im Opener bereits erfolgreich war. Allerdings ist so ein Catering Bereich in der Regel frei zugänglich, so das sich eventuell ein gebetener oder auch ungebetener Gast hinzu gesellt.

      Terrific Ted:
      Wow, was ist denn das für'n Zeug? Sieht ja appetitlich aus... Dabei sollte selbst die englische Küche genug Alternativen bieten.

      Womit sich der Vertreter von Celestial Sports, mit seinem großen Chickensalad sowie einer Cola Light, zu dem "besten freund" seines Camus Patners an den Tisch setzt.

      Terrific Ted:
      Sich nach dem Match noch extra Kohlehydrate mit Käse rein zu pfeifen ist ohnehin fragwürdig, da bei deinem Match bestimmt kaum was verbrannt hast. Aber das dein Geschmack fragwürdig ist sollte keinen Wundern, wenn du meinen C - olleage zum Feind erklärst, weil er dir sportlich überlegen war, um stattdessen mit Val Venis rum zu hängen, der jeder halbwegs attraktiven Frau hinter her gafft die ihn in ihrere Nähe duldet. Aber hey, ich will dir nicht den Appetit verderben! Denn deine Mutter... kocht bestimmt nicht halb so gut. Außerdem musst du dir nach deinem Sieg gegen C Jeri-C-hos Stubentiger auch was gönnen! Kriegst schließlich nicht jeden Tag einen Gegner serviert, der sich so leicht von der Platte putzen lässt. Noch dazu im Tournament of Honour. Aber noch ne Niederlage wäre sicher schwer zu verdauen. Selbst wenn sie in Zukunft unausweichlich ist. Denn wenn du du in der nächsten Runde auf meinen Partner triffst, kickt er dich aus dem Turnier. Und mit der Härte seiner Kicks solltest du ja schon vertraut sein.

      Womit er etwas Salat zu sich nimmt.

      Shelton Benjamin:
      Oh hi, Ted, wie geht´s dir? Willst du auch was essen, hast du Hunger? Komm, setz dich zu mir, wir haben viel zu besprechen als gute Freunde, die wir ja sind.
      ...
      Kann man denn hier nicht mal in Ruhe essen?! Schlimm mit euch hier, ehrlich.
      Ich frag mich auch, wie du hier ernsthaft meine Mühe im Match anzweifeln kannst, beziehungsweise einen Kollegen schlecht machen kannst.
      Bist du nicht auch in der ersten Runde gegen Batista ausgeschieden, sang und klanglos? Macht doch mal ne Losers-Round, würd mich mal interessieren, ob du gegen Tiger Mask und Sinclair gut aussehen würdest.
      Außer du meinst, dass ich etwas Losglück hatte, Joe gegen Claudio, da ging´s schon gut zur Sache..oder bei John und Tibro. Im Vergleich dazu war das für Batista und mich ja echt ein Kinderspiel. Aber so ist eine erste Runde halt. Die Jobber muss man immer loswerden. Ein Turnier nur mit 8 Leuten ist auch net so spaßig, man will ja auch mal paar Sensationen und Überraschungen sehen. Wenn direkt die 8 besten Leute gegeneinander kämpfen, ist zwar für mehr Qualität und Intensität gesorgt.. aber so Underdog-Siege haben ja auch etwas., das gehört ja eigl. schon zu so nem Turnier.
      Mit Joe Gomez gab es, finde ich, schon ne kleine Überraschung, vielleicht folgt ja noch eine Große. Zum Beispiel ein Sieg von Kevin gegen Haru! Unwahrscheinlich, ich weiß, Haru hat schon was aufm Kasten - Kevin nicht so sehr. Aber mal schauen, was Haru so anstellt. Ich hoffe ja, dass er es nicht vermasselt, wir haben da noch was zu klären..

      Natürlich werde ich es nicht vermasseln!

      Mittlerweile ist auch Teds Partner aufgstaucht, der es sich jetzt auf einem Stuhl bequem macht. Und zwar so richtig, da er die Beine bzw. Füße auf den Tisch legt, so dass sich Letztere fast über den Teller von Sheltons Käsespätzle ragen.

      Haru Kanemura:
      Genau so wenig wie ich das Match bei Pure Violence vermasselt habe. Jedenfalls nicht mir, da ich fair besiegen konnte. auch wenn du jetzt natürlich wissen willst, ob das auch ohne Stuhl geklappt hätte. Eigentlich hätte ich dir gerade eben einen Kick verpassen können, um zu testen, ob er dich für drei Sekunden am Boden hält. Aber ich habe dich nicht zu meinem Feind erklärt. Vielleicht zur beleidigten Leberwurst, die immer noch nachtragend ist, weil sie nicht damit klar kommt, das ich sie überlistet habe. Aber darin unterscheiden wir uns, Shelton. Wenn mich einer austrickst, bin ich zwar nicht begeistert, mutiere aber auch nicht zur Drama Queen, weil damit klar komme, das manche Menschen meine Einstellung nicht teilen. Sollten sie zwar, da es ihnen in dem Fall besser gehen würde, doch wenn sie nicht wollen, werde ich sie nicht dazu zwingen. Warum auch? Jeder muss seinen eigenen Weg gehen.
      Und das ist auch der Grund, warum ich dich nie als Mentor akzeptiert hätte. Dein Buddy Bret hat dir bestimmt viel gezeigt. Wäre schön blöd, wenn er mit den Jahren keine Erfahrung gesammelt hätte. Und hat im Mainstream Wrestling sicher Spuren hinterlassen. Aber hier? Wurde schnell klar, das er weder die Fähigkeiten noch das Durchhaltevermögen besitzt um es ganz nach oben zu schaffen, denn als er nach dem ToH beim Grandslam kein Gold gewann, war er ganz schnell weg vom Fenster. Und bei dir siehts nicht viel anders aus. Du warst schon WFW-Champion, und konntest nie mehr daran anknüpfen. Halte mir jetzt bitte nicht vor, das einen Wrestler nicht nur Erfolge auszeichnen, sondern innere Werte wie -Respekt, weil ich das schon weiß. Was auch ein Grund ist, warum ich dich nicht als Mentor will, da du noch nicht mal in der Lage bist meinen Sieg über dich anzuerkennen. Außerdem bin ich nicht nur hier um Spaß zu haben, sondern weil ich erfolgreich sein will. Wieder ein Grund, warum du für mich kein guter Mentor wärst. Denn ich will erhaben in meinem Locker Room sitzen, um darauf zu warten, das sich Wrestler um mich reißen, die mich für ne große Nummer halten. Ich hole mir vielmehr was ich will. Du solltest mal das Sprichwort mit dem Berg und dem Propheten lesen, vielleicht kannst du noch was draus lernen. Doch selbst wenn nicht, werde ich es sein, der dir eine Lektion erteilt: Denn wenn wir beim Turnier noch einmal aufeinander treffen, wirst du bemerken, das dir all dein Frust und Groll gegen mich nicht weiter hilft, da er dir zwar kurzzeitig Adrnalin verleiht, dich aber starrköpfig macht, während ich weitaus flexibler bin. Aber das werde ich dir in Kürze ja persönlich demonstrieren.


      Der Million Dollar Sprößling hat derweil einen Großteil seines Salates verputzt.

      Terrific Ted:
      Siehst du, Benjamin?! Deine Einstellung war vielleicht mal früher angesagt, bringt dich heute aber nicht einen Zentimeter weiter. Ich bin vielleicht an Batse gescheitert, aber nur haarscharf, und hab zudem aus meinen Fehlern gelernt, anstatt den Muskelheini zu verfluchen noch immer zu verfluchen, weil er an dem Tag besser war als ich. Da ich weiß, das es in Zukunft anders sein wird! Weil mich meine moderne Einstellung weiter bringen wird, während dich an die Maßstäbe der Vergangenheit klammerst. Undf ja, mit dieser Haltung wirst du auf der Strecke bleiben! Oder, um es mit den worten von Bob Dylan auszudrücken: For the times, they are a-changin'!

      Shelton Benjamin:
      Langsam geht mir dieses "du warst mal das und dies und bist so tief gesunken" so auf die Eier.
      Fakt: Ich habe SEHR LANGE pausiert. In dieser Zeit habe ich nichts gewrestled. Ich war komplett raus aus dem Geschäft.
      Es tut mir leid, dass ich nach meinem Comeback und nach meiner schweren Krankheit - nochmal für alle, ich hatte ein akutes Leber-und Nierenversagen und nur ne Maschine hat mich am Leben gehalten -, das ich nach so nem Schlag nicht direkt wieder auftauche und um Titel kämpfe und euch hier alle platt mache.
      Sorry! Es freut mich ja, dass ihr das alle von mir erwartet, das zeigt mir, dass ich damals schon eine Macht und Waffe war und das in Erinnerung geblieben ist. Aber dieser Shelton Benjamin ist fort. Das ist auch ein Fakt. Ich kann hier nicht zurückkommen und wieder 100% funktionieren, das läuft so nicht. Ein bisschen realitstisch muss man hier ja auch sein, wir sind ja keine Buschliga.
      Ich bin jetzt wieder so richtig drin, gut in Form, wieder richtig mit beiden Füßen im Leben. Ein Jahr später, nach harter Reha-Arbeit und viel Training und sonst noch so alles. Diese letzten Monaten zähle ich nicht, das war für mich nur Aufbauprogramm.
      JETZT bin ich wieder da, ein neuer, gesunder, erfahrener Shelton Benjamin, der befreit aufkämpfen kann.
      Denn jedes Mal, wenn ich den Ring betrete, habe ich vorm Läuten der Glocke immer so einen kleinen Flash-Moment.. "hey, du stehst hier gesund im Ring, wie geil ist das denn? Genieße es, hab Spaß, gib alles!"
      Immer wieder denke ich mir das, rufe ich mir das hervor. Und das wird auch oft den Unterschied ausmachen, wenn das Match eng und hart umkämpft ist. Denn ich werde die Extrameile gehen, das letzte Stück Kraft aus mir rausholen. So war ich früher schon, bis zum Limit, 100% voll dabei. Aber jetzt umso mehr, weil ich das hier alles zu schätzen weiß, jeden Moment, jede Sekunde, jede dämliche Unterhaltung. Weil ich lebe - und hier bin. Und das lass ich mir nicht nehmen, nicht versauen, von keiner Person!
      Ein Wrestler zeichnet irgendwo auch immer der Erfolg aus, aber nachdem was ich durchgemacht hab, blickt man halt etwas anders auf manche Dinge, Haru. Das kannst und wirst du wohl nicht verstehen, aber das musst du auch nicht. Das ist für mich selbst wichtig, ich lebe nach meinen Regeln. Ich verlange auch nicht, dass andere nach denen leben und ich behaupte auch nicht, dass mein Weg der richtige ist, nein. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er auftreten will, welchen Regeln er folgen will. Ich toliere so gut wie alles, aber es muss mir ja nicht gefallen. Ich denke anders.
      Ich verbinde Spaß zum Beispiel auch mit Erfolg. Der ist ja jetzt vielleicht noch nicht da, aber ich bin mir sicher, dass sich das schon in den nächsten Monaten ändern wird. Vielleicht ja schon in dem Turnier. Sind ja nur noch paar Siege, ne?


      Haru Kanemura:
      Kommt ganz drauf an. Du wirst im Turnier keinen Sieg mehr erringen, ich habe aber durchaus Chancen. Und das du irgendwas mit Spaß verbindest wäre mir neu. Vielmehr scheinst du alles erst zu nehmen was sich irgendwie auf deine persönliche Goldwaage quetschen lässt. Aber wohlmöglich irre ich mich ja auch, und hinter deiner frustrierten Fassade stekct ein echter Luftikus. Es freut mich jedenfalls, das im ring noch geradeaus laufen kannst und noch nicht bei Wheel Chair Wrestling anheuern musst. Vorhin meinte ich allerdings die Zeit vor deiner Krankheit, beziehungsweise großen Comeback. Obwohl es so groß ja gar nicht war. Ich meine, du warst WFW-Champion, und dann? Ein Tag Team mit Tomko?! Da ist es untertrieben, nur von einem Rückschritt zu sprechen. Aber nachdem ich dich wieder besiegt habe, kannst du dich ja neuen Herausforderungen zuwenden. Denn Kevin Steen hat wirklich nicht viel auf dem Kasten. Ich werde es also in die nächste Runde schaffen, wo wir unsere Angelegenheit ein für alle mal klären können. Bis dahin wünsche ich dir einen guten Appetit! So lange das, was du da auf dem Teller hast auch schmeckt.

      Da Ted inwischen aufgegessen hat erheben sich beide Vetreter von Celestial Sports ummden Catering Bereich zu verlassen.

      Shelton Benjamin:
      Ich wünsche dir viel Glück, Haru. Und einen Sieg. Denn ich kann es gar nicht erwarten, dir das Maul zu stopen. Das ist mittlerweile alles zu viel, überall wo ich bin, überall nervst du mich. Bald kriege ich dich in die Finger, dann beenden wir das alles und ich habe wieder meine Ruhe und genug von deinem Bullshit-Geschwätz, Bullshit-Fakten und Storys.
      Ich hab meine Pflicht schon erfüllt, jetzt bist du am Zug. Und lass deinen Buddy am besten Backstage, sonst versaut dir der Trottel noch das Match.. und wenn du gegen Kevin Steen die Hilfe von Ted brauchst, bist du hier eh falsch.
      Man sieht sich.


      Und widmet sich den letzten Resten seines Essens zu, während die zwei Jungs von Celestial Sports ihren Weg gehen.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Menschen die mich in im Catering Bereich ansprechen, und mir meine Essen mit Fußpilz würzen wollen, sind zwei gute Gründe um diesen gar nicht erst zu betreten. Auf der anderen Seite Seite stellt sich die Frage, ob Engländer Käasespätzle zubereiten können, die auch tatsächlich genießbar sind. Sollte Shelton den Wunsch nach einer interessanten, denn einer dämlichen Unterhaltung hegen, darf er mich gerne kontaktieren. Er müsste zwar warten, da ich ein vielbeschäftigter Mann bin, als Ausgleich würde ich ihm beim Honorar jedoch Rabatt gewähren.
      Beurteile niemaden, in dessen Schuhen du nicht mindestens 1.000 Mter gelaufen bist. Oder so ähnlich. Diesen Satz sollte sich Haru mal merken. Überhaupt hat ihm sein Sieg gegen Benjamin nicht gut getan. Dafür das Shelton jetzt nicht so fit ist wie vor seiner schweren Krankheit hat er Kanemura zuletzt ziemlich zugesetzt. Ich halte es für fraglich, ob er ein weiteres mal gewinne würde. so er denn Kevin Steen übersteht. Und auch, wer die Losers Round für sich entscheiden würde. so sie denn jemand sehen will.

      Hades

      Stuart Private Investigations erscheint und sogleich wird die Stimmung gut, ist doch Mina Louise Stuart die letzte verbliebene Hoffnung auf einen weiblichen Turniersieg von englischer Seite. Zudem hat die Detektivin für übernatürlich Fälle in der nächsten Show dieselbe Chance wie Doug Williams im heutigen Main Event: das große Gold zu gewinnen. Erst einmal gewinnt aber Minas Gehilfin Giselle Marie ein Mikro, das sie MLS überreicht, kaum dass diese im Ring Platz genommen hat – auf einem von Lina Colada aufgestellten Stuhl. Tina Colada wiederum halt eine Tasse Tee parat, für den Fall, dass Minas Kehle trocken werden sollte. Die Coladas sind also wieder/noch da… und sehen irgendwie etwas anders aus als früher…

      Mina Louise Stuart:
      A jolly good evening everyone. As you are likely all aware I am Mina…

      Sie bricht ab, die Fans ergänzen selbstständig “Louise Stuart”.

      Mina Louise Stuart:
      Very well, there’s no need for further explanation I see. Likewise I am willing to believe you know my trusty chauffeur and companion: Giselle…

      “Marie”

      Mina Louise Stuart:
      Exactly. Now regarding those two, I’m not sure if you know them or not and quite frankly they didn’t give you much reason to know who they are as of late, unless you count losing in not-quite-5-minutes against the Purple She-Devils as something noteworthy. As such I have decided for them to stay my silent servants, however in due time Giselle will train them properly, as to enable us to gain more extra money. For now we all agreed on changing up their style and as such have them wear ponchos – and nothing else, safe for the occasional headband or flower bracelet. It’s a type of look that is both fashionable as well as a unique take on the one-piece barelegged and barefooted outfit we see a lot in WFW without ever seeing “too much” of that. Sorry, had to.

      Sie räuspert sich.

      Mina Louise Stuart:
      I must say, it was quite astonishing to see that those ponchos we wound up purchasing were quite a bit more expensive than what you would have expected. One would guess that those ponchos that don’t feature much fabric are cheaper than those which would have covered up too much, but for some obscure reason the opposite is true: ponchos with more coverage were cheaper and those which barely cover their butts were stupidly expensive.
      Of course, we bought them anyway, because there are three things in life a woman cannot be finicky about money: her health, her hair and her clothing. Besides, it would have send a bad signal to you, if we would have done otherwise, since Stuart Private Investigations is not a cheap service, but rather a premium service for your special, haunted by evil spirits needs. And quite soon, we will be both: a golden service as well as a royal service upon winning the Temptation Championship and the tourney finale.

      A Gift from Space
      So viel Gerede über diese Themen sorgt unweigerlich dafür, dass sie sich angesprochem fühlt: die amtierende Titelträgerin, der Leitstern von WFW, Stella Nova – die natürlich mit eigenem Mic erscheint und gar nicht erst die Rampe verlassen muss, um zu sprechen.

      Stella Nova:
      Sämtliche Deduktionen sollten dir nahelegen, dass ich dieses Turnier gewinnen und mich zum royalen Leitstern krönen werde, Frau Detektivin – sind am Ende Eure Schlussfolgerungen etwa doch billige Mangelware? Die Zukunft, welche mich als Siegerin haben wird, steht nicht nur in den Sternen geschrieben, sie ist für den gesunden Menschenverstand greifbar nahe. Ihr erweist gerade eurem Service einen Bärendienst, wenn ihr öffentlich darstellt, nicht einmal so einfache Zusammenhänge eindeutig darstellen zu können. In Runde 1 bekamt Ihr den Sieg geschenkt und in Runde 2 auf andere Weise auch. Ansonsten habt Ihr NICHTS vorzuweisen und denkt doch, dass ihr gegen den Sternenhimmel etwas ausrichten könnt, nur weil unser Match in eurem Heimatland stattfindet? Der Leitstern mag aus Indien stammen, doch ist er überall daheim, denn die Sterne kennen keine nationalen Grenzen und noch weniger nationale Ausgrenzung.

      Stella bekommt durchaus Beifall, gegen Mina Louise anzutreten macht sie nicht automatisch unbeliebt und dass sie an sich viele Fans hat, ist ja nix Neues.

      Mina Louise Stuart:
      Now there are so many fallacies in this statement I barely know where to start correcting the ill conclusions drawn by your illustrious imagination. First off, I was not gifted anything, I won both matches on my own merits and would have won either match eventually, even if nobody had interfered. At least you cannot prove otherwise. And even if I won both those matches through gifting alone – which I did not – that would mean nothing for our match to come. You against me cannot be compared to you against Miwayu Mitsurugi or me against Callirrhoe. Completely different matchups. I have analyzed your fighting prowess and drew the logical conclusion that following my thought out in match strategy, I will wind up victorious. Your point of view may differ for now, but the outcome of our match is pretty much determined. The good thing about wrestling is, that drawing the right conclusions and doing the proper moves at the adequate times will lead to guaranteed success. Wrestling is an equation and putting me as one variable and you as the other sees me as the victor and there is nothing you can do about it.

      Stella Nova:
      Oh, aber selbstverständlich kann und werde ich dagegen etwas machen können und noch dazu erfolgreich. Obgleich ich bei dir nichts analysiert habe, weil es nichts zu analysieren gibt. Aber selbst wenn es das gäbe, hätte ich dazu keine Notwendigkeit, denn ich bin ich und habe daher keine Notwendigkeit, mich auf irgendwen gesondert vorzubereiten. Vorher bei WFWpedia die wichtigsten Aktionen gecheckt und man weiß, welche Ansätze man vermeiden muss, das reicht. Denn am Ende ist es Zutrauen auf die eigene Klasse und Anpassung auf nicht planbare Momente im Match, welche über Sieg und Niederlage entscheiden. Studierst du deine Gegnerinnen zu sehr, vergeudest du Zeit, die du für deine Fitness nutzen kannst. Oder für wichtigen Ausgleich vom Sport durch Hobbys wie Videospiele. In Erwartung vom neuen SAO mit vorzüglichem Preorder Bonus hat der Leitstern übrigens zuletzt The Vanishing of Ethan Carter für faszinierend befunden – und für den Geist anregend, hat diese kafkaeske Erfahrung doch durchaus Raum den Kopf anstrengen zu müssen.

      Mina Louise Stuart:
      A very good and environmental stunningly beautiful game indeed. To your dismay however there will be a sequel coming up for you, called: “The Vanishing of my Gold and my Hopes to Win the Tournament of Honor”. And the question “whodunit”… a term I still despise when you could call it crime solving investigation instead… but well, the question will be easily answered: I will be guilty of that.

      Stella macht die Phoenix Wright Pose.

      Stella Nova:
      Objection~!
      …das wollte ich schon immer mal machen, auch wenn ich diese Spieleserie dafür verabscheue die beste Dame, die meines Wissens nach je in ihr auftauchte, als Verbrecherin eingebaut zu haben. Der Punkt ist: wenn ich es nicht besser weiß, müsst ihr es auch nicht besser wissen, schuldig wird ohnehin niemand sein, da nichts geschehen wird, das eine Schuldzuweisung verdient. Wie auch kein Titelwechsel geschehen wird.

      MLS will zu einer Antwort ansetzen, aber ihre Gehilfin mischt sich ein.

      Giselle Marie:
      Miss Mia, my heartfelt apologies for interrupting, but your delicious tea is in dire danger of getting cold and that would be a terrible, terrible waste.

      MLS nickt bedächtig und tätschelt Marie den Kopf.

      Mina Louise Stuart:
      What would I ever do without you, my dear, precious Giselle? Very well, I suppose this is enough talking, we will see who is right soon enough. Until then…

      Die Fans ergänzen selbstständig “cheerio”, während Stella gerne etwas erwidern würde, das aber nicht kann, weil die Regie den Mics den Ton abgedreht hat…

      Amadeus & Dave Prazak:
      Werten Dank an die Regie! Hat Stella Nova doch nur über Sachverhalte gesprochen, die selbst der unterdruchschnittliche Wrestling-Fan seit Jahren verinnerlicht haben sollte. Natürlich kommt es darauf an, zur richtigen Zeit das richtige zu tun. Darüber zu reden hat mich aber nicht unterhalten, was wiederum ein weiteres Merkmal des Sports *Entertainment* darstellt. Das es für sie keine passierbaren Grenzen gibt, ist ebenfalls kein Geheimnis, da sie andernfalls nicht hier wäre. Was wiedrum für jede andere Person genau so gilt. Um alle Fakten zu vervollständigen, sei aber auch erwähnt, das sie zweifelsohne die bessere Wrestlerin ist. Verblüffend, wie sie Fähigkeiten und Langeweile so mühelos vereint!
      Sie sollte darauf bauen, das die Regie vor dem nächsten Match erneut den Ton abstellt, hat sie sich doch früher um den ein oder anderen möglichen Erfolg geredet. Wenngleich diese Zeit natürlich längst vorbei sein sollte. Auf Hilfe von dritten kann Mina in diesem Fall aber nicht bauen. Selbst wenn die WFW immer wieder für Überraschungen gut ist. Aber vielleicht steckt ja noch mehr in ihr als wir alle vermuten, und ein Sieg gegen den Leitstern ist tatsächlich möglich? Denn auf die Unterstüzung der Fans kann sich die Detektivin jeden Fall verlassen.

      Im Celestial Camus Locker Room ist es relativ leer. Haru und Ted sind nicht da, TPB sind nicht da, die Gorgon Family ist nicht da und Ashley&Ouka sind auch nicht da, weil sie nun als Leibwächterinnen für Priscilla Camus höchstpersönlich fungieren. Aber weil Shiro Homura da ist, sehen wir auf jeden Fall schon einmal eine Menge Haupthaar, genug, dass ein Stück Boden darunter verschwindet. Und zudem sehen wir ihre Bein- und Fußpartie, womit der Erwartungshorizont an eine WFW Szene mit weiblicher Beteiligung schon einmal quasi erfüllt ist. Dass wir noch mehr Bein- und Fußfreiheit, nicht aber noch mal mehr Haupthaar sehen, liegt daran, dass Shiros Partnerin Wáng Sānniáng wie üblich ihre exorbitante Haupthaarmasse zum Knoten trägt. Irgendetwas scheint sie auch zu beschäftigen, sitzt sie doch etwas unruhig auf einem Stuhl, ganz anders als Shiro, die mit einem Fuß an die Wand und ineinander verschränkten Armen dasteht und praktisch keine Regung von sich gibt.
      Sānniángs Unruhe bleibt der dritten Dame ohne Fuß- und Beinverhüllung im Raum nicht verborgen. Die Rede ist von Celestine Camus, die wie üblich von ihren Pinguards Kirika Katsuragi und Kaguya Kanzaki umringt wird. Diese sind übrigens gerade damit beschäftigt Celestines frostiges und auch immerhin mehr als bodenlanges, aber verglichen mit Shiro oder Sānniáng doch vergleichsweise kurzes Haar zu bürsten.

      Celestine Camus:
      Dein Sitzen ist unstet, Sānniáng. Du weißt, dass du mit mir über alles sprechen kannst. Und es sind gerade nur Vertraute aus dem inneren Kreis hier, die Gelegenheit ist also günstig.

      Die Chinesin seufzt.

      Wáng Sānniáng:
      Es ist nul… nun… ihl wsst ja selbel, wie das Match letzte Show ausging.

      Celestine nickt und schlägt die Schenkel übereinander, faltet die Hände im Schoß.

      Celestine Camus:
      Natürlich. Du und Shiro, ihr habt eine beeindruckende Leistung gezeigt, gegen zwei der besten Kämpferinnen auf diesem Globus und damit bewiesen, dass ihr nicht nur fantastische Frauen, sondern auch fantastische Kämpferinnen seid.

      Sānniáng schüttelt düster den Kopf.

      Wáng Sānniáng:
      Könnte ich nul sichel sein, dass eule Schwestel das auch so sieht… nicht um meinel Willen, sondeln um Chihalus Willen…

      Celestine nickt verständnisvoll.

      Celestine Camus:
      Oh, ich bin mir sicher, dass sie das auch so sieht. Meine große Schwester mag ein Feigling sein, aber sie hat genug Verstand um verständig und verständnisvoll zu sein. Ich weiß, dass dein Vertrauen in sie aus ersichtlichen Gründen geschrumpft ist, aber…

      Wáng Sānniáng:
      Ich wülde nicht zwingend sagen, dass mein Veltlauen in sie geschlumpft ist… ehel, dass ihl Veltlauen in mich geschlumpft ist und noch mehl gegenübel Chihalu geschlumpft ist und dahel ihl Velhalten… nun ja… aus ihlel Sicht gelechtfeltigt sein mag, abel die Konsequenzen aus diesem Sachvelhalt bedeuten, dass…

      Sie bricht ab. Celestine bedeutet ihren Pinguards das Bürsten zu beenden, erhebt sich und… knuddelt Sānniáng. Natürlich mit einem ca. rechtwinklig hinten hochgeschnuckten Unterschenkel, weil diese Haltung Umarmungen um Over 9000% besser macht.

      Celestine Camus:
      Besser? Du sahst aus, als könntest du eine Umarmung gebrauchen.
      Ich hoffe das war richtig so und ich war nicht zu aufdringlich.
      Wobei ich ja gerne noch aufdringlicher wäre, aber mir ist ersichtlich, dass dir nicht danach ist.


      Sagt es und küsst Sānniáng auf den Haarknoten. Dann wendet sie sich an Shiro, streichelt ihr durch das Haar und tänzelt auf selbigen rum.

      Celestine Camus:
      Also gut, du neue Geheimwaffe aus meiner Schwester Forschung… ich denke es ist Zeit, dass du eine Aufgabe bekommst, welche deine Fähigkeiten weiter testet. Du bist ja sicherlich nicht nur herangezüchtet worden, um Wrestlingkämpfe zu bestreiten. Also hier dein Auftrag: finde heraus, was mit Chiharu passiert ist und wenn möglich, wo sie sich aufhält.
      …ohne dabei Menschen zu verletzen oder gar zu… ja?


      Shiro nickt.

      Shiro Homura:
      Dieser Auftrag verstößt gegen keine meiner Vorschriften.

      Sānniáng guckt verdutzt, während die Pinguards Beifall spenden.

      Kirika Katsuragi:
      Sehr gut, Ciel! Genau deswegen bist du die Person, die wir gerne beschützen!
      Auch wenn es viel Geld dafür gibt, wir würden nicht für jede unsere Gesundheit riskieren.
      …natürlich weißt du das alles schon, aber ich hab sonst nix von Bedeutung zu sagen…


      Kaguya Kanzaki:
      Ein kluger Schachzug, durchaus, aber seid ihr sicher, dass dies für eure Beziehung zu eurer Schwester von Vorteil ist? Diese ist ja ob der Ereignisse der letzten Monate etwas angespannt.

      Celestine setzt sich wieder hin und bedeutet die Bürsten nun weiter zu benutzen.

      Celestine Camus:
      Tatsächlich glaube ich, dass der Tag nicht fern ist, an dem meine Schwester und ich so innig sein werden, wie es viele andere Schwesternpaare bei World Fantasy Wrestling sind…

      Kirika und Kaguya wechseln skeptische Blicke, Shiro löst sich von der Wand und geht… und mit einem Zoom auf Sānniángs völlig perplexes Gesicht geht die Szene off.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Hätte Kaguya ihren Mund gehalten, würde sie jetzt jeder für intelligenter halten. Denn wer nichts relevantes zu sagen hat, kann auch einfach den Mund halten. Zum Glück trifft dieser Umstand nicht auf mich zu. Denn obwohl diese Szene wenig relevante Neuigkeiten bot, die der Kommentierung wert sind, schaffe ich es doch ein Resumee zu formulieren, das seines gleichen sucht. Noch dazu überlasse ich es dir, werter David, die Kommentierung der sozialen Struktur dieser Schwestern, da mich so ein Themengebiet nicht interessiert. Zumal es nichts zu analysieren gibt, das nur eine vage Behauptung formuliert wurde. Die aber vielleicht als Major Announcement durch gehen könnte.
      vielen, vielen Dank... aber dieser Aspekt ist durchaus relevant! Warum sollten sich die Schwestern innig sein? Nähert sich Celestine Priscilla an? Oder Priscilla Celestine? Okay, die letzte Frage ziehe ich zurück... Celestine weiß jedenfalls, wie sie sich vorbildlich um ihre Angestellten kümmert. Wenn sie sich ihrer Schwester annähernd, könnte sie das aber nicht mehr. Dieser Sachverhalt ist doch komplexer als er zunächst anmuetet. Was aber wohl nicht darüber hinweg täuscht, das ich jetzt auch nichts Relevanteres beisetuern kann?!

      If you smell...

      Sofort tobt ein Jubelsturm durch die Halle als sich der Peoples Champion auf der Rampe zeigt und sich seinen Fans präsentiert. Er lockert sich ein wenig, ehe er sich dann mit schnellen Schritten in Richtung Ring bewegt. Er steigt aufs Apron und von da, in typischer Manier, steigt er auf den Ringpfosten und saugt die Elektrizität seiner Millionen, und Millionen, von Fans ein, ehe er in den Ring springt.

      Phase 2

      Und da ist der Gegner, bzw. DIE Gegner. Denn Ian Lincoln erscheint nicht alleine unter den lauten Buhrufen der Fans in der Halle. Simon Sinclair, The Miz, Aaron Attitude und das neueste Mitglied des Mobs Joe Gomez, stehen auf der Stage und machen sich gemeinsam auf dem Weg zum Ring. Während Lincoln zu seinem Gegner und Ringrichterin Esmeralda Geaman steigt, verteilen sich die anderen drei rund um den Ring, wie die Raubtiere ihre Beute. Dies bleibt auch dem Großartigen nicht verborgen. Sofort konzentriert er sich auf den Mob außerhalb des Ringes. Geaman will gerade anläuten:

      The Anarchist's Hellfire Mantle

      Und da erscheint Doug Williams. Der Anarchist scheint es Rockys Versprechen von letzter Woche hier gleich tun zu wollen und kommt ohne große Mätzchen zum Ring, unter dem Jubel der Fans. Er stellt sich demonstrativ in Rockys Ecke und beobachtet den sichtlich überraschten Mob.


      Tournament of Honor 1st Round Match: Ian Lincoln ( w./ The Mob) vs. The Rock (w/Doug Williams) (Ringrichterin: Esmeralda Geaman)


      Jetzt läutet Geaman den Kampf endlich an und Lincoln stürmt sofort auf Rocky zu. Er rennt jedoch direkt in eine rechte vom Peoples Champion. Eine zweite rechte folgt, eine dritte, und die vierte für The Rock typische Rechte schickt den Vampirjäger auf die Bretter. Sofort springt Attitude auf den Apron, wird jedoch sofort von Rocky mit einem Schlag niedergestreckt. Jetzt will es The Miz seinem Partner gleich tun, wird jedoch von Williams dran gehindert. Sinclair springt aufs Apron und wird von Esmeralda aufgehalten.
      Dies nutzt nun widerrum Joe Gomez und slidet in den Ring. Sofort stürzt er sich auf The Rock und tackelt ihn in die Ringecke. Er schaut auf Lincoln, der wieder steht, und whipt den Peoples Champion zu ihm. Ian zeigt eine Clotheline und streckt den Brahma Bull auf die Matte. Lincoln rollt sich grade aus dem Ring, als sich Geaman umdreht und sich sofort ihm widmet. Jetzt versucht Sinclair in den Ring zu steigen, aber Williams ist zur Stelle. Geaman verliert nun völlig den Überblick, während Lincoln Rocky auf die Beine zerrt und einen Whip in zeigen will, dort steht bereits Attitude wieder auf dem Apron und wartet. Doch der Hollywoodstar reversalt und lässt Lincoln auf Attitude prallen. Aaron landet auf dem Hallenboden, während der Vampirjäger zurücktorkelt und in Rockys SPINEBUSTER rennt.
      Die Fans jubeln als sich der Großartige seines Ellbogenschoners entledigt und sich bereit macht für den Peoples Ellbow.
      Er kreuzt die Arme und The Rock stürzt sich in die Seile und Simon Sinclair hält ihn an den Füßen fest. Der Champion des Volkes dreht sich zu ihm um, unter den Buhrufen der Fans und versucht Simon zu greifen, doch der weicht zurück.
      Auf einmal geht ein Jubeln durch die Halle. Sinclair dreht sich gerade um, als ihm ein Running Dropkick erwischt und gegen den Apron schleudert. TYLER BLACK steht nun am Apron und schaut zu Rocky hinauf. Beide liefern sich einen kurzen Staredown, ehe Black dem Brahma Bull signalisiert hinter sich zu schauen. Rocky dreht sich um und kann gerade noch Lincolns Angriff ausweichen. Dieser torkelt auf die Ringseile zu und fängt sich einen Kick von Black ein, der seinerseits aufs Apron gesprungen ist. Ian torkelt zurück in den Ring und ROCK BOTTOM!!!!
      Williams hat sich nun The Miz geschnappt, während Black sich nun zu Gomez gesellt und sich Geaman nun endlich um das In-Ring Geschehen kümmern kann. Sie sieht gerade noch wie Rocky sich auf Lincoln wirft und zählt den Count.


      Eins...

      Zwei...

      Drei!!!

      Das ist mal so gründlich schief gelaufen für den Mob. Sinclair rollt sich aus dem Ring und wird von seinen Gefährten gestützt, während sich Douglas Williams zu The Rock gesellt und Tyler Black rückwärts, immer den Blick auf Rocky gerichtet, die Halle verlässt.

      Amadeus & Dave Prazak:
      The Mob sollte weiter wachsen, da die aktuelle Zahl an Mitgliedern nicht reicht, um feindliche Gesinnte Personen zu übertrumpfen, geschweige denn im zaum zu halten. Oder sich komplett auflösen. Von den Tag Team Champions abgesehen, besteht Vereinigung schließlich nur aus Jobbern. Und so sehr Jobber von diversen Personen als sinvoll für das Wrestling angesehen werden, ist die ansicht falsch. Denn gäbe es keine Jobber, wäre jedes Match gleich interessanter, da weit weniger redundant, wie es Jobber Matches in der Regel sind. Und um deine Frage von vorhin zu beantworten: Niemand interessiert sich für eine Losers Round.
      Ian Lincoln ist nicht bekannt dafür der Shooting Star zu sein, und The rock ist in jeder Verfassung mindestens drei Hausnummern zu groß. Woran selbst The Mob nichts ändern kann, da es genug Untersützung gab, was nicht verwunderlich, aber dafür umso mehr zu begrüßen ist. Das Tyler Black seinem einstigen Erzrivalen hilft mutet trotzdem seltsam an, doch da genoss der gemeinsame Feind wohl einfach Priorität. Ein schlechtes Omen für das noch folgende Tag Team Title Match? Bald finden wir es heraus, also bleiben Sie dran!
    • Es geht auf und ab. nicht nur im Leben, sondern auch im Lockerroom. Wobei der Lockerrom natürlich Bestandteil des Lebens eines jeden Wrestlers bzw. jeder Wrestlerin ist. Schließlich sollte es einen Bereich geben, wo sich Personen ungestört umziehen könne. Oder duschen. Oder Hanteln stemmen. Genau für diese geht es nämlich auf und ab, was den Hanteln relativ egal sein mag, dem Hantierenden, also der stemmenden Person dafür umso wichtiger. Welche in diesem Fall John Cena heißt. Jimmy Bauer, seines Zeichens unterbeschäftigter Manager, stemmt hingegen die letzten Reste eines Sandwiches zum Mund, während er am Tisch sitzt, und seinem C - olleague beim Training zu schaut. Bevor er dann das Wort ergreift.

      Jimmy Bauer:
      Mensch John! Du möchtest Batse in punkto Muskelmasse scheinbar übertrumpfen?!

      Der noch amtierende King of Honour legt Hanteln nieder.

      John Cena:
      Das werde ich nicht schaffen! Aber ich sollte auch nicht viel schwächer sein, da ich ihm im Halbfinale gegenüber stehen werde. Und Muskelaufbau funktioniert bekanntlich nicht über Nacht.

      Jimmy Bauer:
      Step by step, John! Womit ich nicht diese alte Sitcom meine. Obwohl die gar nicht schlecht ist. Aber kann es denn ratsam sein, sich nur auf einen Gegner einzustellen. Ich meine klar, Joe Gomez wird dir wohl nicht viel entgegen setzen können, und Tyler Black wird unser Animal nicht mal so eben bändigen. doch unterschätzen solltest du den Typen auch nicht.

      Der ehemalige German Champion setzt sich zu Jimmy an den Tisch.

      John Cena:
      Keine Sorge, das werde ich ebenso wenig wie Batista. Doch nicht nur deshalb wird ihr Match eine klare Angelegenheit, daran hege ich keine Zweifel.

      Jimmy Bauer:
      Scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein. Aber Black ist ziemlich gerissen. Noch dazu wird er von zwei Fledermäuschen umgarnt, die bestimmt nichts unversucht lassen werden, um ihm Vorteile zu verschaffen.

      John Cena:
      Und in dieser Hinsicht bestehen keine Zwiefel. Trotzdem sind die Vorteile nicht auf seiner Seite.

      Jimmy Bauer:
      Da bist du dir ja offensichtlich ziemlich sicher. Wie kommt's?

      John Cena:
      Weil einen Atheten nicht nur die Fähigkeit zum Betrug auszeichnet, sondern noch viel mehr seine mentale Stärke. Da er weiß was er will. Natürlich kann beides vorkommen, bei Tyler ist es jedoch nicht der Fall.

      Jimmy Bauer:
      Eine gewagte These! Oder doch nur ein Scherz von dir?

      John Cena:
      Keineswegs! Ja, Tyler Black lässt keinen Zweifel daran das er den Undisputed Title will. Aber wer will ihn nicht? Aber wenn er selbst nicht versteht, das er was anderes will als er vor gibt, wird nie sicher genug agieren können, da er sich selbst immer irritieren wird.

      Jimmy Bauer:
      ... Häh?!

      John Cena:
      Tyler hat Mirlinda Farkas öffentlich abblitzen lassen, schenkte ihr aber mehr verbale Aufmerksamkeit als Lala in den den vergangenen Monaten. Selbstverständlich sagt er das seine Gefühle für sie echt sind. Und vielleicht will er es glauben. Aber wäre jetzt nicht ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um diese Beziehung zu beenden? Kurz vor dem zum greifen nahen Durchbruch? Das ist doch der Grund warum Black an Lala fest hält! Vielleicht will er das die Beziehung funktioniert. Und zwar so sehr, das er vor sich selbst leugnen was er für sie empfindet. Beziehungsweise was er nicht für die empfindet. Und diese Haltung macht ihn schwach! Ich und auch Batista sind uns nicht nur über unsere Fähigkeiten im klaren, sondern auch über die Beziehungen zu unserem sozialen Umfeld. In dieser Hinsicht sind wir ihm haushoch überlegen! Er stellte Tibro mit Cuba Gooding Jr. gleich. Aber weißt du wem Tyler ähnlich sieht?

      Jimmy Bauer:
      Öhm... also...

      John Cena:
      Will Smith!

      Jimmy Bauer:
      Ich weiß jetzt nicht wo du da Prallelen siehst... Aber das wirkt dann doch mehr ein Kompliment, anstatt Kritik.

      John Cena:
      Viele Paralellen gibt es nicht, das stimmt. Aber in einem Punkt unterscheiden sie sich nicht: Will Smith heiratete seine damalige Freundin, nachdem sie von ihm schwanger wurde. Nicht weil er sie liebte, sondern weil alles glatt und korrekt über die Bühne gehen sollte. Die ehe hielt jedoch nur drei Jahre, weil er sich nicht früher eingestehen konnte, das sie nicht das war, was Will Smith wollte.

      Jimmy Bauer:
      Ui! Da fasst du aber ein ziemlich heißes Eisen an!

      John Cena:
      Ich sgae nicht, das es alle Menschen hören wollen, aber bei Tyler Black ist es kein bisschen anders! Er hat Lala nicht geküsst weil er sie liebte, sondern weil er ein Match gewinnen wollte. Und ja, Gefühle können sich entwickeln. Aber Black gegenüber Mirlinda bei der letzten show mehr Leidenschaft gezeigt als für die Frau an seiner Seite. Aber mich soll es nicht stören. Er ist erwachsen, muss also tun und lassen was er für richtig hält. doch seine Haltung zeigt deutlich, das er nicht erhlich zu sich selbst ist, weil er die Haltung, welch er gerne an den Tag legen würde, sich selbst niczht eingestehen will. Und darum, Jimmy, sind Batista und ich ihm mental überlegen. Das mag auf den ersten Blick zwar keine Rolle spielen, da es scheinbar nichts mit Matches zu tun hat. Doch in Matches muss sich jeder auf seine Intuition, seine Instinkte verlassen, um zu wissen was in welcher Sitaution das Richtige ist. Und wenn Tyler nicht weiß was für ihn selbst das richtige ist, wird sich das auch auf sein Verhalten im Ring auswirken.

      Jimmy Bauer:
      Souveräne Diagnose, Dr. Freud! ich hoffe natürlich das du recht hast. Und andererseits auch nicht, da es für Lala bitter wäre, wenn er ihr Herz bricht...

      John Cena:
      Nun, eventuell ist sie sich über ihre Gefühle für ihn ja auch nicht genau im klaren und die Sache löst sich in Wohlgefallen auf. Oder einen erbitterten Rosenkrieg.

      Jimmy Bauer:
      Vielleicht war sie einfach nur froh, das sie endlich mal ein Mann geküsst hat?! Wobei das bestimmt schon viele vor ihm wollten.

      Sekunden lange Stille.

      Jimmy Bauer:
      Ob ein Manager-Kuss ne ähnliche Wirkung haben könnte?

      John Cena:
      Probieren geht über studieren!

      Der Manager lächelt, erhebt sich von seinem Stuhl. Hält dann aber inne. Sieht anschließend weit weniger erheitert aus. Und setzt sich wieder an den Tisch.

      Jimmy Bauer:
      Hach, Träume sind Schäume... Haben wir noch was zu essen?

      Amadeus & Dave Prazak:
      Der dümmste Bauer erntet also nicht die dicksten Kartoffeln. Was erneut beweist wie irrelevant viele sprichwörter sind, da sie schlichtweg nicht zu treffen. Würde Jimmy mehrdimensional denken, wüsste er, das eine Frau ihm etwas Kochen, oder zumindest etwas zu essen kaufen sowie zu ihm bringen könnte, und hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zu Cenas Stärken gehört das Denken übriegns auch nicht, da Beziehungen zu anderen Menschen für das Geschehen im Ring völlig unbedeutend ist, insofern es sich um wahre Profis handelt.
      Tja, ich sagte Jimmy schon vor langer Zeit, er soll mal eine echte Frau ansprechen, statt Kataloge von H&M zu horten. Aber echte Frauen die mit ihm sprechen würden waren ja niemals gut genug... Ob John Cena recht hat vermag ich wiederum nicht zu beurteilen, er scheint sich seiner Sache aber sicher zu sein. Selbst wenn er nicht recht hat, verleiht ihm dieser Glaube Selbstbewusstsein, was ja nicht verkehrt sein kann. Apropos Tyler Black und Lala Sakurai...

      Shades of Horror

      Musik ertönt und es dauert nicht lange, da tritt die dazugehörige Blutsaugerin auf: Lala Sakurai. Und wo Lala ist, da ist auch Tyler Black, an diesem seit Wochen bekannten Umstand hat sich auch durch Mirlinda Farkas Annäherungsversuch in Richtung Tyler nix geändert. Ob nun die wolfige Natur von Lalas Vampirschwester der Grund dafür ist, dass man nicht zu Tylers wolfigem Theme Song hier auftritt oder ob es ein simpler Wechsel war, um zu zeigen, dass sie gleichberechtigte Partner in der Beziehung sind… oder ob einfach die Personen in der Tonregie mehr auf Lalas Theme für heute stehen… wir wissen es nicht, registrieren aber, dass das Paar mit durchaus einer Menge positiver Resonanz empfangen wird. Im Ring angekommen schnappt sich Lala das Mic, welches ihr Lilian Garcia anreicht, klammert sich dann fest an Tylers Arm und schnuckt in Pose.

      Lala Sakurai:
      Guten Abend, Manchester! In der nächsten Show ist es endlich soweit und ich kann eure Nachbarn im Norden unglücklich machen, indem ich ihre geliebte Mieze aus dem Turnier werfe! Aurora MacMeow… das wird ein tolles Match, da bin ich mir sicher! Sich sicherer fühlen… das trifft nicht nur auf die Erwartung zu, welche dieses Match bei mir und sicherlich auch euch auslöst… es ist auch das Gefühl, das mir mein Tyler vermittelt. Von daher verstehe ich schon, dass in meiner Schwester Mirlinda ihre Wolfstriebe durchgegangen sind – wer würde denn auch nicht gern die Frau an Tylers Seite sein? Zum Glück für mich bin ich ebendiese und nicht Mira… dass ich mir da keine Sorgen machen muss, ist ja in der letzten Show hinlänglich bewiesen worden. Und nun könntet eigentlich auch ihr alle, die ihr Tyler unterstellt hattet, dass er mich nur als Instrument sieht, um Matches zu gewinnen… ihr könntet euch jetzt alle mal entschuldigen! Obwohl… so wie wir hier empfangen wurden… das hatte fast schon was von Entschuldigung. Nicht, dass mein Tyler es nötig hätte, von jemand anderem als mir bejubelt zu werden, aber es ist dennoch nett, wenn man so ein bisschen Anerkennung bekommt. Findest du nicht auch, mein Liebster?

      Tyler kaut sich auf den Lippen und scheint seine nächsten Worte sehr genau zu überlegen.

      Tyler Black
      Lala, meine Blume. Wer bin ich dir zu widersprechen? Sicher... es ist immer schön Anerkennung zu bekommen. Es ist immer schön gefeiert, bejubelt, gemocht zu werden für das was man tut. Doch das wichtigste ist, dazu zu stehen. Tust du Dinge die die anderen verabscheuen, Dinge, die man dir nicht verzeihen kann oder will... steh dazu, oder lass es. Musst du Wege bestreiten, um deine Ziele zu erreichen, die anderen zu wider sind? Stehe dazu und gehe deinen Weg. Denn du bist es der ihn gehen muss... allein... oder mit dem Menschen, der überall mit dir hingehen wird. Ich gehörte nie, und werde es nie, zu den Menschen dir ihr Handeln oder ihre Lebensweise darauf aufbaut was andere davon halten mögen. Ich habe Dinge getan, die andere gehasst haben, ich habe sie getan um voran zu kommen. Waren es gute Dinge? Sicher nicht! Tuen sie mir Leid? Einige bestimmt! Würde ich sie wieder tun? Unter Garantie! Denn alle Dinge die ich Tat, haben mich an genau diesen Punkt gebracht... und glaubt mir... ich will an keinem anderen Punkt sein, als ich jetzt bin. Also wenn ihr mich bejubeln wollt, so tut es, ich höre es gerne. Aber ich werde mein Handeln nicht danach ausrichten von irgendjemanden gemocht zu werden... von niemanden... bis auf einer Person... und die steht genau neben mir.

      Er schaut zu Lala.

      Tyler Black
      Lala... Letzte Woche standen wir genau hier, auf diesem Fleck, und ich habe dich um etwas gebeten. Und nun, da deine Schwester heute nicht hier steht, möchte ich dich erneut um diesen, ersten, richtigen Kuss bitten.

      Er geht langsam auf sie zu und umfasst ihre Hüften. Lala lächelt Tyler an und...

      Blood Red Rainbow

      …und dann ertönt Musik und das Licht geht aus, bis auf rötliche Scheinwerfer. Das hat aber nichts mit dem Versuch zu tun, diesen Moment romatischer zu gestalten und dafür alles mit dem Auftritt einer anderen Schwester Lalas: Ekaterina Akenova schreitet elegant wie bestimmt zum Ring und hat für alle Fälle ein eigenes Mic dabei, in das sie auch zu sprechen beginnt, kaum dass ihre Musik verklungen ist und die Lichtverhältnisse zur Normalität zurückgekehrt sind.

      Ekaterina Akenova:
      Ich könnte nun behaupten, dass es mir Leid täte dieser Szene ein jähes Ende setzen zu müssen, doch ist das Gegenteil der Fall. In Anbetracht dessen, dass es mich schon ein wenig anwidert, meine Schwester als Liebchen eines wandelnden Energy Drinks zu sehen, bin ich durchaus nicht ganz unglücklich darüber, hier stören zu können, ehe euer Handeln noch inniger wird, diesen Anblick könnte ich nur schwer ertragen.

      Lala Sakurai:
      Und was genau, denkst du, befähigt dich dazu, hier irgendetwas zu beenden?

      Ekaterina Akenova:
      Der Umstand, dass ich unserer Mutter Botin bin. Ich bin beauftragt, dich unweigerlich zu ihr zu geleiten, da sie mit dir und Mira ein ernstes Wort zu sprechen hat. Unter sechs Augen. Wenn du also so freundlich wärst, mich zum Büro zu begleiten…

      Lala löst sich von Tyler und schreitet nonchalant an ihrer Schwester vorbei.

      Lala Sakurai:
      Den Weg finde ich auch ohne unverfrorene Eskorte, vielen Dank! Es tut mir Leid, Tyler, aber ich denke, es ist besser, wenn ich dieses Gespräch wahrnehme, sonst könnte dies nur noch mehr Probleme für uns bedeuten – und obgleich ich weiß, dass du sämtlichen Problemen zu trotzen weißt, ist es immer besser weniger Probleme zu haben als mehr, insbesondere, wenn sich die Probleme mit Worten aus der Welt schaffen lassen.

      Sie wirft Tyler noch rasch einen Handkuss zu und zieht von dannen. Ekaterina schüttelt nur den Kopf und wirft dann dem „wandelnden Energy Drink“ aka Tyler Black einen besonders abfälligen Blick zu. Doch ehe Lala die Halle verlassen kann, ertönt Blacks Stimme.

      Tyler Black
      Einen Moment, Liebste. Zuerst muss ich leider gestehen, deine Schwestern haben echt ein MIESES Timing. Nein, wirklich, ich glaube als das Timing in die Wiege gelegt wurde, haben deine holden Schwestern geschwiegen. Wenn ich an deine Sippschaft denke, kommt mir unweigerlich die Frage in den Sinn, wieviele Clowns in einen VW-Käfer passen. Wenn man glaubt das wars, taucht wieder einer auf. Und so gern ich die Gesellschaft deiner Schwestern auch habe, so sehr möchte ich dann doch von hier weg. Und meine Blume, ich denke es wird das beste sein, wenn ich mich dir anschließe. Denn zum einen, was auch immer deine Mutter dir zu sagen hat, es betrifft mich genauso. Und außerdem, wenn du mir vorhin richtig zugehört hast. Wo immer ich hin gehe, du bist bei mir... und das bedeutet... wo immer DU hingehst, ICH bin bei dir. Komme was wolle.

      Da stellt sich ihm Ekaterina in den Weg.

      Ekaterina Akenova:
      Wer selbst gewisse Ähnlichkeiten mit einer Witzfigur aufweist, sollte es möglicherweise vermeiden, für andere Clown-Assoziationen zu bemühen, insbesondere wenn besagte „andere“ Adelsfamilien sind, in die man sich einzuheiraten gedenkt. Darüber hinaus muss ich hier doch in Frage stellen, ob du diesbezüglich nicht die Zugehörigkeiten vertauschst: du bist der Pöbel, Lala die Adlige. Wenn meine Schwester sagt, dass sie geht, dann geht sie und du hast das anzuerkennen. Oder traust du ihr nicht zu, die paar Meter allein zu gehen? Wo hört Sorge und der Wunsch nach Zusammensein auf, wo fängt Misstrauen und Kontrollzwang an? Gestattest du Lala schon jetzt keinen Moment mehr für sich, keine Privatsphäre, ist schon jetzt jeder ihrer Schritte einer Genehmigung von dir bedürftig? Das ist so typisch für euch Menschen. Erst recht für solche von niederer Geburt. Ihr kennt euren Platz nicht und habt so viel Ahnung von sich ziemender Etikette wie die Barry Babes von weiblich vorteilhafter Kleidung: entweder gar keine oder dieses Wissen wird nicht angewandt. Und doch haben nun bereits schon zwei meiner Schwestern wegen dir ihren Verstand verloren. Hätte ich dies nicht bereits überprüft, ich müsste vermuten, dass du dich mit einer Hexe verschworen und einen Fluch auf sie gelegt hast.

      Vom Hallenausgang aus ertönt Dank Mikro Lalas Stimme.

      Lala Sakurai:
      Ekaterina, Tylerchen, könntet ihr BEIDE vielleicht versuchen diese unnötig dumme Situation noch mehr in Richtung Eskalation abdriften zu lassen?
      Tylerchen… du wirst dich damit abfinden müssen, dass meiner Mutter Wort etwas ist, dem man nicht leichtfertigt zuwiderhandelt. Sie ist eine großartige Person, begegne ihr einfach nur mit dem Respekt, den sie verdient, und es wird zwischen euch keine Probleme geben, da bin ich sicher. Das bedeutet aber auch, dass ich nun allein zu ihr muss… Mutter-Tochter-Schwester-Gespräch halt.
      Rinalein… ich werde gar nicht erst versuchen, mit dir zu diskutieren, aber wenn du nicht hier und jetzt anfängst Tyler mit dem Respekt zu behandeln, den er verdient, dann haben wir nächste Show wieder eine Störung, weil Amelia rauskommt und mich abermals zu meiner Mutter bestellt, weil dann ein Mutter-Tochter-Schwester-Gespräch mit dir fällig ist. Ich weiß, du nimmst unsere Familie ernst und ich liebe dich dafür, aber gerade ist dein Verhalten nicht das einer respektablen Adligen, sondern jenes eines arrogantes Snobs. Lass es.


      Womit sie hinter dem Vorhang gen Backstage entschwindet. Ekaterina räuspert sich.

      Ekaterina Akenova:
      Nun gut, vielleicht waren meine Worte etwas zu drastisch gewählt. Und doch muss ich in Frage stellen, ob ihr beiden diese… Verbindung jemals auch einmal mit dem Kopf durchdacht habt, anstatt mit anderen Körperteilen. Eine Vampiradlige und ein gewöhnlicher Mensch… selbst der Turniersieg macht dich nur zu einem König auf Zeit und auch nur im sportlichen Sinn, so er dir denn überhaupt gelingen sollte. Diese Beziehung ist doch purer Irrsinn.

      Black schaut seiner Lala zunächst stumm und zähneknirschend hinterher, ehe sein Blick wieder auf Ekaterina fällt.

      Tyler Black
      Ich muss schon sagen, eure Sippe schafft es immer wieder jeden Moment zu ruinieren. Aber um deine Frage zu beantworten: NEIN! Ich habe es nicht zuende gedacht. Warum auch? Warum sollte überhaupt irgendjemand etwas zuende denken? Wenn du etwas tun willst und Angst hast, weil du nicht weißt was am Ende dabei raus kommt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Tu es oder lass es! Ich habe ersteres getan. Ich werde mich jetzt nicht bei der Literatur, der Geschichte oder bei Filmen bedienen, dass es bereits unwahrscheinlichere Beziehungen gegeben hat... Dies erspare ich dir. Jedoch... will ich jetzt DIR eine Frage stellen. Dich stellvertretend für deine ganze Sippe: Habt ihr euer Handeln zu ende gedacht? Ist euch bewusst was ihr tut, wenn ihr hier jede Woche auftaucht und mir und vor allem Lala zu verstehen gibt das ihr das nicht wollt? Ihr treibt sie genau in meine Arme. Ich bräuchte hier gar nicht stehen. Ich müsste mich nicht die Anmachversuche deiner stellen, müsste nicht deine Anmaßungen erdulden. Ich könnte irgendwo sitzen und warten, bis Lala zu mir kommt. Ihr tut alles dafür, dass sie immer mehr zu mir will. Es wäre mir ein leichtes, dies auszunutzen. Und darum geht es euch doch in Wirklichkeit, nicht wahr? Ihr traut mir nicht. Für euch bin ich nur irgendein Insekt, das alle Register ziehen will. Aber ich habe es eben gesagt und ich sage es dir jetzt noch einmal ganz direkt.

      Er geht einen Schritt auf Akenova zu.

      Tyler Black
      Es...ist... mir... ganz... egal! Wenn ihr mich wie ein Insekt zertreten wollt, versucht es.

      Die Angesprochene rümpft die Nase.

      Ekaterina Akenova:
      Erst einmal solltest du begreifen, dass Lala ebenfalls Teil von „unserer Sippe“ ist. Generalisiere uns also auf eigene Gefahr. Zweitens solltest du begreifen, dass wir Individuen in unserer Sippe sind. Wäre dies anders, wäre es ja eben doch egal, ob du nun Lala oder Mira am Arm hättest. Es gibt Unterschiede. Meine Gedanken und Meinungen sind die meinigen und die meinigen allein. Die einzige Gemeinsamkeit ist unsere Sorge um Lala – was etwas ist, das wir gemeinsam haben sollten, wenn du sie denn liebst und sie denn nicht Mittel zum Zweck oder Trophäe ist. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Menschen und Vampire nicht dieselbe Lebensform darstellen. Um genau zu sein sind wir Vampire gar keine Lebensform, weil wir keine Lebewesen sind. Der Begriff „Untote“ wird ja nicht verwandt, weil er interessant klingt, sondern weil wir faktisch auf der Schwelle zwischen Dies- und Jenseits verweilen, zu keiner Seite wirklich gehörend. Und DAS ist der Punkt, Tyler. Am Ende des Tages sind wir beseelte, unverwesliche Leichen, die sich durch den Lebenssaft anderer bewegen. Verzeih meine Direktheit, aber du wirkst auf mich eher wie ein Rocker denn ein Goth. Und eine gewisse Morbidität muss man eigentlich mitbringen, wenn man sich mit unsereins einlässt – während man eines eher gar nicht haben sollte: Kinderwünsche. Da wir keine Lebewesen sind, können wir auch für gewöhnlich keine Leben gebären, die Ausnahmen dieser Regel sind gleichzeitig rar wie unerklärlich. Wir haben noch nicht einmal eigene, echte Körperwärme. Ich weiß nicht, ob du stets nur dachtest Lala würde frösteln… tut sie nicht. Ihre Hand ist so kalt, wie sie ist, weil sie ist, was sie ist. Deswegen frage ich noch einmal: ist dir bewusst, dass deine Beziehung mit Lala nicht mit einer innermenschlichen Beziehung verglichen werden kann? Nur weil manch einer den Begriff „Beziehung“ auf die Spitze treibt und versucht seinen Hund zu ehelichen oder seine Katze zur Alleinerbin einzusetzen… bedeutet dies nicht, dass du und Lala es einfach miteinander haben werdet. Gemeinsame Ausflüge? Hoffentlich nicht irgendwo hin, wo es allzu sonnig ist...

      Black zögert kurz, ehe er Ekaterina eindringlich anschaut.

      Tyler Black
      Spoiler Alarm... Ich bin mir über all diese Dinge mehr als im Klaren. Habe ich mit diesen Dingen gerechnet, als ich sie küsste? Nein! Bin ich glücklich darüber? Oh Ja, das bin ich. Ich genieße jeden Moment und nehme jede "Unbequemlichkeit" in Kauf. Denn geht es nicht darum? Die Person so zu nehmen wie sie ist? Und das tue ich. Und ich wäre euch nicht undankbar mich dabei zu unterstützen eure Schwester so glücklich zu machen wie sie es verdient. Und sei es für euch und eures gleichen auch nur für den Bruchteil einer Ewigkeit. Es kann euch doch letztlich gleich sein. Aber es ist mir nicht gleich und es ist Lala nicht gleich. Und wenn du dir meiner Motive nicht sicher bist... ich habe nicht vergessen wie ihr es ihr die letzten Monate schwerer gemacht hat, ich habe nicht vergeben wie der Mob und seine Mitglieder ihr mitgespielt haben. Und auch wenn der Mob im Umbruch ist und Britani Knight ihr verdientes, und von mir vorhergesagtes, Schicksal ereilt hat, so werde ich jedes noch existierende Mitglied dieser Mistkerle finden und sie eigenmächtig bestrafen. INKLUSIVE der neuesten Made Joe Gomez. Ich werde jeden aus den Weg räumen der mir im Wege steht... sei es zu Lala ALS AUCH zum Undisputed Championship.

      Ekaterina Akenova:
      Ja, es geht in der Tat darum, jemanden so zu nehmen, wie diese Person ist. Denn ansonsten interessiert man sich nicht für die Person, sondern für eine erdachte Traumversion dessen, was diese Person sein könnte, wenn sie anders wäre. Es ist gut zu wissen, dass du zumindest vorgibst, dir all der Umstände bewusst zu sein – jetzt müsste das nur noch auch der Wahrheit entsprechen. Was vielleicht der Fall ist, vielleicht aber auch nicht. Zwei Dinge jedenfalls kann ich dir versprechen, Tyler: willst du meine Schwester tatsächlich glücklich machen… werde ich mich schon mit dir arrangieren, für die wohl nicht mal 100 Jahre, die es dauern wird. Solltest du sie aber unglücklich machen… dann werde ich in der Tat versuchen, dich wie ein nerviges Insekt zu zertreten. Und es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht bei dem Versuch belassen.

      Sie klatscht in die Hände.

      Ekaterina Akenova:
      Gut, ich habe gesagt, was ich zu sagen hatte. Nun darfst du mich als Zeichen deines guten Willens zu einer gemeinsamen Speise in den Catering Bereich einladen, damit ich deine Tischmanieren überprüfen kann.

      Tyler schaut Akenova an.

      Tyler Black
      Ich kann nicht behaupten das ich große Lust auf dieses Ereignis hätte... aber da ich Lala versprochen habe, euch allen eine Chance zu geben, komme ich dieser Bitte, sehr gerne nach.

      Die Vampirin guckt leicht angewidert, fängt sich dann aber doch rasch und zwingt sich erneut zu einem Lächeln.

      Ekaterina Akenova:
      Diese Aufforderung war pure Höflichkeit meinerseits, welche du mit derselben Höflichkeit hättest zurückweisen sollen, inklusive der Ergänzung, dass die einzige Frau, mit der du zweisam dinierst, Lala ist. Als ob ich freiwillig mit dir Zeit verbringen wollte. Du hast noch viel zu lernen, bis du ein stubenreiner Anwärter auf den Platz an Lalas Seite bist. Da werde ich wohl nicht drum herum kommen, dich in naher Zukunft entsprechend zu unterrichten. Denn während Lala dich so nehmen muss, wie du bist, müssen und dürfen wir als ihre Familie das nicht so ohne Weiteres und müssen stattdessen dafür Sorge tragen, dass du dich zu betragen weißt und uns nicht blamierst.
      ...wir sehen uns also in Kürze. So wenig Lust ICH auch auf dieses "Ereignis" habe. Aber für Lala werde ich es wohl oder übel machen müssen.

      Sie verneigt sich knapp und beginnt damit zu gehen.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Personen zu überprüfen, mit denen Familienmitglieder Zeit verbringen dürfen ist ein leidiges Unterfangen. So es denn dazu die Erlaubnis gibt. Meine Mutter hat mir zum Beispiel verboten, den Lebensgefährten meiner Schwester auf Tauglichkeit zu testen. Und meine Schwester mich bei diesem Versuch in die Brustwarzen gekniffen. Wie kann man gegenüber seinem eigen Fleisch und Blut dermaßen undankbar sein? Dafür bin ich froh, das Tyler Black nicht in meine Familie einheiratet, da ich weder einen Rocker noch einen Groth ertragen will. Wobei ich mich zumindest räumlich distanzieren könnte, aber mit sowas in Verbindung gebracht zu werden, wäre schon eine kleine Katastrophe.
      So viel zu Vorurteilen! Wie diese wohl beim Vampir-Clan ausfallen? Die Anforderungen könnten an Tyler kaum höher sein, verlangt eine Adelsfamilie doch immer das höchste Nieveau. Worüber er sich bestimmt keine Gedanken gemacht hat. Was vielleicht auch besser ist. Sollte er durchrasseln, ist die Kacke... verzeihung, ich meine dann könnte es richtig Stress geben. Hat so ein Typ denn gute Tischmanieren? Vampire habens da leichter, die müssen nur Blut trinken. Ob das jetzt auf Black zu kommt? Bevor ich mich argumentativ verzettele, schalten wir lieber weiter.

      Der Talismanshop von Kumiko Yuumura und ihrer jüngeren Schwester Konoka: ein Ort, wo immer mal wieder WFW Prominenz auftaucht, um Gespräche zu führen. In der vergangenen Show war das Auftauchen von TPB allerdings eher ein Störfaktor für das Privatgespräch der beiden ähnlich aussehenden und doch gänzlich unterschiedlichen Schwestern. Und auch heute scheinen die beiden nicht sehr harmonisch zu sein. Während Kumiko ihr Sortiment ausbreitet, ist Konoka ein gutes Stück abseits und guckt mit einer Körperhaltung zu, die alle Ratgeber für Körpersprache als ablehnend oder verschlossen titulieren würden. Was Kumiko nun zu kommentieren beginnt ohne auch nur in die Richtung ihrer Schwester zu sehen.

      Kumiko Yuumura:
      Du kannst jederzeit damit aufhören, Trübsal zu blasen.
      Insbesondere, da es dazu keinerlei Anlass gibt.


      Konoka Yuumura:
      Keinerlei Anlass sagst du?
      Das ist doch wohl ein Scherz.
      Willst du eine Anlass-Liste?


      Kumiko Yuumura:
      Nein, ich hege kein Verlangen danach, eine imaginäre Liste mit imaginären „Gründen“ zu erhalten.

      Konoka Yuumura:
      Imaginär? Meine Vorstellungskraft ist durchaus vorhanden, aber hier nicht notwendig. Dass meine eigene Schwester andeutet, ich sei möglicherweise charakterschwach… ist unerfreulich. Wie auch meine generelle Situation unerfreulich ist. Passivität liegt mir nicht. Du hingegen scheinst ja sehr zufrieden damit zu sein, was du tust, respektive nicht tust. Dass du in deinem Dasein als Miko voll aufgehst, ist schön für dich, doch dass du darüber jeglichen sportlichen Ziele aufgibst… ich dachte du wärst eine stolze Kämpferin, die irgendwann Momoko Sakaki in einem Eins gegen Eins besiegen können will. Entweder hast du eingesehen, dass dies nie der Fall sein wird oder…

      Kumiko blickt nun doch zu ihrer Schwester, aber nur kurz, weil Gäste kommen: Teufelstochter Amanda Hildegard Riches, Mad Necro Gal Marion Nathaniel und die Königin der Diebe, Daisybell Bostorok. Letztere turtelt sogleich an Konoka heran.

      Daisybell Bostorok:
      Hey, Konoka-Chan. Du siehst irgendwie unzufrieden aus… darf ich dir auf meine Art etwas Aufmunterung schenken?

      Konoka Yuumura:
      Ich müsste lügen, um zu sagen, dass ich derzeit in der Stimmung dazu wäre, aber… vielleicht hilft es ja.

      Daisybell lächelt, schnappt sich Konoka und beginnt damit sie zu…

      Amanda Hildegard Riches:
      Ein interessantes Angebot habt ihr hier. Es ist schon faszinierend, wie viele Arten von Talismanen ihr Menschen ersinnt, um das sogenannte „Böse“ fernzuhalten, obwohl ihr es letztlich doch stets selber seid, die dafür Sorge tragen, dass das „Böse“ in der Welt nie ausstirbt. Dunkle Kräfte von außen fernhalten ist ja gut und schön, doch was bringt das, wenn man selbst die Quelle des Übels ist? Dann hilft auch so ein Schmuckstück hier nicht.

      Sie greift einen kleinen Anhänger, in den ein Spruch eingraviert ist. Kumiko guckt verdutzt.

      Kumiko Yuumura:
      Das ist ein Schutzzauber gegen teuflische Kräfte. Eigentlich solltet ihr diesen nicht in der Hand halten können ohne erheblichen Schmerz zu verspüren.

      Amanda Hildegard Riches:
      Bin ich auch nicht. Das Ding brennt wie die Hölle in meiner Hand. Und ich weiß, wie die Hölle brennt, bin ich doch dort daheim. Ebendies mag aber auch der Grund sein, warum mich die Pein nicht sonderlich stört, das ist quasi Heimweh. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber gräme dich nicht: geringere Teufelchen oder Dämonen werden hiervon sicherlich abgeschreckt.

      Ach Marion greift nach ein paar Stücken. Woraufhin ihre Haut kurz zu… dampfen beginnt?

      Marion Nathaniel:
      Zauber, der schmerzt, ob er nun heilig oder teuflisch genannt wird: purer Zufall, abhängig davon, wer es sagt und zu dem und wem es wehtut, Rassismus gegenüber Schwarzen ist auch in der Magie noch immer normal, Weißmagie hui, Schwarzmagie pfui, wie immer das alte Lied, der Song meines Lebens, verbotene Magie hier, verwunschene Verwünschung da, was der Mensch nicht mag, das verflucht er oder nennt es Fluch, egal, ob es für andere ein Segen ist, selbst unzerstörbare Haarpracht würde nicht von allen geschätzt, denn immer wollen alle, was man nicht hat, aber was man hat, weiß man nicht zu schätzen und der absolute Schätzwert ist, dass selbst ein ewiges Leben für viele rasch vom Traum zum Alptraum würde werden, Vergänglichkeit als Schönheitsideal, Femme Fragile hurra, was nicht verloren werden kann, will niemand haben und erst der Verlust, macht manchem klar, dass er eigentlich gern etwas behalten hätte, oh verpatze Gelegenheit, hätte, hätte, Fehlerkette.

      Sie lacht und Kumiko schweigt. Anders als jemand anderes.

      GEILOTASTISCH!

      Dieser “jemand anders” ist Dolph Ziggler. Wie in der Vorshow kommen hier nämlich TPB zum Talismanshop: Dolph Ziggler, Matt Morgan und Taylor Wilde. Ziggler und Morgan haben dieses Mal Blumen dabei, mit Label „Gardner’s Garden“, sprich: gekauft von der English Conquest. Der Kommentar von Dolph galt natürlich Konoka x Daisybell.

      Matt Morgan:
      We should come here on a much more regular base I guess. And with “much more” I mean “a whole lot more”.

      Woraufhin Konoka x Daisybell allerdings endet.

      Dolph Ziggler:
      NEEEEEIIIIIN! Wann lerne ich nur endlich meine Fresse zu halten?

      Taylor Wilde:
      Das wüssten wir wohl alle gerne.

      Matt Morgan:
      Well, at least that enables us to do what we came here for: give those beautiful flowers to even more beautiful ladies. And no, that’s not an attempt to get a date or anything, it’s just… apparently we upset you last week, so this is our way of saying “sorry, didn’t mean to”. After all the reason for TPB existing is making everyone’s life a bit better through fun and not making it miserable by dragging people down. So… here you go!

      Kumiko und Konoka sehen doch sehr positive überrascht aus… womit die Szene endet.

      TPB – Making people smile is what we’re best at!

      Amadeus & Dave Prazak:
      Womit die Blueprints verdeutlicht haben, das sie nutzlos sind. Blumen kann sich schließlich jeder selbst kaufen, ob´wohl sie ebenfalls nutzlos sind, da vergängliche Deko drastellen, die irgendwann einen Kompost erfordert, was wiederum Arbeit verursacht, die bei einem Gemälde nicht anfallen würde. Das uns Hildegard ist Existenz der Hölle weiß machen will ist wiederum unverschämt! Hält die uns denn für leichtgläibige Kinder?! Vielleicht erzählt sie nächstes mal noch was vom Weihnachtsmann? Aber in einem Umfeld, wo Menschen scheinbar akzeptieren, das billiger Schmuck magische Kräfte entfalten kann, ist sowas dann wiederum doch nicht wirklich verwunderlich.
      Hast du es je probiert? Vielleicht klappt das ja tatsächlich? Volumina hat ihr Stein ja auch Pech gebracht. Gut, das kann jetzt auch als Aberglaube ausgelegt werden, aber... dafür ist Konokas Stimmung nachvollziehbar. Sportlich kaum Gelegnheit zu haben, kann frustrierend sein, wenn jemand nicht nur am Stand stehen will. Die sportlichen Möglichkeiten sind auf alle Fälle größer. Und wenn am Stand kaum was verkauft wird, ist das wahrscheinlich auch nicht gerade eine Motivationsspritze.

      Tournament of Honor Trios Tourney Semi Finale
      Camus Company vs. Sorority of Light


      C


      Camus Company

      Es ist ein ziemliches Novum in der Geschichte des Tournament of Honor: die Existenz eines Trios Turniers an sich, als auch, dass plötzlich ein Team Mitglied gewechselt wird. So gewannen ja Alice Hellstrøm und Íris Lilja Óðinsdóttir die erste Runde an der Seite ihrer Herrin, Fürstin Priscilla Camus höchstpersönlich. Aber der Kopf der Camus Company ließ sich krankschreiben und wird daher mit ihren neuen Leibwächterinnen Ouka Eagle und Ashley Rage diesem Match nun als Zuschauerin beiwohnen, denn als Aktive. Eine Gemeonsamkeit, die sie mit ihrer rechten Hand in der Firma, Baroness Lucia von Faris, teilt, die ihrerseits hier offiziell als Managerin vorgestellt wird, während die schwarze Riesin mit der Silbermähne, Laura Reed, Priscillas Platz im Ring einnehmen soll. Die jüngere Schwester Priscillas hatte ihre ältere Schwester für diese Entscheidung als Feigling tituliert und dies ist eine Ansicht, die von diversen Fans aufgegriffen wird, schallt es doch „C-oward“ durch die Arena in Manchester…

      Light Tower
      Das nun folgende Sextett wird ungleich freundlicher empfangen und das nicht nur, weil insbesondere Demon Angel Rin Azuma in der jüngeren Vergangenheit so ihre Momente hatte – auch Serenity Smith wird mit Pops empfangen, hat sie doch in der Vorshow auch klare Worte für Barry Babe Lailah gefunden, die Anklang fanden. Serenity wird hier und heute aber natürlich ebenso wenig wrestlen wie die Angels on Earth, gibt es doch auf Seiten der Sorority keine Änderung in der Aufstellung: Rin teamt unverändert mit der stillen Elfe Rea Sangua sowie der Anführerin der Gruppierung, Lichtprinzessin Charlotte van Luminis.

      Ringrichterin dieser Ansetzung ist… Olga. Oha. Das kann ja was werden. Die russische WFW Legende guckt sich kurz um, ob sie jemand mit etwas Gebäck bestechen mag, aber da nichts in der Richtung geschieht, stellt sie sich in Pose und… wartet noch ab, weil die C-oward C-hants immer lauter werden und Priscilla dazu veranlassen, dass sie Lucia aufträgt etwas stellvertretend zu sagen. Als Herrin der C Cmp kann man ja nicht persönlich auf derartige Fananfeindungen reagieren.

      Lucia von Faris:
      Dass ihr Briten den Verstand verloren habt, ist durch den Brexit hinlänglich belegt – dass ihr damit euren Anstand abgebaut habt, ebenfalls, ist doch der Anstieg an fremdenfeindlicher Gewalt leicht nachzuweisen. Dies allein beweist, dass ihr in keiner Position seid, um euch als Entitäten von Ethik und Moral aufzuspielen, daher wäre es angebracht, dass ihr nun eure schlechte Kinderstube aufhört derart vorzuzeigen, als wäre dies etwas, auf das man stolz sein könnte.

      Buhrufe werden mehr als laut, aber manche Fans sind auch peinlich berührt von Lucias Faktenwiedergabe.

      Lucia von Faris:
      Wobei ich freilich nicht alle Briten über einen Kamm scheren möchte, gibt es doch auch solche, die gegen den Brexit und ohne Vorurteile sind – wie Laura Reed, die als Waliserin eigentlich eure Unterstützung statt Abneigung verdient hätte. Fürstin Camus ist ohnehin gesundheitlich nicht in der Lage zu wrestlen und selbst wenn sie seit der Anreichung des Attests zwischenzeitlich gesundet wäre, könnte sie ihre Entscheidung, Miss Reed als Ersatz kämpfen zu lassen, jetzt nicht mehr revidieren ohne ihr vor den Kopf zu stoßen. Und noch weniger könnte sie es nun, da sie als Kopf einer großen, renommierten Firma nicht den Eindruck erwecken kann, sie würde leicht beeinflussbar sein und einknicken, nur weil ihr einige Hooligans Schmährufe zuwerfen. Hättet ihr gewollt, dass Ihre Durchlaucht für Euch großmütig Ihre angeschlagene Gesundheit weiter riskiert, so hättet ihr zumindest respektvoller fragen müssen – so habt ihr ihre Aktivität von fast unmöglich zu gänzlich unmöglich gesteigert, alleine durch euer Betragen! Buht euch selbst aus, wenn ihr also den Schuldigen gegenüber Missfallen zum Ausdruck bringen wollt!

      Buhrufe ertönen, aber dass die Fans sich selbst ausbuhen… darf bezweifelt werden. Derweil gibt es beim aktiven Trio der C Comp kurz Gesprächsbedarf mit Olga über was-auch-immer… aber die zuckt nur mit den Schultern, worum auch immer es gehen mag, es scheint ihr egal zu sein. Dann intensiviert die Russin ihre Pose (Flash? Shine?) und die ominöse Persönlichkeit, welche den Ringgong bedient, waltet ihres Amtes. (wer hätte gedacht, dass es wahrscheinlicher ist, dass man Serra im WFW TV arbeiten sieht, denn Mr{s}. Ringgong zu sehen?)
      Los geht es nun mit Charlotte auf der einen und Laura auf der anderen Seite, was bedeutet: Missmatch. Und das nicht nur, weil die Waliserin die einzige aktiv am Match beteiligte Person ist, die Stiefel trägt, sondern auch weil Laura richtig groß ist und Charlotte…nicht. Zwar ist die Lichtprinzessin mit 165 Zentimetern Körpergröße auch weit davon entfernt zu den kleinsten Damen im Roster zu gehören, aber zu ihrer Gegnerin fehlen dann doch satte 23 Zentimeter. Was erklärt, warum der anfängliche Lock Up für Laura keine größere Herausforderung darstellt. Sie donnert Charlotte mühelos auf die Matte und setzt dann mit einem Leg Drop nach, woraufhin sie auch schon mal das erste Cover versucht.
      Olga guckt sie ungläubig an von wegen „nicht dein Ernst, oder?“.
      Anders formuliert weigert sich Olga so früh im Match ein Cover zu zählen und das aus gutem Grund:
      Die Prinzessin mit der exorbitanten, blonden Lockenpracht kickt aus.
      Woraufhin Laura sie in einem Surfboard durchstretcht… zumindest kurufristig, denn Charlotte zwingt sich auf die Füße, springt dann ab und tritt nach hinten aus, was Laura ordentliche Magenschmerzen verursacht… aber nicht genug, um einfach den Bee Stinger über sich ergehen zu lassen. Stattdessen packt Reed selber zu und nimmt Charlotte in den Torture Reck! Ehe dieser richtig sitzt kontert Charlotte aber wiederum mit einem Crucifix Pin… aber Olga sitzt unbeteiligt auf einer freien Ringecke und deutet mit 5 Fingern an, sie in frühestens 5 Minuten mit einem Coverversuch zu belästigen.
      So hat Laura keine Mühe auszukicken – aber bis 3 wäre das so oder so nicht gegangen.
      Dann kommt, was kommen muss: Laura ist sauer, packt Charlotte einfach an der Gurgel und…
      Black Fang!
      Womit sich Laura Zorn legt und Zeit ist zu wechseln.
      Laura geht, Alice kommt… und zwar führt diese sich sogleich per Spiral Tap ein.
      Cover… hm… richtig, da war was. Erst in vier Minuten jetzt.
      Dabei wäre nach diesen Aktionen ein 3 Count gar nicht sooo undenkbar.
      Dann halt was anderes, wie etwa… ein Aufgabegriff.
      Enslaver!
      Eine Aktion, die dazu gut ist, Charlotte weiter übel zu überstretchen und zudem mit ihren blonden Locken zu kuscheln. Und ggf. eine Aufgabe zu erzwingen, die Olga dann anerkennen und das Match als beendet erklären müsste – schließlich ist Charlotte Team Captain für die Sorority. Genau deshalb weigert sie sich aber aufzugeben… und bekommt irgendwie ihre Beine frei, richtet sich auf… und kommt frei, packt zu und zeigt einen Orton-Style Backbreaker! Und dann gibt es doch noch den Bee Stinger zu sehen!
      Der gibt ihr genug Luft, um sich aus dem Ring zu rollen, was bedeutet, dass der Dämonenengel ins Match eigreifen kann. Und die huscht sogleich über die Seile und zeigt einen Moonsault: Traveler of Darkness! Ins Cover… aber nö, fehlt noch immer ne gute halbe Minute. Dann halt was anderes… wie zum Beispiel… Love is Sin! Rins Submission Finisher! Aber ehe dieser ganz sitzt, kann Alice sich frei zappeln… und einen Carthwheel Legdrop zeigen. Der gibt nun wiederum Alice genug Zeit zu ihrem Hellstone Toss anzusetzen. AKA Spinning Crucifix Powerbomb. SPIIIIIIN~!
      Doch ehe es zur Bomb kommt, sackt Alice zusammen, die Dreherei war ihr hier auch etwas zu viel und so muss sie ebenso wie Rin aus dem Ring rollen, da der Kopf wirr ist. Anders formuliert betritt nun die Elfe mit dem fast inexistenten Micwork, Rea Sangua, den Ring für die Sorority, während für die Camus Company Íris Lilja Óðinsdóttir den Weg in den Squared Circle findet, der einst in einer US Promotion, die heutzutage meist mit Kopfschütteln bedacht wird, gar nicht quadratisch war. Aber so wie dies längst Geschichte ist, ist die Zeit Geschichte, in der Olga auf der Ringecke saß, hat sie doch nun wieder Ringbodenkontakt – was heißt, dass nun mögliche Pinversuche von Rea oder Íló tatsächlich gezählt werden, so es welche gibt.
      Zunächst einmal gibt es aber einen flashigen Roundhousekick von Rea, der Íris ziemliche Kopfschmerzen bereitet häte, wenn die sich nicht weggeduckt und ihrerseits einen Fußfeger versucht hätte. Aber der Fußfeger trifft keinen Fuß, da Rea rasch reagiert, abspringt und ihren Rocker Dropper, das Falling Leaf versucht. Aber erneut zieht Íris den Kopf weg… und so dropt Reas Bein- und Fußpartie lediglich auf die Matte – auf dem Weg dahin etwas haariges Blau streifend – womit sie zur Zielscheibe für einen Spinning Heel Kick von Íló wird. Aber auch Rea weiß, wie man zur Seite rollt. In einer flüssigen Bewegung steht sie auch sofort wieder, um nun einen Hip Toss zu versuchen – ebendiesen blockiert Íris jedoch mit einem gezielten Hüftschwung… und dann ist sie in der perfekten Position ihre Dragon Bridge zu zeigen! Eins! Zwei! Nein! Nicht bis drei, aber zumindest wurde mal ein Cover gezählt.
      Die Blauhaarige will sogleich weiter nachsetzen, um genau zu sein mit einem Snap Suplex. Aber etwas zu wollen, bedeutet ja nicht, dass es auch so kommt… und dies ist dann hier der Fall: Rea blockt… und kontert per Snowplow! Ein paar „Head!“ Chants ertönen, obgleich Al Snow nie wirklich viel mit WFW zu tun hatte. Íló hat derweil damit zu tun sich aus dem Ring zu rollen, woraufhin Alice wieder in selbigen schlüpft und versucht Rea mit einem Rolling Wheel Kick zu überraschen. Diese zeigt sich jedoch überraschungsresistent, spurtet zur Seite, die Ringecke hoch… und Whisper in the Wind… nicht. Weil Laura Reed mächtig an den Seilen rüttelt und Rea daher den Halt verliert. Nicht ganz sauber, aber auch kein Grund für eine DQ. Schon gar nicht bei Olga als Ringrichterin.
      Jedoch: Rea sitzt nun mit dem Rücken zum Ring da auf der Ecke.
      Ganz schlechte Position, wenn die Gegnerin Alice Hellstrøm heißt.
      Denn die klettert nun hinterher und… Flow of Lethe!
      Ein mächtiges Raunen wird laut, dann erfolgt das Cover… dass selbiges bis 3 geht, durfte niemanden großartig wundern. Das ist das 1:0 für die Camus Company, was Priscilla Camus zu einem Klatschen animiert, dem sich Lucia von Faris sowie Priscillas Leibwächterinnen rasch anschließen. Auch auf der Gegenseite wird geklatscht, Zwecks Aufmunterung, noch ist das Schicksal ja nicht entschieden. Zumal Rea Sangua nun wrestlen kann ohne sich Sorgen machen zu müssen – der Fall gegen sie wurde erzielt, mehr geht nicht. Es liegt nun an der C Comp sie aus em Ring zu schmeißen und so einen Wechsel zu erzwingen.
      Da Laura Reed dafür aber bessere körperliche Voraussetzungen hat als Alice, wird erst einmal auf Seiten der C Comp gewechselt… obwohl… hat Laura nicht für die C Comp begonnen und ist also Team Captain? Ist das hier nicht also ein massiver, taktischer Fehler? Wenn Laura hier jetzt gegen Rea einen Fall kassiert, war das die unnötigste, dümmste Niederlage in der Geschichte von WFW… nun… zumindest seit den dummen, unnötigen Niederlagen, die etwa Stella Nova durch Gequassel oder Undine durch Undine-sein kassiert haben.
      Jedoch ist Rea ja recht platt nach dem Flow of Lethe… da ist es für Laura ein Leichtes, sie anzuheben und… sich plötzlich in einem Side Headlock wiederzufinden, der zu einem Tornado Bulldog wird: Deed’O Legend von der Elfe! Die sich danach rasch aus dem Ring rollt… und Charlotte van Luminis ist sogleich auf der Ringecke, um das auszunutzen: Red Crow! Eins! Zwei! Drei! Kick Out!
      …drei! Kick Out? Ja! Das ging erst bis drei und dann erst Kick Out!
      Laura Reed wurde hier in der Tat völlig überrumpelt und… das ist der Sieg!
      Klar ist er das! Laura Reed war Team Captain und worüber wir gerade erst sprachen wird wahr.
      Rin hopst schon vom Apron in Serenitys Arme, um zu feiern, Rea wird von den Engeln aufgeholfen…
      Und Charlotte… Charlotte will sich ihnen abschließen, aber… wird von Laura von hinten gepackt!
      Pyro Toss!
      Und dann Holy Cross Bomb hinterher!
      Eins.
      Zwei.
      Drei.
      Olga zählt das Cover und der Jubel er Sorority of Light ebbt verständlicherweise ab. Hat Olga hier einfach die Team Captain Regel vergessen, oder… nein, nein, hat sie nicht. Es dämmert der SoL auch ohne dass Alice auf sich pocht. Laura war NICHT Teamcaptain. Sondern Alice. DAS war es, was die C Comp zu Matchbeginn mit Olga besprochen hat: ob Laura anfangen darf ohne Teamcaptain zu sein. In der Retroperspektive war eigentlich klar, dass der Ersatz von Priscilla nicht Team Captain sein würde – schließlich ist Laura ein C Spe-C-ial Azubi und die anderen beiden vollwertige C Spe-C-ials. UND es war in der Tat die Musik von Alice, zu der die C Comp aufgetreten ist. Ergo war der rasche Wechsel von Alice zu Laura nach dem 1:0 das genaue Gegenteil eines taktischen Fehlers. Das scheint nun alles so offensichtlich – aber ändert nichts daran, dass es gerade eben noch nicht offensichtlich war… und dass die Sorority of Light im Endeffekt genau deswegen verloren hat, während die Camus Company nun im Trios Finale steht.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Das Glück ist also nicht mit den Dummen, geschweige denn der Erfolg. Hätten sie sich doch vorab informieren sollen wer denn nun captain ist, und wer nicht. Es sei denn das Olga nur russisch spricht. Und selbst dann hätte verfrühtes Jubeln den Misserfolg noch verhindern können. Aber wer nicht denken will, fühlen. *Das* wäre mal ein sinvolles Sprichwort! Ich nehme an, das Priscilla bereits vor dem Match mit der Einfältigkeit der zu bezwingenden Gegnerinnen rechnete. Zurecht. Hat sie das Sororoty of Light vielmehr auf Spekulationen, denn verlässliche Fakten verlassen. Und das Spekulationen schaden können, bewies vor Jahren bereits die Immobilienkriese.
      Ein kluger Schachzug der Camus Company, und ein ziemlich linker noch dazu! Lilian Garcia hätte vorab erklären sollen, wer der captain von den Grünen ist. Aber jetzt ist es natürlich zu spät. Schon traurig, wenn solche Winekladvokatentaktik am Ende noch zum Erfolg führt... Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, und ich hoffe, das sowas in Zukunft nicht mehr der Fall wird. Und vertraue da ganz ins Office, weil unsere General Mistress sich bereits einen würdigen Undisputed Champion wünscht. Sie wird also bestimmt noch entsprechende Maßnahmen ergreifen

      In Serras Büro sehen wir eine seltsame Szene. Tag Team Champion Yuki Sakaki lauscht gemeinsam mit Serafina "Lady Serra" Addario an einer Tür, die offenbar zu einem Hinterzimmer des Büros führt. Sehr zur peinlichen Rührung von Momoko Sakaki und zum absoluten Desinteresse von Serras Bodyguard, Miwayu Mitsurugi

      Momoko Sakaki:
      Ich… weiß wirklich nicht, ob ihr das Gespräch zwischen Prinzessin Țepeș und ihren Töchtern belauschen solltet…

      Okay, jetzt wissen wir, was da vorgeht.

      Yūki Sakaki:
      Du natürlich wie immer völlig Recht haben, Onee-Sama!
      Aber Serra und ich ja nur versuchen zu lauschen und nicht tatsächlich lauschen.
      Das sozusagen Test sein wie Schalldicht Hinterzimmer.


      Serra seufzt und löst sich von der Tür.

      Serra:
      Noch dazu ist der Test erfolgreich. Man hört gar nix.
      Nun, zumindest brauche ich also kein schlechtes Gewissen zu haben.

      Sagt es und lässt sich auf derselben Couch nieder, auf der Miwayu liegt und schmiegt sich an deren Beinpartie und ihr Haar an. Miwayu schnappt sich darauf unverblümt den ihr nahen Haarschweif Serras und deckt sich damit zu.

      Miwayu Mitsurugi:
      Mir war nach Decke, danke.

      Serra lächelt beglückt – dann öffnet sich die Tür und Sofiya Țepeș tritt aus dem Hinterzimmer hervor. Einige Momente vergehen…

      Yūki Sakaki:
      Was mit deinen Töchtern sein?
      Warum kommen sie nicht auch raus?


      Sofiya Țepeș:
      Ich habe sie angewiesen sich auszuziehen, zu umarmen und zu küssen. Für die nächsten 2 Stunden. Ohne Unterbrechung. Das ist ein sehr funktionales Mittel meine Töchter miteinander zu versöhnen, bzw. zu vertöchtern. Zumindest sind so bisher alle Probleme stets ausgeräumt worden, wenn es welche gab, doch dieser Fall ist etwas schwerwiegender als gedacht. Ich frage mich, wie Lala erst reagiert, wenn sie erfährt das…

      Sofiya bricht rasch ihren Satz ab.

      Serra:
      Wenn sie… WAS erfährt?

      Sofiya macht eine klare Geste: darüber wird sie nicht sprechen.

      Yūki Sakaki:
      Nackiger Sis’Cest Off Camera… wir hier noch sind bei WFW?
      Und wie du sicher sein kannst, dass sie machen, was verlangt, wenn du nicht im Zimmer bleibst?


      Sofiya Țepeș:
      Erstens ist das eine Vertrauensfrage… und Zweitens würde eine von ihnen entweder petzen oder sich verplappern, wenn dort drinnen etwas anderes geschehen würde. Ich kenne meine Töchter und nur eine davon ist gewieft genug, dass sie mir Lügen unterbreiten könnte, ohne dass ich es direkt merken würde. Glücklicherweise ist das aber nichts, über das ich mir Gedanken machen muss, da meine Töchter und ich ein klares Band der Liebe und des Vertrauens verbindet, das unzertrennlich ist. Es liegt in der Natur von uns Vampiren einmal ins Herz geschlossene Personen auf ewig dort zu belassen und diese nie zu betrügen.

      Momoko Sakaki:
      Nun, ich würde aber meinen, dass Mirlindas Avancen gen Tyler von Lala durchaus als etwas Betrugähnliches empfunden wurden…

      Sofiya Țepeș:
      Ähnlich, vielleicht. Aber doch nicht dasselbe.
      Und nun genug davon… ich muss nun mit Ekaterina sprechen.

      Sagt es und verlässt das Büro. Serra, Yuki und Momoko werfen sich Blicke zu… dann wirft Yuki Momoko Blicke zu von wegen „wieso machen wir nicht, was die anderen Schwestern gerade machen“… aber dann geht die Kamera off und wir kriegen hiervon auch nix zu sehen. Ob Lailah Sapphire wohl im Übertragungswagen sitzt?

      Amadeus & Dave Prazak:
      Was sind das für Erziehungsmaßnahmen? Da ist es ja kein Wunder, das sich Mirlinda an Tyler ran macht, wenn sie von ihrer Mutter so auf Sex gepolt sind! Offenbar sind die Barry Babes doch eine sinvolle Instituation. Oder vielmehr das, was noch von ihnen übrig ist... Ich bin jedenfalls froh, das meine Mutter keine ähnlichen Maßnahmen getroffen hat. Sie wusste wahrscheinlich, das mich solche Praktiken auf die schiefe Bahn gebracht hätten. Vermutlich richten sich Vampire nach ihrer eigenen Ethik, die weltfremd ist, wie die Vampire selbst. Oder das, was Vampire sein sollen, weil es sie ja gar nicht gibt. Aber die pure Imanigation vermag einem ja so manches vorzugaukeln...
      Lass sie dich beißen, und du weißt bescheid! Fall du dich traust. Und wenn nicht, wird das auch seinen Grund haben. doch wovon sprach Sofya gerade? Was soll Lala nicht erfahren? Das Tyler durch den Benimm-Test gerasselt ist? Sehr sicher klang sie jedenfalls nicht, und allein das ist schon ungewöhnlich! Hoffen wir mal, das die Sache nicht so heiß ist wie sie gekocht wird. Außerdem gibt es bekanntlich für alles eine Lösung. Ist halt nur die Frage, wie zufriedenstellend eine Lösung in dem fall sein kann.

      Miracle

      Der German Champion CLAUDIO CASTAGNOLI gibt sich die Ehre und erscheint mit seiner, von den Fans ungeliebten, Managerin STEPHANIE MCMAHON auf der Stage. Wie immer sind die Reaktionen gemischt, obwohl, wahrscheinlich dank Stephanie, die Buhs überwiegen.
      Claudio trägt einen schwarzen Anzug im Krawatte und trägt seinen Titel über die linke Schulter. Das Tandem begibt sich zum Ring, betritt diesen, und lässt jeweils ein Mikrofon geben.

      Stephanie McMahon
      Bei der letzten Ravage Ausgabe wurden wir wieder einmal Zeuge, wie degeneriert die Zustände bei World Fantasy Wrestling sind. Eine Gruppe von Gesetzlosen hat, einmal mehr, die Regeln des Office außer Kraft gesetzt, und hat meinen Klienten um seinen Einzug in die nächste Runde des Tournament of Honors gebracht. Und wieder einmal ist die Entscheidung der Offiziellen Unumstößlich, wieder einmal wird im eigenen Saft geschmort. Wieder einmal... wird den eigenen Worten nicht Tat folgen gelassen...

      Der Landvogt hebt beschwichtigend die Hand.

      Claudio Castagnoli
      Ganz Ruhig, Stephanie. Es lohnt sich nicht sich so aufzuregen. Denn die da oben wissen ganz genau wie es hier aussieht. Sie wissen ganz genau, dass ihr Plan, einen wahren Undisputed Champion zukühren, in die Hose gehen wird, so lange es solche Fraktionen gibt die ungeahnden schalten und walten können... Doch deswegen bin ich nicht hier... ich bin hier... wegen Joe... Gomez! Joe... du hast in den letzten Wochen, Monaten getönt du wärest der bessere von uns. Du hast getönt du hättest mich bei Pure Violence praktisch schon besiegt und deinen Abgesang gegen mich gestartet, Du wähntest dich als neuer German Champion. Und wo stehst du jetzt? Du stehst in der nächsten Runde des Tournament of Honor. Aber nicht weil du mich besiegt hast, sondern weil du kapituliert hast. Weil du eingestanden hast das du mir nicht mal im Traum das Wasser reichen kannst. Weil du verstanden hast, das du ohne deine neuen Freunde, unter gehen wirst. Du hast versagt, als Mann, als Kämpfer, als Champion... und deswegen wirst du nicht dieses Gold, oder irgendein Gold hier in der WFW je dein Eigen nennen wirst. Du... spielst nicht in meiner Liga... und wenn ich mich so umsehe , so gibt es niemanden...

      Falling inside the black

      Da hat wohl einer die Rechnung ohne den Angel Son gemacht. TIBRO erscheint auf der Stage und läuft unter dem Jubel der Massen in der Halle direkt zum Ring und beginnt noch auf dem Weg zu den beiden zu sprechen.

      Tibro
      Tja... Wie das Leben so spielt. Ein Mann wird betrogen und klagt sein Leid. Er fühlt sich betrogen, hintergangen vom Schicksal gebeutelt. Nur um danach sofort wieder in Selbstgefälligkeit zu verfallen, wie gut, wie toll, wie unbesiegbar er doch ist... Doch Claudio, Schweizer Supermann, du bist nicht unbesiegbar. Du bist nicht das Maß aller Dinge. Du bist nicht, der größte German Champion aller Zeiten. Denn dafür fehlen dir noch so einige Kerben in deinem Pfosten. Und eine große Kerbe, bin ich. Ja ich weiß... ich habe dir gesagt dass ich dich in Ruhe lassen wenn ich vor dir beim Turnier ausscheide... doch seien wir mal ehrlich, DU bist vor mir ausgeschieden... und du schuldest mir etwas. Du schuldest mir Buße... du schuldest mir Blut... du schuldest mir dein Genick... Ich habe nicht vergessen was du mir angetan hattest, worum du mich gebracht hast, wozu du mich gezwungen hast. Und ich werde dich dazu bringen mir alles zurückzuzahlen... Jeden einzelnen Moment.

      Er steigt in den Ring.

      Tibro
      Also? Hinter wem willst du dich jetzt verstecken? Fighting Champion! Was findest du nun für eine Ausrede um dich mir zu entziehen? Oder willst du endlich das beenden was du angefangen hast? Wirst du nun endlich den Job beenden? Wirst du endlich zeigen aus welchem Holz du wirklich geschnitzt bist?

      Stephanie will gerade etwas entgegnen, als Claudio wieder die Hand hebt.

      Claudio Castagnoli
      Tibro... Nichts für ungut. Das was damals passiert ist, dass war nicht persönlich gemeint. Es war Geschäft. Ein Statement. Die Gelegenheit der WFW zu zeigen wer ich bin. Und du hast dich angeboten... Mann, du hast Schwäche gezeigt... dein Gerede von zerbrechen und sich zusammen zusetzen... Engelssohn, du hast eingestanden das du am Ende warst. Und die Kranken und Schwachen trifft es nun einmal als erste. Nichts für ungut. Mach nicht mehr daraus als es wahr.

      Der Engelssohn nickt bedächtig.

      Tibro
      Nichts für ungut... nicht persönlich... Statement... Wow nicht schlecht. Starke Worte, eines starken Mannes... weißt du Claudio... ich zeige dir ein Statement...

      Er geht einen Schritt vor und zeigt plötzlich einen SUPERKICK!!! Doch Claudio hat damit gerechnet und duckt sich ab. Nicht jedoch Stephanie McMahon! Und unter einem großen Raunen und anschließendem Jubel in der Halle trifft Tibro seine ehemalige Managerin direkt unterm Kinn, während Castagnoli sich aus dem Ring rollt.
      Der erste Schock von Tibro, verfliegt und weicht einem breitem Grinsen.

      Tibro
      Kapitel 1: Die Erneuerung!
      Die Rache kommt schnellen Fußes und streckt die Zweifler und Feinde nieder. Sie wird sich erheben über den Sünder und sich ihm zu erkennen geben. Und der Sünder wird ein Gefühl spühren, welches ihm zuvor unbekannt war. Er wird es nicht zulassen wollen, doch er wird sich eingestehen, dass es das ist was es ist: Er wird eingestehen das er Angst verspührt. Das er sich fürchtet. Er fürchtet dich der Rache in die Augen zu schauen und zieht sich in seinen goldenen Käfig zurück. Doch die Rache ist ihm auf den Fersen, sie hat ihn gefunden und sie wird nicht eher ruhen bevor ihr Hunger gestillt ist, und dem Sünder nichts mehr bleibt.


      Amadeus & Dave Prazak:
      Ich bin heilfroh kein Sünder zu sein! Denn obwohl es absurd ist, zu behaupten das es Himmel und Hölle gibt, so gibt es hier auf Erden immer jemanden, der dir ans Leder will. Manchmal sogar, ohne überhaupt gesündigt zu haben. Oder ist es eine Sünde, Menschen zu erzählen, warum sie mir unterlegen sind? Das ist doch nichts als ehrbare Wahrheit! Aber hier finden sie mich nicht. Weil sie kein Geld für ein Flugticket haben. Die Angst ist schon ein relevanter Faktor, wenn von Zeit zu Zeit auch ziemlich störend. Angstfrei zu leben ist definitiv entspannter. Und da Tibros Rache ja nicht mir gilt, sollte ich nicht affektiv beteiligt sein.
      Die falsche hat er zumindest nicht getroffen! Trägt die damalige Attacle von Castagnoli auf den Angels son doch eindeutig die Handschrift von Stephanie McMahon! Die jetzt am eigenen Leib erfahren hat wie sich Rache anfühlt. What goes around, comes around! Und wird auch den German Champion nicht verschonen. Zumindest wird, Tibro nicht locker lassen, bis er den Schweizer in die Finger kriegt, das ist sonnenklar. Und auch, das Tibro einen würdigen Herausforderer darstellt.

      Im Locker Room von C Jeri-C-ho ist es ziemlich leer, nur die ehemaligen Tag Team Champions Julia Guerrero und Carrie Guerrero sitzen hier herum ohne wirklich was zu tun. Aber dann öffnet sich die Tür zum Locker Room und es ertönt eine Stimme, welche an die beiden gerichtet ist.

      Hey, ihr beiden. Habt ihr mal ein bisschen Zeit?

      Diese Stimme, klanghaft wie das Rauschen eines klaren Flusses, identifizieren wir als die Stimme der Blauen Wassernymphe, "Undine" Yae Kototsukimi. Und wo die ist, ist für gewöhnlich auch Windnymphe Sylvia "Sylph" Meloni sowie der Último Dragón und Don Guido Maritato. Die diesmal einen Anzug tragen. Bis auf diesen Umstand stellt der heutige Tag keine Ausnahme dar.

      Julia Guerrero:
      Ah, unsere ehemaligen Pseudo-Erzrivalinnen aus dem eigenen Stall.
      Sind wir irgendwann in den letzten Wochen unbemerkt Freunde geworden?
      Auf jeden Fall verbringen wir zuletzt ungewöhnlich viel Zeit miteinander.


      Sylvia Meloni:
      Darüber möchtest du dich’e doch wohl hoffentlich nicht’e beschweren?
      Gib schon zu, dass’e es dir Spß gemacht hat, uns beim Strippoker auszuziehen…


      Julia Guerrero:
      Na klar hat das Spaß gemacht. Wäre ja auch schlimm wenn nicht.

      Carrie Guerrero:
      Ja… das war wirklich sehr… sehr… SEHR… spaßig. Jederzeit wieder.
      Seid ihr wegen einer erneuten Partie hier, oder..?


      Don Guido Maritato:
      Nein… nein, dass‘e sind wir nicht. Es geht vielmehr um unser Match nächste Show.
      Ihr wisst’e schon… gegen unsere Ex-Kollegen Val Venis und… Chavo Guerrero jr.


      Undine:
      Und wir wissen alle, dass Chavo nicht fair spielen wird. Was uns zu euch bringt, denn… wer kennt Chavo besser als ihr? Wir sind quasi hier, um Tipps abzuholen, damit Mario & Yoshi nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.

      Julia Guerrero:
      Nun, wir DACHTEN, dass wir ihn kennen, bis zu… ihr wisst schon… der Schultergeschichte. Absicht oder nicht, das war mies. Mies, aber auch lehrreich, das steht fest. Von daher… Chavos Gedankengänge können wir freilich nicht voraussehen, aber wir könnten diskutieren, was wir an seiner Stelle machen würden, vielleicht gibt es da ja gewisse Korrelationen – auch wenn Chavo nicht der einzige Denker seiner Truppe ist und vielleicht die Schummeltaktik gar nicht von ihm, sondern von Hikari kommt. Die Frage ist nur… warum sollten wir euch in die hohe Kunst des Schummelns einweihen? Zumal ich seit dem Pokerspiel weiß, dass euer Don ohnehin gewiefter ist, als man meinen sollte… braucht ihr unseren Nachhilfeunterricht überhaupt?

      Der Dragón verneigt sich und murmelt etwas Japanisches, für das wir keine Untertitel kriegen.

      Undine:
      Er bittet in aller Demut darum, dass ihr helft. Und was ihr dafür kriegt? Wir könnten ein weiteres Pokerspiel machen… ohne die Männer… und mit mehr… nicht nur gucken, sondern auch… ja?

      Undine macht einen sexy Hüftschwung und zwinkert einladend.

      Sylvia Meloni:
      Noch dazu gäbe es Speis und Trank auf’e unsere Kosten? Klingt’e gut?

      Sylvia wedelt mit Gutscheinen für eine Pizzeria und lässt ebenfalls ihre absurde Körperform schwingen, dass ihre grüne Lockenpracht kurz zu tanzen beginnt.

      Carrie Guerrero:
      Also… für mich zumindest klingt das sehr… ansprechend. Julia?

      Julia Guerrero:
      Jop, Deal. Vielleicht werden wir echt noch Freunde.
      Also gut… machen wir mal kurz etwas Brainstorming…


      …jedoch offenbar ohne die Kameras, denn die schalten sich ab.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Ich verstehe das Interesse an Poker nicht, da es genug Alternativen gibt, die den menschlichen Geist weitaus mehr beanspruchen, als ein simples so tun als ob, das häufig sehr viel Relevanz besitzt. Aber darin sollen Frauen ja besonders gut sein. Reizt es sie gar dehalb so sehr? Eine Einladung zum Essen ist zwar durchaus ein akzeptables angebot, doch Karten zu spielen, und sich dabei ausziehen... Ich hätte ihnnen Schach bei bringen sollen, als ich noch Mitglied der Camus Company war. Denn müssten Mario & Yoshi gar nicht erst Rat suchen, um eine Strategie zu entwerfen, sondern hätten bereits selbst eine entwickeln können, weil es ihnen nicht an Übung mangelt.
      Hast du jemals Poker gespielt? Vermutlich nicht. Aber Strippoker übt auf manche Menschen einen Reiz aus, den du... wahrscheinlich nicht verstehen würdest. Zumindest, wenn du zu den siegern zählst, die nicht viel ablegen müssen, während andere frieren, bevor ihre Mitspielerinnen mit sämtlichen Klamotten verschwinden...

      ToH Male Tag Team Tourney & Tag Team Championship
      Crimson Shark Pirates vs. The Mob



      Die grüne Armada rückt an. Es geben sich nämlich nicht nur chris Jericho und Christian Cage die Ehre, sondern ebenfalls Jillian Hall, Don "Guido" Maritato, Último Dragón sowie Kevin Steen. Die letztgenannten Herren sind heute, ganz wie ihr Boss, in Anzüge gekleidet. Aber was wollen sie jetzt eigentlich hier? Eine alternative Kameraeinstellung klärt auf: Hinter der Absperrung stehen noch zwei grüne Sessel. Auf besagter Absperrung prangt wiederum nunmehr einen weißes Schild, mit grüner Schrift, welche die Auskunft "C - Lounge" gibt. Das erklärt auch, warum die blonde Sängerin ein Tablett dabei hat. Ganz richtig, eins mit doppeltem T, auf dem sich zwei Gläser neben zwei Schälchen befinden. Allerdings wäre dies auf der Rückseite eines großen Tablet PC natürlich auch möglich. Der Drache trägt ebenfalls, nämlich diverse Chips-Tüten, während der Don mit einem Kasten voll mit gemischten Getränken das etwas schwerere Los gezogen hat. Und Kevin Steen trägt zwei Dosen mit kanadischem Bier. Von dem er sich die erste Dose gönnt, nachdem C - Jeri-C-ho die persönliche Lounge erreicht hat, wo Chirs Jericho und Christian jetzt in besagten Sesseln Platz nehmen, bevor Jillian ihre Essens- und Getränkewünsche entgegen nimmt. Die weiteren Herren platzieren sich vor der Absperrung. Jedoch nicht vor den Ehrengästen, um ihnen die sicht zu rauben, sondern etwas seitlich von ihnen. Wahrscheinlich, um potentielle Störenfriede von Beginn an aufzuhalten.

      Welcome to Pirate's Isle!

      Ob die Crimson Shark Pirtaes zu solchen zählen bleibt abzuwarten. Ihnen, und damit sit vor allem Captain Leanan Mitsurugi gemeint, geht es um das erobern von Gold. Selbstverständlich ist Captain Ann heute ebenso dabei wie Vizekäpten Adelheit Himeyama, die, ebenso wie die Masterpieces, Chirs Masters und Marseullus, Danny Dominion sowie Matt Cross zum Ring begleiten. Als Stable oder halt als Mannschaft Siege zu erringen ist also nicht nur beim SoD angesagt, doch die Piraten schwammen ja schon zuvor auf diesem Trend. Nur sollte es dann auch irgendwann mal mit dem Siegen klappen. Geht es heute doch weniger darum Gold zu finden, sondern vielmehr es im Anschluss zu erobern. Außerdem hat Leanan bereits angekündigt das ihre Jungs erfolgreich sein werden. Wäre also blöd, wenn ihre Worte keine Taten nach sich ziehen. Wobei das verlieren generell so blöd wie das verfehlen von Zielen ist, und damit bezieht sich niemand auf eine Runde Dart nach Alkoholgenuss. Wobei sowas den Piraten durchaus zuzutrauen wäre. Kann aber auch sein, das Mitsurugi mit Dartpfeilen nach wandelnden Zielscheiben schmeißt, wenn sie mit ihnen unzufrieden ist. Zutrauen würde es ihr so mancher Beobachter.

      I came to play
      Eine Titelregentschaft wurde dem folgenden Team nicht unbedingt zugetraut. Doch es hat seine Kritiker lügen getraft. The Miz und Aaron Attitude erscheinen mit ihrem Gold um die Hüften in der englischen Halle, wo sie sich feiern, als wären sie die größten Stars der WFW. Okay, im Grunde genommen geht diese Haltung von The Miz aus, aber Aaaron hat sichtlich Spaß daran sie zu imitieren. Sie sind ja nicht umsonst Awesome Attitude, obwohl sie sich nun The Mob nennen, da dieser Name einfach Priorität genießt. Und das da ein weiteres Stable anrückt ist nicht nur dank Simon Sinclair, sondern ebenso dank Neuzugang Joe Gomez klar. Nur Ian Lincoln bleibt Backstage. Vielleicht muss er seine heutige Niederlage noch verdauen. Aber es geht ja jetzt nicht um ihn, sondern seine Partner, die sich einmal mehr selbstbewusst präsentieren, indem sie im ring demonstrativ das Tag Team Gold nach oben recken. Und weil es so viel Spaß macht, begeben sie sich anschließend nach draußen, um die Gürtel vor Explicitly Exzellent und Vitamin C erneut nach oben zu recken, ehe sie es Ringsprecherin Lilian Garcia aushändigen. Von den mitgebrachten Chips darf Aaron offenbar keine haben, obwohl er nach eine Tüte greift, die der Japaner aber schnell genug weg zieht, bevor der don mit Kevin Steen für einen Rückzug der Champions ins Seilgeviert sorgt.

      Wo Simon Sinclair bereits die Anwesenheit von RingrichterinMirlinda Farkas bemängelt. Schließlich flirtete diese erst bei der letzten Show offensiv mit Tyler Black, dem erklärten Feind des Stables. Wäre also naheliegend, das die Unparteiische nicht so ganz unparteiisch agiert, um den Feinden ihres neuen Schwarms eins auszuwischen. Wenngleich Tyler Black sowohl The Mob genau so gerne hinter sich lässt wie die Vampirwerwölfin, um sich auf den Undisputed Title zu konzentrieren. Außerdem führt Sinclair Beschwerde nur dazu, das Farkas ihm verdeutlicht, ihn gleich aus der Halle zu verweisen, falls er sich nicht besser benimmt, so dass Gomez seinem neuen verbündeten klar macht, mit ihm aus dem Squared Cirlce zu verschwinden. Adelheit findet eine Ringrichterin, die gegen The Mob handelt wie es scheint ganz reizvoll, und streckt Mirlinda eine Hand voll Gold-Dukaten entgegen. Offensichtliche Bestechung gabs ja schon beim Kuchen-Screwjob. Also warum nicht auch hier? Aber der weibliche Werwolf ignoriert das Angebot, sondern sorgt vielmehr fürs *Ding Ding Ding*.

      Wer nun für dieses Geräusch sorgt ist immer noch nicht geklärt. Wars über Jahre hinweg ne kollektive Halluzination? Oder liegt der Gong nur für dekozwecke rum, und der Sound wird vom Production-Truck aus eingespielt? Danny Dominion denkt nicht darüber nach, sondern startet für sein Team. Und den ehemaligen Mr. Attitude(?) juckt es nicht. Der sich betont vorsichtig annähernd. Um dann plötzlich nach oben zu schauen. Dominion blickt reflexartig in dieselbe Richtung... und hat promt eine Faust im Gesicht. die noch zwei mal zur Geltung kommt, ehe der A-Pac Predator einen Whip-In versucht, welchen Danny mit einem Reversal inklusive Shoulder Block beantwortet. Gäbe es eine Art phyisches Wrestling-Quiz hätte er wohl nicht die schlechtesten Chancen. Den nun am Boden liegenden Attitude mit einem Elbow Drop zu treffen gestaltet sich schon schwieriger, da der Tag Team Champion zu Seite rollt, um mittels Verdrehung des Arms effektiver vorzugehen. Da zeigt der Freibeuter, das seine Faust auch nicht zu verachten ist. Was er seinem Gegner so deutlich macht, das dieser einen angesetzten Armbar umgehend lösen muss. Der Mann, der im ToH bereits einen Überraschungssieg landen konnte, holt nun in den Seilen Schwung, bevor er in einen Back Body Drop rennt. Was jetzt fast so klingt, als sei es vorher geplantg gewesen, aber sowas ist beim Wrestling bekanntlich nicht der Fall. Und selbst wenn es Vorgaben geben sollte, was im Ring zu tun ist, könnte sich das eh keiner 100%tig merken. Davon abgesehen geht es hier um Sieg oder Niederlage, weshalb Aaron seinen Gegner im Front Headlock zu The Miz zieht, mit dem sogleich gewechselt wird. Doch kaum steht Mizanin im Ring, zieht Dominion seinerseits einen Back Body Drop gegen Attitude durch, doch The Mit steht bereits auf dem zweiten Ringpolster. Will von dort aus mit via double Axehandle Blow punkten, fängt sich jedoch einen Schlag an die Kauleiste ein. Ob Wrestler wohl Anspruch auf zahnmedizinische Zusatzlesitungen hätten, würden sie bei einer deutsche Krankenversicherung gemeldet sein? Danny Dominion weiß es nicht. Dafür weiß er, das sich Double A hinter ihm befindet, da dieser nun einen Tackle in Dominions Kniekehle zeigt, woraufhin The Miz den nun knieenden Piraten per Snap DDT auf die Matte bringt.
      Um sich für diese coole Double Team Action erst mal selbst zu feiern. Vitamin C gähnt außerhalb des Rings auf den Ehrenplätzen, und lässt sich von Jillian anschließend Cola servieren. Im Squred Cirlce packt The Miz seinen Kontrahenten beim Schopfe, zieht ihn wieder hoch. Und wird weg gestoßen. Mehr ist für Danny im Moment aber nicht drin, da ihm Aaron vom Mattenrand auf ein Knie in den Rücken rammt, wonach The Miz einen Running Back Elbow auspackt. Nach erneutem Wechsel treten die Tag Team Champions gemeinsam auf Dominion ein, der nun in ihrer Ecke hängt, bevor sie ihn raus ziehen, um noch nen Double Suplex drauf zu setzen. Dann holt Aaron in den Seilen Schwung. Dreht sich einmal um die eigene Achse. Breitet bedeutungsschwanger beide Arme aus. Und zeigt einen Tritt aufs Gesicht. Dann packt er sich einen Arm des Kontrahenten. Um damit Matt Cross zu zuwinken. Gerüchten zufolge vertseht Danny dominion nicht sehr viel. Und spaß versteht er in dieser Situation erst recht nicht, weshalb mit dem anderen Arm zu packt, Double A über sich hinweg schleudert, um ihm danach noch einen Clothesline zu verpassen. Einen Body slam später folgt der Wechsel mit Matt Cross, welcher sich mit einem Springboard Double Stomp einführt. Dem Aaron entgeht, sich dafür aber einen Spinning Wheel Kick gefallen lassen muss. Nach dem der leichtgewichtige Matrose in den Seilen Schwung holt. Da lädt ihn aus Attitude aus auf seine Schultern. Aber Cross nutzt seinen Schwung, um sich so lange weiter zu drehen, bis er den Tag Team Champion mittels Inverted DDT zu boden bringt. Zieht das Mob-Mitglied kurz zurecht und braucht danach nicht lange, um sich auf dem Top Turnbuckle zu erklimmen. Immer wieder der Ausguck zu sein macht sich also auch im Ring bezahlt. Bevor aber die Crimson Guilloutine oder der Crimson Elbow folgen kann, zieht The Miz seinen Tag Team Partner kurzerhand aus dem Seilgeviert hinaus. Und fängt sich von Mirlinda Farkas die erste Ermahnung ein. Gegen welche Mizanin protestiert, so das ihm entgeht, das sich Matt Cross in seine Richtung dreht, ehe beide Mitglieder von The Mob per Shooting Star Bodypress zu Boden reißt! Nicht nur anwesende Fans sondern auch die Mitglieder von C - Jeri-C-ho applaudieren kollektik, bevor Cross Aaron zurück in den Squared Circle schiebt, wo sich der Titelträger bald über einen Springboard Dropkick freuen darf!
      1!
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      Kick Out!
      Auf die Weisung von Captain ann folgt der Wechsel mit Dominion, der Aaron einen Inverted Atomic Drop verpasst, bevor Cross mit einem Running Dropkick in Attitude rein springt, der daher Richtung Danny taumelt, welcher wiederum mit einem Side Slam nachsetzt.
      1!
      2!
      Kick Out!
      Wie lange hält der Titelträger diesen Angriffen noch stand? Einen Butterfly Suplex kann er jedenfalls ebenso wenig verhindern. Als der Mitsurugi ihrem Matrosen zu verstehen gibt, das er nicht länger rum stehen, sondern den Sack zu machen soll. Der dann erst mal nachfragt, welchen Sack sie meint, die anschließenden Worte "Corsairs Clutch" aber nicht fehlinterpretieren kann. Also dreht er Aaron auf den rücken, setzt sich dann auf diesen... nein, Attitude krabellt schnell genug rückwärts, sich wieder auf, und knallt den überrschaten Piraten einen Discus Elbow ins Gesicht. Geht ein paar Schritte nach vorne, lässt sich in diese Richtung fallen, und wechselt so The Miz ein. Der zum Angriff nach vorne stürmt. Und sich einen Powerslam einfängt. Das Cover wird aber nicht erst erwähnt, da es nur bis eins geht. Logisch, musste Mizanin doch weitaus weniger einstecken, weshalb Danny zwecks Schadenserhöhung auf ihn einschlägt. Kevin Steen hat draußen inwzischen die Dosen Bier mittlerweile geleert, die wohl nur für ihn selbst gedacht waren. Dominion zieht seinen Kontrahenten zwischenzeitlich zu Matt Cross, welcher erneut eingewechselt wird. Nachdem die Piraten den Titelträger aufgerichtet, sowie gemeinsam getreten haben, zeigt Danny erneut den Inverted Atomic Drop, während Cross in den Seilen Schwung holt. So, oder so ähnlich. Denn der geplante Inverted Atomic Drop misslingt, da ihn The Miz mit Elbows vereitelt. Nichts desto trotz, oder vielleicht gerade deswegen, springt Matt mit einem Running Dropkick heran. Trifft aber seinen eigenen Partern, der nun aus dem Ring rollt, da der Titelträger rechtzeitig ausweicht, und gegen den anschließend leicht perplexen Cross das Skull Crushing Finally zeigt!
      1!
      2!
      3!

      Sie haben es mal wieder geschafft. The Miz Aaron Attitude verteidigen ihr Tag Team Gold. Wodurch dieses den Piraten druch die Lappen geht, was speziell Captain Ann nicht glücklich stimmen dürfte, ist die das Erbeuten von Gold doch ein Erklärtes Ziel von Freibeutern. The Mob ist hingegen zufrieden, und feiert den Erfolg im Ring. Zumindest soll es so sein, doch das Theme der Sieger verklingt plötzlich, da ein Gast, der in der Nähe des Rings steht, zum Mic gegriffen hat. Ob die Leute in der Regie etwa grün sind?

      Chris Jericho:
      Meinen Glückwunsch an die Sieger! Eure Frauen sind zwar auf und davon, und Tyler Black hat euch längst abgehängt, doch dafür klammert ihr euch erfolgreich an das, was euch noch bleibt: Den Tag Team Title. Ich schätze, ihr kostet eure Regentschaft in vollen Zügen aus. Denn allzu lange wird sie ja nicht mehr dauern, da euch beim nächsten mal meine Wenigkeit und die WFW-Ikone, Christian gegenüber stehen. Soll heißen, das euch ein Wiederstand erwartet, dem ihr einfach nicht gewachsen seid. Denn weder untersützt euch eine handverlesene, parteiische Ringrichterin, noch ist ein weiteres Team mit von der Partie, gegen das ein Pinfall abgestaubt werden kann. Zudem steht ihr bei unserer Bgegenung mit den Besten der Besten im Ring, die sich ihrer Qualität nicht nur bewusst sind, sondern noch viel gerissener, als es sämtliche Vertreter von Celestial Sports oder der Grand Line jemals sein könnten. Eure Niederlage gegen uns ist damit unausweichlich. Zwar werdet ihr natürlich alles in die Waagschale werfen, was nicht niet- und nagelfest ist. Doch bei genauer Evaluation der Ausgangsposition ist doch jedem halbwegs mitdenkndem Beobachter bewusst, das ihr euer Pulver längst verschossen habt. Noch dazu müsst ihr euch erst mal von diesem Match erholen, während wir uns mit dem weltbesten Training in die optimale Verfassung für den Titelwechsel bringen. Der nicht auf einer Newsseite mit einem dreifachen Ausrufeziechen versehen wird, da er einfach auf der Hand liegt. Er stellt also keine Überraschung dar. Wenn ich es recht bedenke, wäre es wesentlich unkomplizierter uns das Gold gleich hier vor Ort auszuhändigen. Doch in diesem Fall könnten ich und mein Partner euch im Ring nicht demütigen, um uns für die unverdiente Niederlage von Pure Violence zu revangieren.
      Ist es nicht so, Christian?


      Christian antwortet nicht. Stattdessen guckt er. Kratzt sich nachdenklich am Kopf. Geht ein paar Schritte auf und ab – dann plötzlich: ein Einfall!

      Nein, doch nicht, Christian überlegt weiter, dann schüttelt er resignierend den Kopf.

      Christian Cage:
      Tja… tut mir Leid. Ich habe es versucht. Ich habe mich intensive bemüht, aber ich vermag über diesen Mob nichts von Belang hinzuzufügen. Was nichts mit vorzeitigem Altersschwachsinn zu tun hat und alles damit, wie insignifikant diese aktuellen Tag Team Champions einfach sind. Sicher, man könnte darüber sprechen, wen sie bisher besiegt haben… doch dann müsste man auch über das „wie“ sprechen und dann würde es peinlich werden. Ich meine… Hilfe zu brauchen, um zu gewinnen, ist doch heutzutage schon ein Trend, der gähnend langweilig geworden ist. Eben weil das heute fast jeder versucht – und nötig hat. Was beweist, wie erbärmlich „Trends“ sind und ihnen zu folgen – außer du bist derjenige, der die Trends setzt. Und das haben Chris und ich so oft getan, dass… nun ja, wie soll ich sagen? Dass es nur natürlich ist, dass wir es nun wieder tun werden? Ich meine... ich habe oft vor Standing Alone die Fresse aufgerissen, aber… das war Standing Alone. Dies hier ist das ToH. Und bei Standing Alone gab es Konkurrenz von Wert. Ihr hingegen… ein aaron Attitude, benannt nach einem Eintagsfliegenwrestler und The Miz… der ewige Mini-Run-Möchtegern-Star. Der Mal um Mal bewiesen hat, dass er zwar über einen gewissen Zeitraum erfolgreich sein kann, aber dann doch eher früher als später ausbrennt. Das war zu Fusionszeiten so, das war bei der 3 Letter Company so, das war mit dem Bataillon so. Menschen ändern sich für gewöhnlich nicht und noch seltener zum Besseren. Von daher ist der Ausgang dieser Auseinandersetzung so sonnenklar, dass ich mich dafür entschuldigen muss jedermanns Zeit hier mit so viel redundanter Schwätzerei verschwendet habe. Aber dafür wird es nächste Show im Ring schneller gehen.

      Mittlerweile haben sich die Titelträger von Lilian Garcia Mics aushändigen lassen. Ein Mangel an Equipmenrt herrscht also offenbar nicht.

      The Miz:
      In einer Sache hast du Recht, Count Cocky: Menschen ändern sich für gewöhnlich nicht. Aber wenn du dich damit brüstest, eigens selektierte biografische Auszüge zu merken, und sogar unvollständig wieder zu geben, um zu jeder Zeit up to date zu sein, bist du leider ganz schön schief gewickelt. Dann hättest du dich mit meiner gesamten Vergangenheit befasst, wäre dir bewusst, das 273 Tage lang WFW Tag Team Champion war. Deiner kreativen Logik zu Folge, muss es wohl zum Titelwechsel kommen, da du das Gold mit Shelton fast doppelt so lang gehalten hast. Und für gewöhnlich wäre es vielleicht so. Doch wir von The Mob... sind nicht gewöhnlich.
      Schau dir einfach Aaron an! Bevor er mich kennen lernte, war er ein Looser, der hier und da mal Backstage rum lief, aber ansonsten nichts zustande brachte. Doch als er sich mir anschloss, entdeckte er seine wahre Stärke: Das Teamwork! Er ist kein Wrestler, der der den Undisputed Title, oder etliche Nicknames braucht, damit sein Ego gesättigt wird. Nein, Aaron hat einfach Spaß daran, überheblichen Youngsters oder Altstars mit einem Tag Team Partner bloß zu stellen! Denn darin ist er Weltklasse. Mein Tag Team Partner hat sich also ganz außergewöhnlich zum positiven entwickelt. Was jedoch nicht für deinen Tag Team partner gilt.
      Denn wer denn den Trend gesetzt, Hilfe zu brauchen, weil es es allein nicht mehr schafft? Ganz genau: Chris Jericho! Der Typ, dessen letzte Titelregentschaft auf einem Betrug nach dem anderen basiert. Was anstatt gewöhnlich, so dermaßen auffällig war, das fans im Feedback-Thread betonten, wie sehr ihnen diese Scheiße zum Hals raus hängt! Doch wir... Aaron und ich. The Mob. Awesome Attitude. Oder ganz einfach die amtierenden WFW Tag Team Champions. Wir haben Hilfe in Anspruch genommen. Doch nicht weil wir sie brauchten, sondern weil Maryse es so wollte. Sie wollte, das ich das Gold durch ihre Unterstützung behalte, weil sie mich so sehr liebt. Doch wäre ihre Hilfe nötig gewesen? Ganz sicher nicht! Denn ihr C- Jeri-C-ho Guys hättet euch im Triple Threat Match irgendwann selbst ausgeschaltet, da jeder sein eigenes Süppchen kocht, anstatt an einem Strang zu ziehen. Und das sind keine leeren Worte, wie euer Geistloses Geschwätz, sondern lässt sich eindeutig belegen. Mit Siegen, bei denen wir keine Hilfe brauchten, weil unsere Gegner so hochmütig waren, das sie uns gandenlos unterschätzen. Und bei der nächsten show wird es nicht anders sein.

      Aaron Attitude:
      Selbst wenn ihr auf C - Flöten spielt, weil ihr es nicht vergeigen wollt, wird euch erst zu spät dämmern, das sich euer Sieg auch auf diese Art einfach nicht instrumentalisieren lässt, weil euer Zusammenspiel unserem Teamwork unterlegen ist.

      Christian Cage:
      Selbstverständlich ist Aaron Weltklasse darin andere bloßzustellen - weil alleine schon mit ihm gesehen zu werden eine Peinlichkeit ist, die lediglich von eurer unfassbaren Einfalt noch übertroffen wird. Wenn hier jemand nie Hilfe brauchte, dann Chris, als er den mit-Hilfe-gewinnen-Trend setzte. Der offensichtliche Beweis: als er merkte, dass aus dieser Art zu siegen erbärmlicher Mainstream geworden war, der selbst Witzfiguren wie euch zu so etwas Ähnlichem wie Erfolg befähigt… einfach damit aufhörte. Er kämpft jetzt fair, weil er es kann… und wird in Kürze Tag Team Champion sein. Und einen weiteren WFW Rekord aufstellen. Und ihr werdet wieder in der Versenkung verschwinden. Aaaron dauerhaft, The Miz, bis er mit dem nächsten Partner kurz dieses Gold spazieren trägt. WFW kann überraschen, aber manchmal wiederholt sich Geschichte auch einfach wieder… und wieder… und wieder. Wie ich auch genug über deine 3LC Geschichte weiß, um zu wissen, dass du und Kaz ohne die Hilfe von Brock Lesnar auch nicht viel hingekriegt hättet. Wie üblich also. Aber hey, hin und wieder ist Beständigkeit ja auch ne feine Sache, wenn es nicht um weibliches Haupthaar geht. Egal ob Geige, Trompeten, Pauken oder Gitarre: nicht ihr spielt die Musik, ihr seid nur diejenigen, denen der Rockstar an meiner Seite die Töne entlocken wird. Und ebendiese werden verdächtig viel Ähnlichkeit mit Winseln und Schmerzensschreien haben… weil sie genau das sein werden. Schon mal vor ne Mauer gelaufen? Das tut echt weh. Wie das dann also erst für euch wird, wenn ihr in der Wall of Jericho gefangen seid… nicht schön. Für euch. Aber umso schöner für uns und all jene Fans, die wieder Tag Team Champions wollen, deren Existenz Bedeutung hat.

      The Miz:
      Nein, Christian, ich bin noch nie vor eine Mauer gelaufen. Das überlasse ich Anderen. Leuten, die meine Beudeutung, und die meines Tag Team Partners nicht erkennen können, weil ihnen der Durchblick fehlt. Die nicht begreife können, das ich stolz darauf bib, mit Menschen wie Aaron Attitude oder Ian Lincoln, die nicht gewöhnlich, sonders etwas Besonderes sind, gemeinsame Ziele zu verwirklichen. Unser nächstes Ziel lautet die nächsten, ach so haushohen Favoriten hinter uns zu lassen, welche mit so viel Vorschussloorbeeren bedacht werden, aus denen sie Kränze flechten könnten, die ein ganzes Warenhaus füllen. Nur um sich am Ende einzugestehen, das sie doch nicht so gut sind wie sie glaubten, sondern ihre Nasen einfach zu weit oben trugen. Denn unabhängig davon, wer uns Schmerzensschrei entlockt oder nicht, sollte sich darüber klar werden, das damit noch lange kein Erfolg verbunden ist. Denn wir, The Mob, verschweigen nicht, das unser Weg steinig ist, und das wir Rückschläge verkraften müssen, weil wir wissen, das wir mit ihnen fertig werden! Es war ein Rückschlag unsere weibliche Unterstützung dank dem Office und euch verloren zu haben. Doch wir geben uns nicht geschlagen, oder lösen uns auf, wie es vielleicht manche Fans für möglich halten weil wir immer das Ziel vor Augen haben. Denn im Gegensatz zu anderen Leuten, kommen wir nicht vom weg ab, weil ihn unterschätzt haben, sondern kriegen am Ende immer was wir wollen! Wird am Ende Joe Gomez doch derjenige sein, welcher nicht nur John Cena, sondern auch noch Tyler Black die Tour vermasselt, während Aaron und ich auf das Finale des Tag Team Turniers zu steuern. Weil es keine Rolle spielt, wer von unseren Gegnern fair kämpft oder nicht, da sie am Ende verlieren. Aber wer den Fehler macht, uns zu unterschätzen, obwohl es mittlerweile die ganze welt besser wissen müsste, hat ganz offenbar Spaß daran, eine Demontage zu genießen. Aber immerhin könnt ihr auf eine illustre Karriere zurück blicken, wenn ihr bei der nächsten Show realisiert, das eure besten Tage schon hinter euch liegen.


      Aaron Attitude:
      Ist aber ein cooler Zug von euch, das ihr Altstars noch mal gegen uns ran wollt, bevor ihr endgültig abtretet, bevor im Herbst eurer Karriere die letzten Blätter gefallen sind. Hat was von Rocky Balboa. Nur mit nem anderen Ergebnis.

      Chris Jericho:
      Aus diesem Grund, wird es Zeit, dieses Trauerspiel, das eure Regentschaft darstellt, ein für allemal zu beenden. Braucht im Jahre 2016 doch niemand mehr pseudo-coole Witze, eine naive Hoffnung in Joe Gomez, oder die Ansicht, jedes Ziel zu erreichen, so lange nur ganz fest daran geglaubt wird. Klasse definiert sich nicht durch persönlichen Idealismus oder den Willen Grnezne zu sprengen, die sich von den selbsternannten Revoluzzern gar nicht überblichen lassen. Nein, Klasse definiert sich durch vorhande Qualität, die nicht herbei geredet werden muss, da zweifelsfrei vorhanden ist. Und so sehr euer Wille euch beflügeln mag, das Unvermeidliche doch noch abzuwenden, wird euer kleiner Höhenflug letztendlich doch zu einer Bruchlandung führen. Was allerdings eine Spur zu negativ klingt, da euer Versagen unseren Erfolg bedeutet, der gar nicht positiv genug bewertet werden kann.

      Christian gähnt demonstrativ.

      Christian Cage:
      Also in der illustren Liste der Gegner, mit denen ich mich verbal duelliert habe, seid ihr irgendwo außerhalb der Top 100, in etwa zwischen Marcel Bestier und Chris Colen. Da habt ihr hier zwei der besten Männer im Business gegen euch und ihr schafft es nicht mal anständig einen auf dicke Hose zu machen? Zwar schwafelt ihr von Zielen und Erfolg, doch in ca. der erbärmlichsten Art und Weise, die da ist: uninspiriert, bemüht statt gekonnt und ultimativ voller falscher Vorstellungen. Ich meine… Joe Gomez wird was mit Tyler Black machen? Mit ihm Backstage brawlen? Denn das ist die einzige Art und Weise, wie er gegen ihn kämpfen können wird – abgesehen von Cenas Überlegenheit Gomez gegenüber, ist Tyler Black auch gegen Batista völlig auf verlorenem Posten, was einen Einzug in die nächste Runde betrifft. Und selbst wenn der Desperado doch all das vollbringen sollte, was ihr sagt – wäre er nur im Finale. Dann hätte er noch lange nicht gewonnen – aber dass aus dem Desperado ein King wird, daran glaubt ihr offensichtlich selbst nicht – völlig zu Recht.
      Aber die Sache ist die: niemand erinnert sich an die Verlierer der ToH Finals. Weil sie Verlierer sind. Ich weiß nicht mal mehr gegen wen Chris damals sein erstes Turnier gewann. Und bis auf mich weiß auch keiner mehr gegen wen ich meine Turniere gewann. Weil es Scheiß egal ist. Übersetzung: selbst wenn Gomez das Unmögliche möglich machen sollte und ins Finale käme, ohne den Turniersieg hätte er dennoch NICHTS erreicht. Ihr kriegt immer was ihr wollt? Klar, wenn ihr eure Erwartungen nur gering genug ansetzt. Geringe Erwartungen für geringe Leute. Chris und ich hingegen streben immer nur nach dem Besten. DAS ist ein Weg, den es zu beschreiten lohnt du von dem wir nie abkommen. Man kann uns temporär vom Gold fernhalten, aber Qualität setzt sich dann früher oder später doch durch – und die ist bei uns schlicht höher als bei euch. Das hat nichts mit über- oder unterschätzen zu tun, sondern mit einer ehrlichen Evaluation der Gegebenheiten. Wie es auch Fakt ist, dass euer Mob sich schon von selbst demontiert. Sollen wir kurz darüber sprechen wie Simon Sinclair gegen Tyler Black unterging? Und was ist da noch gleich mit Ian und Rocky? Selbst Summer Rae und ihre Gefährtinnen haben erkannt, dass ihr es nicht wert seid, dass man mit euch Zeit verbringt… das habt ihr schon ganz selbst geschafft ihnen diese Einsicht zu vermitteln, da brauchte es das Office nicht für – und nur weil ihr deren Abgänge mit einer neuen Pussy versucht habt abzumildern, bedeutet das nicht, dass ihr groß, stark oder mächtig wärt. Es bedeutet nur, dass ihr einen abgehalfterten Ex Star mehr in euren Reihen habt – was schon ironisch ist, da ihr über Chris und mich ja noch als Altstars vor dem Abtritt spracht, wo doch Joe Gomez dauernd zwischen Teilzeitwrestler und Rentner pendelt, als ob er Terry Funk wäre… lächerlich.
      …Chris. Ich denke wir haben mit diesen Witzfiguren nun genug Zeit verschwendet. Farbe beim Trocknen zuzusehen wäre vermutlich ein ähnlich interessanter Zeitvertreib gewesen. Verbringen wir mehr Zeit mit ihnen, dann ziehen sie uns noch auf ihr Luschen-Niveau herab und überrumpeln uns auf diesem mit ihrer Erfahrung auf Luschen-Niveau zu kämpfen. Was wir vermeiden sollten, denn obgleich wir dann immer noch gewinnen würden, müssten wir danach erst wieder unsere Form wiederfinden, was uns dann im Turnierfinale schaden könnte. Und das sollte nicht geschehen, wollen wir doch das Turnier gewinnen – und damit das tun, von dem diese Hampelmänner trotz allem Selbst-Hype offensichtlich nicht einmal zu träumen wagen.


      Die Begleitung von Vitamin C packt auf ein Zeichen von Chris hin alle Sachen zusammen, wonach sich die Grünen Backstage begeben.

      Amadeus & Dave Prazak:
      Auf "dicke Hose" zu machen wäre aber auch überaus unangebracht. Weiß The Miz doch offenbar genau, das sein Stable zu den ewigen Underdogs gehört, dei sich nicht teuer verkaufen können, weil jeder sieht wie billig sie sind. Natürlich nur, weil ihre bisherigen Gegner noch billiger waren. Aber gegen Ikonen des Wrestlings kann sich The mob nicht darauf verlassen, das grobe Fehler begangen werden, welche ihnen auch beim nächsten mal die Haut retten. Ich hatte ja selbst die Ehre an der Seite von Chris Jericho aktiv zu sein, und weiß daher wozu dieser Mann imstande ist. Davon abgesehen hat er in der Zeit, in der sich sein Camus Partner war natürlich viel von mir gelernt.
      The Mob lotet alle Chancen aus. Wie viele von ihnen nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich existieren sei einmal dahin gestellt. doch galten The Miz und Aaron Attitude nie als Favoriten, konnten sich bis dato jedoch immer durchsetzen. Was ihnen gerade im verbalen Duell gegen Vitamin C allerdings nicht gelungen ist. Im Ring sind Chris Jericho und Christian außerdem genau so gut wie am Mic, ihre Vita spricht diesbezpglich eine eindeutige Sprache. In Kürze erwartet und allerdings ein weiterer Kampf ums Gold, in dem der amtierende Undisputed Champion Randy Orton seinen Titel gegen den Lokalmatador Doug Willaims verteidigen will.

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      Tournament of Honor – Undisputed Title Match
      “The Anarchist” Doug Williams vs. “The Apex Predator” Randy Orton (C)


      The Anarchist’s Hellfire Mantle
      Bisher war die Show eine Show, die zur Unterhaltung da war. Nun wird es ernst. Zumindest aus englischer Sicht, denn es ist nun an der Zeit für Lokalmatador Doug Williams den Undisputed Champion herauszufordern. Da heißt es bangen, Daumen drücken – und lautstark unterstützen. Unterstützung erhält Doug natürlich auch von den Gardner Schwestern – und weniger natürlich auch von The Rock, mit dem er sich bekanntlich in der Vorshow kurzfristig verbündet hat. Rocky ist ja schon früher am Abend eine Runde weitergekommen und ist der Gegner in der nächsten Runde für den Sieger dieses Matches. Die früheren Erzrivalen um das große Gold im Viertelfinale, das hätte was. Das würden viele Leute gerne sehen. Aber einer hat etwas dagegen…

      Prelude of…
      I Hear Voices~!
      …nämlich der Champion. Und nicht nur er hat etwas dagegen, auch seine Stablekolleginnen und –kollegen. Die hier alle mit am Start sind, das Match hat also schon so ein bisschen was von Lumberjack/-jill-Flair. Flankiert von Stheno Gorgon zur Linken sowie Demon Queen Akari "Hikari" Oda und deren Sidekick Nene Morisaki schreitet der Legendkiller voran, es folgen Val Venis und Chavo Guerrero jr., die ihrerseits bereits im Tag Team Halbfinale stehen und dort auf Don Guido Maritato und den Último Dragón treffen werden. Den Abschluss machen die drei Boobraids, die noch immer mit den Trios „Titelgürteln“ herumlaufen, aus Gründen, die als bekannt vorausgesetzt und daher hier nicht weiter erklärt werden.

      Die Anwesenheit von Head Referee Amelia Niculescu und deren Vorzüge bedürfen ebenfalls keiner großen Erklärung – wer Nachholbedarf hat, kann ja einfach auf ihren Namen clicken und in ihrer Bio aufarbeiten, was nicht bewusst ist. Unser Bewusstsein ist derweil gänzlich von dem Wissen erfüllt, dass der Main Event nun in wenigen Augenblicken beginnt. Amelia stemmt in Pose das Gold empor… reicht es dann nach außen… und der Ringgong… ertönt.

      Natürlich ist ein ertönender Ringgong nicht gleichbedeutend damit, dass die Akteure sofort zwingend über sich herfallen. Und ganz besonders dann nicht, wenn es um den Freund von Ringkunst, Doug Williams, sowie die methodische Viper Randy Orton geht, die beide eher Freunde des langsamen, aber intensiven Kampfstils sind. Wobei sie zunächst einmal Freunde des Staredowns und des sich-langsam-annäherns sind. Dann heißt es Lock Up, Griff, Umgriff, Armverdreher von Doug, Armrückdreher von Orton, versuchter Hammerlock, Side Headlock… man kennt das ja. Anfängliches Abtasten. In manchen Promotions der Auftakt vor dem Sturm, in anderen Promotions der Hauptteil des Matches, weil die Worker nicht mehr zeigen können oder dürfen. WFW gehört freilich zur ersten Sorte. Der einzige Move, der je in der Geschichte von WFW gebannt war, war schließlich „Hair Pulling“. Und sogar das ist in Maßen wieder erlaubt…
      An den Haaren wird hier aber nicht gezogen, hat auch nur Amelia genug von, dass es sich lohnen würde und Referee an den Haaren ziehen würde nirgendwo gut ankommen oder Vorteile bieten. Stattdessen wird Orton am Arm gezogen, zwecks Whip In, doch es erfolgt ein Reversal und ein Powerslam, der erste „wirklich relevante“ Move dieser Auseinandersetzung. Es folgen eine dieser typischen, langsamen, gezielten Stomps, die Randy so gerne zeigt, dann heißt es Sleeper Hold.
      Aber natürlich kennt sich der Anarchist auf der Matte bestens aus und so dauert es nicht lange, bis die Aktion nicht nur aufgehoben ist, sondern ein Belly to Back Suplex von Doug gezeigt werden kann, der Orton ziemlich hart auf die Matte hämmert – aber nicht hart genug, dass dieser sich nun freiwillig in einen Figure-4 Leglock nehmen lassen würde. Stattdessen gibt es zur richtigen Zeit einen Tritt in den Hintern für den Engländer, der jedoch den Schwung auszunutzen vermag und mit dem Anarchy Knee heran gerauscht kommt.
      Orton weicht jedoch aus, packt zu und zeigt seinen typischen Inverted Headlock Backbreaker.
      Es folgt das erste Cover, das aber außer Amelia in sexy Bauchlage nichts einbringt.
      Jop, nicht mal einen One Count.
      Orton will sogleich wieder zum Sleeper ansetzen, erinnert sich dann aber an die schlechte Erfahrung mit selbigem und zerrt Doug stattdessen hoch, um ihm einen European Uppercut zu verpassen. Das macht Doug jedoch eher wach als dass es ihn schwächt und so schlägt Williams auf gleiche Weise zurück: European Uppercut! Und noch einer! Und Whip In… und Kitchen Sink!
      Aua Magen für Orton, Jubel für Williams, so haben beide was von der Aktion.
      Doug setzt mit einem schicken Gut Wrench Suplex nach und versucht sich dann selber an einem Sleeper Hold. Aber auch Orton ist kein Anfänger auf der Matte und weiß sich zu winden… und mit Elbows zu befreien. Dann heißt es erneut Whip In, woraufhin Orton einen wunderbaren Dropkick springt. Der nur nichts trifft, außer die Luft, weil Doug sich an den Seilen festhält. Mit Orton so schön auf dem Präsentierteller versucht sich Doug nun am Anarchy Knee… aber Orton rollt sich rasch aus dem Ring, um der Aktion zu entgehen… und landet genau vor The Rock.
      Kurzer Smalltalk, dann versetzt Orton The Rock eine Ohrfeige… und grinst ihn daraufhin an, arrogant die Arme anhebend. Klar: schlägt Rocky hier nun zurück, gibt das eine DQ. Genau das, was Orton will. Rocky bleibt aber cool, bis Orton sich zufrieden mit sich und seinem Verhalten abwendet… und dann brüllt Rocky plötzlich „IF YA SMELL~!“ in Ortons Ohr, dass der panisch erschreckt zurückweicht… und von Doug gepackt, hochgehievt und über die Seile gesuplext wird!
      Die Fans feiern diesen Moment, während Chavo Guerrero mit den Boobraids in Richtung Rocky & Gardners geht, um diesen etwas auf die Pelle zu rücken – während Nene Morisaki im Namen ihrer Demon Queen eine Beschwerde an Amelia richtet, welche diese jedoch kopfschüttelnd zurückweist. Derweil sehen wir den kleinen Bruder der Chaos Theory von Doug Williams: einen Release German Suplex. Gefolgt von einen Double Underhook Suplex. Und dann Cover… aber natürlich nicht die Entscheidung. Dennoch sind wir über die nicht-einmal-One-Count-Phase hinweg… und aus dieser soll nun die 3 Count Phase werden. Was nichts mit einer Phase als Boyband Mitglied zu tun hat und dafür alles mit einem DDT… aber Orton reagiert rasch und stemmt Doug hoch, lässt ihn dann unsanft auf das Knie wieder runter, genau so, dass das getroffen wird, wo es besonders wehtut.
      Eine Aktion, gerade so im Grenzbereich der Legalität.
      Gefolgt wird diese Aktion von Ortons Gut Wrench Neckbreaker… und Cover.
      „Natürlich“ auch nicht bis 3, aber bis 2 dann doch – die Anfangsphase ist definitiv vorbei.
      Nun traut sich Orton doch wieder einen Sleeper Hold zu zeigen… und dieses Mal hält er ihn länger.
      Lange genug, dass Amelia sich in Szene stellen und zur Armprobe ansetzen darf.
      Aber die englischen Fans feuern Doug so lautstark an, dass selbst ein Pummeluff hier Doug nicht in den Schlaf singen könnte. Ergo bleibt der Arm oben und auch sonst geht es wieder aufwärts… Elbows… und nächster Belly to Back… nein, Orton kontert per schickem Headlock Takedown und zeigt dann einen fiesen Knee Drop. Wonach er Maß nimmt… und Anlauf…
      PUNT~!
      Aber Doug weicht aus… nächster Release German Suplex!
      Wonach er sich Ortons Kopf unter den Arm packt, auf die Ringecke hopst… Revolution DDT…
      Aber nein!
      Honey und Bunny von den Boobraids hopsen auf den Apron und halten Doug fest, so ist es schwer einen Revolution DDT zu zeigen! Klar, dass die Gardners sich das nicht langeansehen… doch diese werden dann zusätzlich von Cassie und Nene angegangen… was The Rock in einen Interessenkonflikt stürzt. Hilft er ihnen bei dieser Unterzahlsituation, könnte er mit des Ringes verwiesen werden und dann stünde Doug allein da, während Val und Chavo noch Ringside wären.
      Während Val weit weg steht, steht Chavo derweil sehr nah an ihm und… das ziemlich provokant.
      Rocky überlegt kurz, dann hat er eine Idee.
      Plötzlich packt er Chavo und stößt ihn gegen Nene und Honey, dass diese von ihm mit zu Boden gerissen werden! Das löst nun natürlich erst recht einen ziemlichen Brawl draußen aus… und während Rocky nun versucht zu Val zu gelangen, um diesen auch in die Keilerei zu verwickeln, sodass fast alle Ringside befindlichen Personen einen Vorwand liefern weggeschickt zu werden von Amelia… blockiert ihn der aufstehende Chavo.
      Stichwort Blockade: die Hilfe der Boobraids konnte Orton nutzen, um Doug seinen Rope Hung DDT zu verpassen. Aber an ein Cover ist gerade nicht zu denken, hat Amelia doch mächtig zu tun… und kann ihre Aufmerksamkeit so dem Ringgeschehen nicht mehr widmen. Zwar eilt Security heran, aber einige Momente Chaos wird es hier schon noch geben. Was unsere Aufmerksamkeit zu Val Venis wandern lässt, der als Einziger außen vor blieb und ganz offensichtlich nicht an dieser Aktion teilhaben wollte. Stattdessen steht er da und guckt nachdenklich… bis ihm Orton zuraunt, ihm einen Stuhl anzureichen.
      Val schreckt aus seiner selbsterzwungenen Trance auf… und Orton wiederholt „Chair. Now“.
      Der Big Valbowski seufzt, schnappt sich einen freien Ersatzstuhl vom Kommipult…
      Aber noch reicht er den Stuhl nicht an… er hadert mit sich.
      Ob ihm hier und jetzt sein Gespräch mit Shelton durch den Kopf geht?
      Orton zischt erneut „CHAIR!“
      Val seufzt und hält ihn hoch empor, sodass Orton ihn nehmen kann… doch da wird Orton von hinten gestoßen, sodass er mit dem Gesicht gegen den hingehaltenen Stuhl kracht! Der Stoß kam natürlich von Doug Williams! Orton hängt nun angeknockt in den Seilen… das ist natürliche die perfekte Position für die… CHAOS THEORY!
      Val steht da wie geschockt, Amelia dirigiert Security, wendet sich um und… sieht das Cover!
      Eins!
      Zwei!
      „Thank you, Val“ Chants werden laut…
      Dr… Kick Out!
      Unfassbar! Orton mag ein dreckiger Drecksack sein, aber hier schafft er dann doch den Kick Out, wie ein echter Champion! Okay, zwischen Chaos Theory und Coverzählung war ein Moment, aber trotzdem… wer einen Hut hat, hat nun einen Anlass, ihn zu ziehen. Doug wiederum hat nun Anlass, sich kurz aufzuregen, dass er nicht Champion ist, dann aber heißt es konzentriert nachsetzen… Orton erhebt sich auf allen Vieren… das ist die perfekte Position für das Anarchy Knee!
      Aber als Doug in die Seile federt, um Anlauf zu nehmen… klatscht ihm Val den Stuhl in den Rücken!
      Klar, dass Amelia sofort dazu ansetzt den Ringgong zu läuten… aber dann macht sie es doch nicht.
      Weil das Doug Williams seiner Chance auf den Titel berauben würde.
      Stattdessen schickt sie Val Venis unmissverständlich raus… wohin auch der Großteil aller anderen Akteure von der Security geleitet wurde. Lediglich Akari Oda ist noch übrig, hat sich die Demon Queen doch ihrerseits schön auf Distanz gehalten und sich nicht im Brawl die Finger schmutzig gemacht. Doch Amelia ist das egal: das SoD hat genug angestellt, auch sie muss gehen. Derweil erheben sich Doug und Randy… und Orton springt sofort ab, dreht sich… RKO Ansatz! Aber Doug stößt ihn weg… sodass Orton vor einer Ringecke landet. Williams huscht an ihm vorbei, auf die Ringecke… und packt zu! Revolution DDT… aber nun kann Orton ihn wegstoßen… und spurtet los! Punt!
      Aber ausgewichen von Doug Williams und… nächste Chaos Theory… nein!
      Akari Oda war noch nah genug, um auf den Apron zu hopsen und Orton bei den Händen zu packen…
      Womit sie die Chaos Theory vereitelt!
      Ehe Amelia darauf reagieren kann oder muss… hat sich The Rock aus der Masse weiter hinten gelöst, spurtet zum Ring und… fischt Akari vom Apron, diese mit sich schleppend zurück zur Security! Das gibt nun Doug Williams die Chance erneut von hinten zu Orton zu gehen… doch der springt urplötzlich ab: RKO!
      Buhrufe werden laut, während das Cover gezählt wird…
      Eins…
      Zwei…
      Dr… Bein auf dem Seil!
      Nicht die Entscheidung!
      Orton rauft sich entsetzt die kurzen, aber doch vorhandenen Haare…
      Doch dann trommelt er mit den Fäusten auf die Matte… nimmt Maß…
      Und läuft los!
      Nächster Punt… aber Williams weicht aus… und Low Dropkick!
      Gefolgt vom Britisch Figure 4 Leglock!
      Muss Orton hier jetzt aufgeben?!
      Die Fans chanten „TAP! TAP! TAP!“. Aber Orton hört nicht auf sie, sondern… greift in die Seile. Williams löst und… sieht, dass Orton sich aus dem Ring rollt, zu Lilian Garcia geht, sich seinen Gürtel schnappt und… will der jetzt hier tatsächlich einfach gehen? Möglicherweise ja. Aber Doug lässt ihn nicht, sondern erwischt ihn mit einem Baseball Slide, knockt ihn dann gegen das Absperrgitter… und dann Irish Whip… nein! Orton Reversalt und… RKO… in den Kommentatorentisch!
      Der übrigens hier und heute hölzern ist, statt gläsern.
      Aber dennoch… Autsch!
      Orton kriecht in den Ring zurück… und Amelia zählt…
      Eins…
      Zwei…
      Drei…
      Vier…
      Fünf…
      Sechs…
      Und Sieben…
      Acht…
      Neun…
      …NICHT Zehn! Doug ist irgendwie zurück im Ring, aber… PUNT!
      Eins.
      Zwei.
      Drei.
      Pfiffe und Buhrufe für den Ausgang mischen sich mit Applaus für das Match an sich. Es war eine enge Kiste, es war kein regulärer Matchverlauf und am Ende ist klar: der Titel verbleibt bei Randy Orton, ob verdient oder nicht, das ist durchaus diskutabel. Orton schultert sein Gold, pocht auf es und deutet gen The Rock von wegen „auch du wirst mir das Gold nicht abnehmen“… doch das ist Zukunftsmusik. Denn diese Show hat ihr Ende gefunden und geht…

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